Rheinische Post: Merkels meditative Regierungserklärung
ID: 1012182
neuer Koalition ist selten ein rhetorisches Feuerwerk. Alle Ressorts
müssen bedacht, der Zusammenhalt des Bündnisses bestärkt und die
Ziele benannt werden. Dies ist Merkel in einer ruhigen, fast
meditativen, um nicht zu sagen einschläfernden Rede gelungen.
Zugleich gibt auch die Konstellation der großen Koalition den Text
des Drehbuchs vor. Die Kanzlerin muss sozialer und in den
Streitthemen ausgleichender wirken als in einem schwarz-gelben oder
gar schwarz-grünen Bündnis. Da bleibt ihr fast nur übrig, die
wichtigen Themen anzureißen wie Energiewende, solide Finanzen, neue
Rentenleistungen, das Internet und Einsatz für Europa. Aus dem Rahmen
fielen nur die für Merkel ungewöhnlich kritischen Ausführungen in
Richtung des überwachungswütigen Verbündeten USA. Ob Merkels Programm
ausreicht, die Richtung für die nächsten vier, vielleicht auch acht
oder zwölf Jahre vorzugeben, ist höchst zweifelhaft. Merkel lebt von
den Reformen Schröders und ihrer ersten großen Koalition.
Weiterentwicklungen sind in der jetzigen Phase des Wohlstands nicht
zu erkennen. Das könnte sich eines Tages rächen.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.01.2014 - 20:40 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1012182
Anzahl Zeichen: 1392
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 185 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Merkels meditative Regierungserklärung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Reform istüberfällig ...
Verrückte Reformen im Gesundheitswesen wurden immer dann gemacht, wenn gerade das Geld knapp war. Dann hat sich die jeweilige Regierung einen komplizierten Kniff überlegt, wie die Kassenpatienten es möglichst nicht merken, dass sie schon wieder mehr zahlen müssen oder zumindest ratlos sind, we
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Merkel und die US-Spione ...
US-Präsident Obama will seine Schnüffler nicht an die Kette legen. Und es steht der Vorwurf der Wirtschaftsspionage im Raum. Angesichts solcher wahrscheinlichen Übergriffe auf Interessen von deutschen Bürgern und Unternehmen war die Kanzlerin gestern gefordert, sich in ihrer Regierungserklä
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Obamas Rede ...
Reden kann Barack Obama. Das hat er in seiner fünften Rede zur Lage der Nation einmal mehr unter Beweis gestellt. Verbindlich im Ton drohte er die Blockade-Politiker im Kongress künftig zu ignorieren. Ob der Präsident mit den in Aussicht gestellten Alleingängen besser regieren kann, muss sic
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Rentenpaket ...
Dass Wahlversprechen auch eingelöst werden, ist nicht selbstverständlich. Die SPD hat ihre Rente mit 63 durchgesetzt, die Union die höhere Mütterrente - soweit, so schlecht: Kurzerhand hat das Bundeskabinett das Rentenpaket von Arbeitsministerin Andrea Nahles durchgewunken. Damit haftet auch




