Irans Außenminister Zarif: Holocaust war "grausame Tragödie des Umbringens"
ID: 1013611
einer Abkehr von der Politik der Konfrontation interessiert. Entgegen
Aussagen des früheren Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad, der den
Holocaust stets geleugnet hatte, erkennt der jetzige iranische
Außenminister Mohammad Javad Zarif an, dass es Verbrechen an Juden
gegeben hat. "Es war eine grausame Tragödie des Umbringens, das darf
nie wieder vorkommen", erklärte der Minister in der Sendung
KAMINGESPÄCH im Fernsehsender phoenix.
Zarif ging noch weiter und betonte: "Wir haben nichts gegen Juden
und den größten Respekt für sie innerhalb und außerhalb Irans. Wir
fühlen uns durch niemanden bedroht." Allerdings seien die seiner
Meinung nach von Israel begangenen Menschenrechtsverletzungen in
Palästina nicht hinnehmbar. "Israel betreibt eine Vernebelungstaktik.
Die Rechte des palästinensischen Volkes werden seit 60 Jahren
verletzt", so der iranische Außenminister. Sein Land könne nicht
hinnehmen, "dass manche Länder illegale Machenschaften anwenden, um
andere zu bedrohen".
Zarif machte deutlich, dass man im Zusammenhang mit dem iranischen
Atomprogramm die Kluft des Misstrauens, das auf beiden Seiten
bestehe, hinter sich lassen wolle. "Wir wollen den Teufelskreis
beenden und alle Wege nutzen, um Vertrauen aufzubauen. Schließlich
ist die Sicherheit der anderen auch unsere Sicherheit." Allerdings
machte der Minister deutlich, dass seine Regierung das Recht,
Atomenergie zu nutzen, als gegeben ansieht und man nur im Konsens zu
Lösungen komme. "Wir werden es nicht akzeptieren, dass wir
herumkommandiert werden."
Pressekontakt:
phoenix-Kommunikation
Pressestelle
Telefon: 0228 / 9584 192
Fax: 0228 / 9584 198
presse@phoenix.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 02.02.2014 - 20:41 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1013611
Anzahl Zeichen: 1959
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bonn
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 323 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Irans Außenminister Zarif: Holocaust war "grausame Tragödie des Umbringens""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
PHOENIX (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) wollte mit ihrer Kampfkandidatur auf dem Bundesparteitag der Liberalen eine Annäherung der Partei an die AfD verhindern. Mit ihrem Ergebnis von 40 Prozent sei sie zufrieden, sagte sie im Interview mit dem Fernsehsender phoenix. "Weil diese 40 Prozent sind wi
Wolfgang Kubicki (FDP) -"Es wird keinerlei Zusammenarbeit mit der AfD geben." ...
Beim Bundesparteitag der FDP in Berlin hat sich der neu gewählte Vorsitzende Wolfgang Kubicki zur Diskussion um die Brandmauer zur AfD geäußert. Im phoenix-Interview sagte er: "Wir sollten nicht so viel über die AfD reden, weil wir es denen erlauben, nicht in der Sache gestellt zu werden, s
Konstantin Kuhle (FDP): FDP dürfe nicht "zum Steigbügelhalter irgendwelcher AfD-Regierungsbeteiligungen" werden ...
Konstantin Kuhle (FDP) kritisiert Annäherungsversuche seiner Partei zur AfD. Der frühere Bundestagsabgeordnete der Liberalen sagte beim Bundesparteitag der FDP in Berlin gegenüber dem Fernsehsender phoenix: "Ich habe mich in den letzten Tagen schon so ein bisschen darüber gewundert, wenn da
Weitere Mitteilungen von PHOENIX
RNZ: Kompromiss gesucht - am bestenüber die Verfassung ...
Umgekehrt kann die Opposition nicht auf Janukowitschs Angebot eingehen, eine alleine vom Präsidenten abhängige Regierung mitzugestalten. Sie würde sich ihm ausliefern. Den Ausweg aus diesem Dilemma zeigt der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier in München auf: Die Ukraine braucht
Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Erdogan/Deutschland ...
Recep Tayyip Erdogan wird diesen Dienstag in Berlin einen Vortrag halten. Thema: "Die Türkei, Europa und die Welt im 21. Jahrhundert". Doch was will der türkische Ministerpräsident da schon groß erzählen? Wo er nicht mal weiß, welche Überraschungen die kommenden Wochen für ihn b
WAZ: Nun mal langsam, Frau von der Leyen. Kommentar von Ulrich Reitz ...
Was haben deutsche Soldaten verloren in Afrika? Weshalb sollen wir die Kultur der militärischen Zurückhaltung aufgeben, mit der Deutschland nicht so schlecht gefahren ist? Was meint der Präsident, wenn er ein Ende der deutschen "Bequemlichkeit" fordert? "Wir können nicht zur S
Allg. Zeitung Mainz: Neue Maßstäbe / Kommentar zur deutschen Außenpolitik ...
Bundespräsident Joachim Gauck hat die 50. Sicherheitskonferenz in München zum Anlass genommen, den Deutschen ins Gewissen zu reden. Gauck steht außerhalb jeglichen Verdachts, Militarist zu sein. Und dennoch: Als sein Vorvorgänger Horst Köhler laut darüber nachdachte, ob man nicht wichtige




