Das Saarland darf nicht abgehängt werden!

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Erwartungen der Wirtschaft an den saarländischen "Bahngipfel"



(PresseBox) - "Die Anbindung des Saarlandes im Schienenfernverkehr muss dauerhaft erhalten bleiben und weiter verbessert werden. Insbesondere gilt es, die Hochgeschwindigkeitsstrecke Paris-Frankfurt über Saarbrücken wettbewerbsfähig zu halten sowie die bestehenden Direktverbindungen nach München und Leipzig zu erhalten und mit besserem Wagenmaterial auszustatten. Darüber hinaus brauchen wir seitens der Wirtschaft eine schnelle und direkte Fernverkehrsverbindung Richtung Rhein-Ruhr." Diese Erwartungen äußerte IHK-Vizepräsident Albert Hettrich vor dem anstehenden Bahngipfel zwischen Bahnchef Dr. Rüdiger Grube und der saarländischen Landesregierung.
Die Zukunft der Schienenschnellverkehrsverbindung Saarbrücken-Paris hängt an der vertraglich vereinbarten Gleichwertigkeit mit dem "Südast" über Straßburg. Um die dazu notwendigen Fahrtzeitgewinne zu erreichen, sind weitere beträchtliche Investitionen auf dem Streckenabschnitt zwischen Mannheim und Baudrecourt in Lothringen notwendig. Hierzu wird gegenwärtig eine Studie erstellt, an der sich die IHKs der Region finanziell beteiligt haben. "Wir appellieren an Bahnchef Dr. Grube, sich auf dieser Grundlage für eine entsprechende Beschleunigung der Strecke einzusetzen" so Albert Hettrich. Bei seinem Besuch auf Einladung der IHK vor eineinhalb Jahren hatte Herr Dr. Grube in Aussicht gestellt, das Saarland zukünftig noch besser als bisher in das Fernverkehrsnetz einzubinden. Die IHK sieht den Bahnchef hier im Wort.
Ein weiteres Anliegen der IHK ist es, die Schienenfernverbindung mit den Wirtschaftszentren an Rhein und Ruhr deutlich zu verbessern. Hier sollte nochmals eingehend geprüft werden, inwieweit eine Verbindung über den Frankfurter Airport möglich und betriebswirtschaftlich sinnvoll ist. Vielleicht könnte dieser Zug bereits in Metz starten.



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Datum: 05.03.2014 - 15:49 Uhr
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