Förderbanken sind nicht die Landesbanken der Zukunft.
Das Fazit der Vierten IKOR Strategietage Fördergeschäft vom 18./19. Juni 2009 in Hamburg "Förderbanken - die Landesbanken der Zukunft?"
In 2008 hat sich eine fast schon dramatisch zu nennende Entwicklung bei der Mehrheit der deutschen Landesbanken gezeigt, die durch ein unscharfes Geschäftsmodell einerseits und die Übernahme nicht direkt einschätzbarer Risiken andererseits zu einer Schieflage geführt hat. Die Strategietage wollten genau diese Entwicklung aufgreifen und sie dahingehend untersuchen, inwiefern sich Auswirkungen auf die Positionierung der Förderbanken der Länder ergeben. Die Referenten präsentierten verschiedene Sichtweisen, die in einer regen Diskussion zu einem nahezu identischen Gesamtverständnis weiterentwickelt wurden. Neben der europäisch getriebenen Betrachtungsweise der Europäischen Investitionsbank EIB, der Darstellung von aufsichtsorientierten Analysen und dem Blick auf verschiedene Landesbank/Förderbankkonstellationen durften dabei auch die wissenschaftlich getriebene Untersuchung sowie die Konzentration auf das Geschäft der Förderbanken nicht fehlen. Bei der Betrachtung der jüngeren Vergangenheit von Landesbanken und Förderbanken bildeten die Regelungen von Verständigung I und II den geradezu zwangsläufig wichtigsten normierten Rahmen der Diskussion.
Als Ergebnis der Strategietage lässt sich festhalten, dass die Förderbanken sicherlich nicht die Landesbanken der Zukunft sind oder sein wollen. In einigen Landesbanken wurden strategische Entscheidungen getroffen, deren Tragweite erst in der jüngeren Vergangenheit deutlich erkennbar wurde. Diesen Weg wollen und sollen Förderbanken nicht beschreiten. Was die Förderbanken jedoch sind und verstärkt werden, ist ein verlässlicher Partner für Politik und Wirtschaft bei der Erfüllung der Förderaufgaben im Rahmen ihres Förderauftrags. Die Hauptaufgabe besteht darin mit banküblichen Produkten unter Ausnutzung der hohen Sicherheit ihres Geschäftsmodells weitgehend landeshaushaltsunabhängige Förderungen zu entwickeln und anzubieten, um so ihrem Auftrag der Beseitigung von durch die Wirtschaft nicht selbst behebbaren Ungleichgewichten gerecht zu werden.
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In ihrer Tochtergesellschaft IKOR Financials mit Sitz in Hamburg bündelt die IKOR-Gruppe ihre Kompetenz im Finanzdienstleistungsbereich. IKOR kümmert sich dabei um Themen der Organisation und der Strategie. IKOR Financials unterstützt Finanzdienstleister bei der Implementierung von SAP-Modulen und kümmert sich um die Optimierung von Prozessen. IKOR Financials leistet Beratungsleistungen rund um alle SAP-Komponenten (außer HR). IKOR Financials hat viel Erfahrung bei der Umsetzung von Business-Warehouse-Anwendungen und anderen Planungs- und Dispositionssystemen.
Ein Schwerpunkt von IKOR Financials ist der Einsatz von ABAKUS, einer von IKOR Financials mitentwickelten Sachbearbeitungssteuerung als Add-on zu SAP für Förderbanken/-institute.
Zu den Kunden von IKOR Financials gehören neben diversen Förderinstituten unter anderem die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) und die HSH Nordbank.
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Datum: 13.07.2009 - 16:16 Uhr
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Freigabedatum: 13.07.2009
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