Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Ende der ersten Runde der Syrien-Gespräche in Genf
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Syrien-Gespräche auf jeden Fall genutzt, und das ist Machthaber
Baschar al-Assad. Äußerst klug hat er die Zwangslage der UN
durchschaut, die einen monatelang vorbereiteten Konferenzprozess
nicht platzen lassen konnten, ohne blamiert dazustehen. Während eine
Riege Assad-Getreuer in Genf kosmetische Verhandlungsbereitschaft
vorführen durfte, ging das Töten daheim auf allen Seiten weiter. Die
Gespräche im Völkerbundpalast haben dem Regime Luft zum Weitermachen
verschafft, statt diese zentralen Faktoren der Syrien-Krise überhaupt
nur zu berühren. Reden um des Redens willen: Genf hat eine Woche der
Ohnmacht erlebt, die die Lage der Menschen in Syrien noch schlimmer
machen könnte.
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Kira Frenk
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Datum: 31.01.2014 - 16:56 Uhr
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