Keine Utopie: Strom aus Wasser
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Keine Utopie: Strom aus Wasser
Die unstete Stromproduktion aus Solarenergie und Windkraft ist ein Problem der erneuerbaren Energien. Daher müssen die Energiekonzerne in den sauren Apfel beißen und konventionelle Kraftwerkskapazitäten vorhalten, die natürlich jeder Stromverbraucher mit bezahlt. Auch, wenn der Wind wie erwartet weht und Windräder Energie produzieren.
Ein Weg aus diesem Dilemma könnte darin bestehen, die Windräder einfach zu versenken. Natürlich nicht 1:1, aber Unterwasserströmungen haben gegenüber Luftbewegungen zwei große Vorteile: Sie sind wegen der höheren Dichte des Mediums Wasser kräftiger und außerdem beständiger. Da liegt die Überlegung nahe, nicht nur Offshore-Windparks zu bauen, sondern auch die Kraft des Wassers darunter zu nutzen.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, Strom aus den Meeren zu ziehen. Darunter sind auch Kraftwerke, die nicht nur die Strömung, sondern auch die Bewegung des Wassers an der Oberfläche nutzen, also die Wellen.
Drei Ansätze gibt es, um die Meere anzuzapfen:
Die Methoden
? Wellenkraftwerke nutzen die Kraft der Brandung an der Küste, um so Turbinen anzutreiben
? Röhrenförmige "Seeschlangen" nutzen die Wellenbewegungen außerhalb der Brandung, um Bewegungsenergie über eine Hydraulik in Strom zu verwandeln
? Rotoren in den Strömungen nutzen ähnlich der Windräder an Land die bekannten Strömungen, um Energie zu gewinnen.
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Datum: 09.07.2009 - 10:03 Uhr
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