Reclay Group: DSD missbraucht seine Marktstellung

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Kündigung der Clearingverträge inakzeptabel und gefährlich



(firmenpresse) - Am heutigen Tag hat die Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH (DSD) ihre Clearingverträge in der Gemeinsamen Stelle der dualen Systeme mit sofortiger Wirkung gekündigt. Als Grund wird der vermeintliche Mengenschwund im 1. Quartal 2014 genannt. Für Raffael A. Fruscio, Gesellschafter der Reclay Group, steht fest: „Die Kündigung ist völlig inakzeptabel. Wir wissen nicht, was derzeit bei DSD vor sich geht. Die Argumentation von CEO Stefan Schreiter, mit dem Austritt aus den Clearingverträgen stärke man die Kreislaufwirtschaft, ist blanker Hohn. Das Gegenteil ist der Fall: Die Kündigung sorgt für Unsicherheit im Markt und gefährdet die Stabilität der haushaltsnahen Sammlung. Und das alles völlig ohne Not.“
Verbesserung der Verpackungsentsorgung auf gutem Weg
So befindet sich die Sicherung einer effizienten, kostengünstigen und umweltbewussten Verpackungsentsorgung aktuell auf einem guten Weg. Erst in dieser Woche hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) seinen Entwurf für eine 7. Novelle der Verpackungsverordnung in die Ressortabstimmung gegeben. Auch aus Branchenkreisen gibt es eine Vielzahl konstruktiver Vorschläge, die das System verbessern und vorhandene Schlupflöcher schließen könnten.
„Die Mehrzahl der dualen Systeme tut im Moment alles dafür, die Marktstabilität zu sichern. Dass DSD seine Verträge ausgerechnet jetzt kündigt und aktiv in einen politischen Prozess eingreift, kann nur einen Grund haben: die Erpressung des Marktes. Weil die eigenen Forderungen kein Gehör finden, wird versucht, den Druck für die 6. Novelle der Verpackungsverordnung zu erhöhen. Politik und Mitbewerber können und dürfen sich das nicht gefallen lassen. Als Kölner Unternehmer sollte Herr Schreiter aufpassen, dass auch für ihn an Aschermittwoch nicht alles vorbei ist“, so Fruscio.
Reclay Group garantiert Erfüllung bestehender vertraglicher Verpflichtungen
Die Reclay Group hält derweil an ihren im 1. Quartal 2014 gemeldeten Marktanteilen fest. „Unsere Anteile stehen. Wir garantieren, unsere Mengen weiterhin ordnungsgemäß zu melden und unsere Verpflichtungen gegenüber der Entsorgungswirtschaft vollumfänglich zu erfüllen. Zugleich sind wir bereit, an jeder vernünftigen Neuausrichtung der Clearingstelle und des regulativen Umfelds mitzuwirken. Dazu bedarf es des Dialogs aller Beteiligten und nicht kraftmeiernder Alleingänge einzelner Marktteilnehmer“, so Raffael Fruscio abschließend.



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Über die Reclay Group
Die Reclay Group ist ein international operierender Dienstleister für Umwelt- und Entsorgungsmanagement. Mit ihren spezialisierten Tochterunternehmen ist die Unternehmensgruppe in den Geschäftsfeldern Beratung, Lizenzierung und Wertstoffhandel aktiv. Weltweit betreuen 270 Mitarbeiter an 11 Standorten über 3.000 Unternehmen, Organisationen, Länder und Kommunen bei der Erfüllung ihrer Umweltziele. Die Reclay Group entwickelt innovative und individuelle Lösungen für effizientes Abfall-, Recycling- und Energiemanagement. Das Kerngeschäft der Unternehmensgruppe, die Verpackungslizenzierung, beinhaltet die Übernahme sämtlicher abfallwirtschaftlicher Verpflichtungen aus der Verpackungsverordnung. Der Bereich Wertstoffhandel steht für professionelles Stoffstrommanagement sowie den An- und Verkauf von Sekundärrohstoffen. Die Hauptgesellschafter der 2002 gegründeten Unternehmensgruppe sind Martin Schürmann und Raffael A. Fruscio. Im Geschäftsjahr 2012 erzielte die Reclay Group einen Umsatz von 166 Millionen Euro.



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Datum: 28.02.2014 - 11:50 Uhr
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