Neue OZ: Kommentar zu Weltwirtschaftsforum in Davos
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Friedensbotschaften und Werbetrommeln in den Schweizer Bergen: Vom
Weltwirtschaftsforum in Davos gehen in diesem Jahr höchst erfreuliche
Signale aus. Irans Staatspräsident Hassan Ruhani bemüht sich weiter
mit großer Energie und viel Charme darum, sein Land aus der
politischen und wirtschaftlichen Isolation zu führen. Vieles spricht
dafür, dass er dabei Erfolg haben wird. Schließlich hat Ruhani
einiges zu bieten. Der Iran verfügt über riesige Ölvorkommen, die
helfen können, den sprunghaft wachsenden globalen Energiebedarf zu
decken. Lassen sich die Iraner auf eine dauerhafte Regulierung ihres
Atomprogramms ein, wird damit nicht nur ein Dauerkonflikt im Nahen
Osten entschärft: Zugleich eröffnen sich der Weltwirtschaft nach
einer dann möglichen Aufhebung der Sanktionen neue
Wachstumsperspektiven. Immerhin ist der Iran nicht nur reich an
Rohstoffen, sondern nach langer Isolation auch ein Land mit hohem
Nachholbedarf. Noch herrschen freilich Zweifel daran, ob die
Kursänderung des Iran von Dauer ist, zu Recht, denn bis vor Kurzem
haben iranische Politiker offen mit der Zerstörung Israels gedroht.
Zudem unterstützt die Führung des Landes weiterhin die terroristische
Hisbollah im Libanon. Der Westen ist deshalb gut beraten, den
Sanktionsdruck auf den Iran lediglich in kleinen Schritten zu
verringern. Nur so wird es gelingen, Teheran endgültig auf einen
neuen, friedfertigen Kurs zu bringen.
Uwe Westdörp
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Datum: 23.01.2014 - 22:00 Uhr
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