Neue OZ: Kommentar zur Schweiz

Neue OZ: Kommentar zur Schweiz

ID: 1017487
(ots) - Klare Kante

Die EU hat allen Grund, alarmiert zu sein. Denn das Votum der
Schweizer Bevölkerung, Einwanderung und Freizügigkeit einzuschränken,
ist Wasser auf die Mühlen europakritischer Populisten in anderen
Ländern. Sie werden versuchen, das Thema im Europa-Wahlkampf
aufzugreifen. Beispiel dafür ist die sogenannte Alternative für
Deutschland, die sofort dazu aufgerufen hat, dem Schweizer Beispiel
zu folgen und ein neues Zuwanderungsrecht zu schaffen. Die Reaktionen
aus Brüssel und den Hauptstädten der EU sind indessen erfreulich
deutlich. Unmissverständlich machen Politiker klar, dass die Freiheit
des Waren- und Kapitalverkehrs sowie die Freiheit des
Personenverkehrs zwei Seiten ein und derselben Medaille sind. Beides
gehört untrennbar zusammen. Jetzt schon EU-Abkommen mit der Schweiz
zu kündigen, wie es einzelne Abgeordnete fordern, ist dagegen
überzogen. Erstens bleiben die bestehenden Verträge bis zum Vorliegen
neuer Regeln in Kraft, und es gibt eine Übergangsfrist von drei
Jahren. Zweitens ist die Regierung in Bern an der Reihe. Sie muss
sagen, wie es weitergehen soll. Das dürfte schwierig werden.
Juristisch wird also erst einmal Stillstand herrschen. Wirtschaftlich
droht der Schweiz gleichwohl Schaden. Denn die Unsicherheit über die
weitere Entwicklung könnte viele Unternehmer und Arbeitnehmer
veranlassen, sich nach Alternativen zur Alpenrepublik umzusehen.

Uwe Westdörp



Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Neue OZ: Kommentar zu Klaus Wowereit Neue OZ: Kommentar zu Birma
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 10.02.2014 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1017487
Anzahl Zeichen: 1709

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Osnabrück



Kategorie:

Wahlen



Diese Pressemitteilung wurde bisher 210 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zur Schweiz"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Krankenkassen: Verwässerung der Gesundheitsreform würde zu höheren Beiträgen führen / GKV-Chef Blatt: "Einsparungen bei Pharma und Ärzten nicht zurücknehmen!" "Kliniken dürfen s ...
Osnabrück. Der Krankenkassen-Spitzenverband GKV hat vor einem Aufweichen der Gesundheitsreform gewarnt, die am Freitag vom Bundestag beschlossen werden soll. "In den ersten Monaten des Jahres sind die Ausgaben der Krankenkassen doppelt so schnell gestiegen wir die Einnahmen. Wenn nicht schnell

Möglicher Kurswechsel bei Grünen: Brantner schwört Mitglieder auf "schwierige Kompromisse" ein / Regierungsverantwortung pragmatisch nutzen, "urgrüne Politik" von Özdemir als ...
Osnabrück. Im Richtungsstreit der Grünen hat Parteichefin Franziska Brantner einen pragmatischen Kurs angemahnt und die Parteibasis auf schmerzhafte Zugeständnisse im Falle einer künftigen Regierungsbeteiligung eingeschworen. Im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagt

"Werden überrollt": Grünen-Chefin warnt CDU vor Koalition mit AfD im Osten / Vor Ostdeutschland-Wahlen: Brantner befürchtet Parallelen zur Machtübernahme der Nazis, sie fordert Erhalt de ...
Osnabrück. Vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern warnt Grünen-Chefin Franziska Brantner die CDU vor einer Koalition mit der AfD und zieht Parallelen zur Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933. "Das Experiment, dass eine Partei der Mitte Faschisten zur Macht


Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung


Neue OZ: Kommentar zu Birma ...
Wenig glaubwürdig In Birma knüpft Bundespräsident Joachim Gauck dort an, wo er zuvor bei seinem Indien-Besuch aufgehört hat: ein bisschen Kritik an Menschenrechtsverletzungen, die Mahnung, ethnischen Konflikten keine Chance zu geben, Lob für die demokratische Entwicklung, und dann macht

Neue OZ: Kommentar zu Klaus Wowereit ...
Belastung für die SPD Augen zu und durch, nach dieser Devise handelt derzeit Klaus Wowereit. Es ist schon erstaunlich, mit welch gewaltigem Selbstbewusstsein der erfahrene SPD-Politiker versucht, sich aus der Affäre zu ziehen und sich auch von der Opposition aus Berliner Grünen, Linken un

Neue OZ: Kommentar zum Rücktritt von ADAC-Präsident Peter Meyer ...
Mensch Meyer! Nun also doch: ADAC-Präsident Peter Meyer wirft das Handtuch. Es wäre jetzt ein Leichtes nachzutreten. Jedoch war Meyer viele Jahre lang ein verlässlicher Fürsprecher der Autofahrer. Er machte mobil gegen die Pkw-Maut oder wetterte gegen Benzinpreiswucher. Es gilt also, gen

Neue OZ: Neue OZ - Gespräch mit Jürgen Falter, Politikwissenschaftler ...
Parteienforscher: Wowereit "schwer beschädigt" Politikwissenschaftler Jürgen Falter: Verhalten verstößt "gegen das SPD-Reinheitsgebot" Osnabrück. Der Parteienforscher Jürgen W. Falter bezeichnet das Festhalten von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z