Einkaufen ohne Plastiktüten: Deutsche Umwelthilfe ruft Handelsunternehmen zum Umdenken auf

Einkaufen ohne Plastiktüten: Deutsche Umwelthilfe ruft Handelsunternehmen zum Umdenken auf

ID: 1011650
(ots) - Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation sucht
kreative Ansätze zur Vermeidung von Einweg-Tüten

Supermarktbesuch, Stadtbummel und Schnäppchenjagd im
Winterschlussverkauf sind nach Auffassung der Deutschen Umwelthilfe
e.V. (DUH) auch ohne Plastiktüten möglich. Die Umwelt- und
Verbraucherschutzorganisation ruft deshalb Handelsunternehmen zur
Einsendung von kreativen Ideen zur Verringerung des Tütenverbrauchs
auf. Die DUH zeichnet die besten Maßnahmen öffentlichkeitswirksam
aus. Die Bewerbungsfrist läuft bis 31.3.2014.

"In den letzten fünf Jahren haben die Deutschen konstant mehr als
fünf Milliarden Einwegplastiktüten verbraucht. Um dieser
Ressourcenverschwendung endlich ein Ende zu machen, brauchen wir
dringend einfallsreiche und innovative Ansätze zum Umstiegt auf
Mehrwegalternativen", sagt der DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen
Resch. "Weil der Handel die Mehrheit der Tüten und Tragetaschen in
Umlauf bringt, kommt ihm bei der Eindämmung der Plastiktütenflut eine
besondere Bedeutung zu."

Erst im November 2013 hatte EU-Umweltkommissar Janez Potocnik
angeregt, den Plastiktütenverbrauch in den EU-Mitgliedsstaaten durch
eine Richtlinie verpflichtend zu verringern. Resch betonte deshalb,
dass Unternehmen, die bereits heute auf den Einsatz von Plastiktüten
verzichten, für die Umsetzung politischer Vorgaben aus Brüssel gut
aufgestellt seien.

"Wer auf die kostenlose Herausgabe von Plastiktüten verzichtet,
attraktive Mehrwegalternativen gut sichtbar anbietet oder
Anreizsysteme zur Nutzung von Mehrweg-Tragetaschen, wie z.B.
Rabattgutschriften, Bonuspunkte oder Pfandsysteme setzt, trägt zum
Ressourcen-, Klima und Tierschutz bei", erklärt der
DUH-Bereichsleiter für Kreislaufwirtschaft Thomas Fischer.

Ideen und Vorschläge für plastiktütenfreies Einkaufen im Handel


können bis 31. März 2014 an barthel@duh.de oder per Post an die
DUH-Bundesgeschäftsstelle (Hackescher Markt 4, 10178 Berlin)
geschickt werden. Ausführliche Informationen und Hintergründe zum
Thema finden Sie auf der DUH-Kampagnenwebseite
www.kommtnichtindietuete.de.



Pressekontakt:
Jürgen Resch, DUH-Bundesgeschäftsführer
Mobil: 0171 3649170, E-Mail: resch@duh.de

Thomas Fischer, DUH-Bereichsleiter Kreislaufwirtschaft
Tel.: 030 2400867-43, Mobil: 0151 18256692, E-Mail: fischer@duh.de

Daniel Hufeisen, DUH-Pressesprecher
Tel.: 030 2400867-22, Mobil: 0151 55017009, E-Mail: hufeisen@duh.de

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Datum: 29.01.2014 - 10:23 Uhr
Sprache: Deutsch
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Umwelttechnologien



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