Pollenallergiker leiden besonders in Großstädten
ID: 1022729
berichtet die Zeitschrift Wunderwelt Wissen in ihrer März-Ausgabe.
Ein Grund dafür scheint die hohe Feinstaubbelastung in den Städten zu
sein. Feinstaub ist wahrscheinlich auch der Grund, warum
Pollenallergien häufiger in Städten als in ländlichen Gebieten
auftreten. Martin Metz, Professor für Dermatologie am
Allergie-Centrum-Charité in Berlin und Vertreter dieser Theorie,
erklärt: "Es ist bekannt, dass Kohlendioxid zu einer höheren
Allergenkonzentration in Pollen beitragen kann."
Warum nur einige Menschen zu Allergikern werden, ist unklar. "Eine
Grundvorrausetzung ist, dass man die für Allergien verantwortlichen
Antikörper gegen Pollen entwickelt, sich also gegen Allergene in
Pollen sensibilisiert", erklärt Martin Metz. Geraten Pflanzenpollen
in Kontakt mit Flüssigkeit, zum Beispiel dem menschlichen Speichel,
werden aus ihrer Oberfläche Allergene herausgewaschen. Diese wirken
wie eine Bedrohung auf das Immunsystem eines Pollenallergikers, und
der Körper versucht sie möglichst schnell wieder loszuwerden.
Reagiert der Körper einmal auf ein bestimmtes Allergen, mobilisiert
er bei jedem weiteren Kontakt mit der speziellen Pollenart die
Immunabwehr.
Aufgrund der milden Winter der vergangen Jahre verlängert sich die
Leidenszeit der Pollenallergiker - im Frühjahr setzt der Pollenflug
eher ein und nimmt im Herbst später ab. In der Stadt ist die
Pollenbelastung abends höher als am Morgen, auf dem Land ist es genau
umgekehrt - Allergiker sollten das beim Lüften beachten. Wenn die
Pollenbelastung zu groß wird, ist ein Kurztrip auf eine Insel, ins
Hochgebirge oder ans Meer die beste Taktik, um den Quälgeistern aus
dem Weg zu gehen.
Pressekontakt:
Maike Pelikan
PR /Kommunikation WUNDERWELT WISSEN
Gruner + Jahr AG & Co KG
Telefon +49 40 3703-2157
E-Mail pelikan.maike@guj.de
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Datum: 21.02.2014 - 10:30 Uhr
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