Neue OZ: Neue OZ - Gespräch mit Marion Eckertz-Höfer, Bundesverwaltungsgerichtspräsidentin.
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Frauen in höchsten Richterämtern
"Quote kann kaum schaden"
Osnabrück.- Kurz vor ihrem Amtsabschied hat sich
Bundesverwaltungsgerichtspräsidentin Marion Eckertz-Höfer für mehr
Frauen in höchsten Richterämtern sowie eine Quote im Öffentlichen
Dienst stark gemacht. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker
Zeitung" (Mittwoch) sagte Eckertz-Höfer: "Der Richterwahlausschuss
hat leider in den vergangenen Jahren gelegentlich top-qualifizierte
Frauen nicht zur Bundesrichterin gewählt. Da würde es schon genügen,
wenn der Richterwahlausschuss daran gebunden würde, nur die
Leistungs-Besten zu wählen." Zur Frage einer Frauenquote für
Führungspositionen im öffentlichen Dienst sagte sie: "Eine offizielle
Frauenquote kann jedenfalls kaum schaden. Auch nicht eine gezielte
Talentsuche bei den jüngeren Frauen."
Eckertz-Höfer hatte im Juni 2007 als erste Frau ihr Amt als
Präsidentin des Bundesverwaltungsgerichts angetreten. Nun wurde sie
als Deputy Judge beim Verwaltungsgericht der OECD in Paris bestellt.
An diesem Mittwoch stellt Eckertz-Höfer die jährliche
"Leistungsbilanz" des Gerichts mit Sitz in Leipzig vor - ihr letzter
großer Auftritt vor dem offiziellen Abschied am Freitag.
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Datum: 29.01.2014 - 05:00 Uhr
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