Gesetzliche und private Krankenversicherung engagieren sich im "Aktionsbündnis gegen Darmkrebs"
ID: 1032081
engagieren sich im "Aktionsbündnis gegen Darmkrebs"
Immer mehr gesetzliche Krankenkassen schließen sich dem
"Aktionsbündnis gegen Darmkrebs" an. Nach fast zwei Jahren Laufzeit
beteiligen sich aktuell 63 Betriebskrankenkassen. Von den privaten
Versicherern ist neu dabei die Barmenia Krankenversicherung a. G.
"In den kommenden Monaten werden wir unsere
krankenvollversicherten Kunden ab 55 Jahre gezielt über das Thema
Darmkrebs informieren und hoffen, dass möglichst viele die
Möglichkeit nutzen und sich vorsorglich untersuchen oder testen
lassen", sagt Dr. Andreas Eurich, Vorsitzender der Vorstände der
Barmenia Versicherungen.
Unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Gröhe
(CDU) haben die Federführung im Pilotprojekt der BKK-Landesverband
NORDWEST, der BKK Landesverband Bayern und seit 2013 auch der BKK
Dachverband e.V. Das "Aktionsbündnis gegen Darmkrebs" will mit seiner
großangelegten Darmkrebs-Prophylaxe die Zahl der
Darmkrebserkrankungen und Darmkrebstoten in Deutschland deutlich
reduzieren.
Die Betriebskrankenkassen haben bereits gute Erfahrungen mit einem
erweiterten Einladungsmanagement zur Darmkrebs-Prophylaxe gemacht.
Eine gezielte Früherkennung hilft, den Darmkrebs schon im Frühstadium
zu heilen. Dabei bietet die Vorsorge-Koloskopie (Darmspiegelung) die
größten Chancen. Aber auch Menschen, die die Koloskopie ablehnen,
erhalten eine Alternative: den immunologischen Test. Das Einzigartige
dieses Aktionsbündnisses ist, dass den 55-jährigen Versicherten im
Einladungsschreiben alternativ ein kostenloser immunologischer
Stuhltest angeboten wird, falls sie sich nicht zur Darmspiegelung
entschließen können.
"Die Betriebskrankenkassen streben an, dieses Einladungsverfahren
in der Regelversorgung gesetzlich Versicherter zu etablieren. Der
Gemeinsame Bundesausschuss soll möglichst bald ein
Einladungsverfahren beschließen, welches dann als Versorgungsroutine
allen gesetzlich Versicherten zugutekommt", so Franz Knieps, Vorstand
des BKK Dachverbands e. V.
Wissenschaftlich begleitet durch die Universität Duisburg-Essen
zeigen die ersten Auswertungen, dass sich der Aufwand medizinisch und
ökonomisch lohnt. Die Betriebskrankenkassen haben bislang 225 000
Versicherte persönlich angeschrieben. 28 Prozent haben sich einen
Stuhltest schicken lassen. Davon schickten 64 Prozent (40 927) den
Test zurück. 2 177 Versicherte (5,3 Prozent) wurden positiv getestet.
Ihnen wurde eine Koloskopie empfohlen. Bei allen Fällen gilt:
Darmkrebs ist heilbar, wenn er rechtzeitig erkannt wird! Dies erspart
viel Leid bei den positiv Getesteten und minimiert die
Behandlungskosten.
"Mit dem Aktionsbündnis gegen Darmkrebs konnten wir bereits viele
Leben retten. Darüber hinaus haben die Männer, die sonst oft als
,Vorsorgemuffel´ gelten, den immunologischen Test weitaus mehr in
Anspruch genommen als die Frauen. Das ist für uns Ansporn genug, das
Aktionsbündnis gegen Darmkrebs weiter fortzuführen. Geregelt werden
müssen noch die politischen Rahmenbedingungen, welche
Versichertendaten für das Einladungsverfahren verwendet werden
dürfen", so Manfred Puppel, Vorstand des BKK Landesverbandes
NORDWEST.
Pressekontakte:
Andrea Röder, BKK Dachverband e.V.
Tel: 030/2700406-302, E-Mail: andrea.roeder@bkk-dv.de
Karin Hendrysiak, BKK Landesverband NORDWEST
Tel: 0201/179-1511, E-Mail: karin.hendrysiak@bkk-nordwest.de
Manuela Osterloh, BKK Landesverband Bayern
Tel.: 089/74579-421, E-Mail: osterloh@bkk-lv-bayern.de
Marina Weise-Bonczek, Barmenia Krankenversicherung a. G.
Tel: 0202/438-2718, E-Mail: marina.weise@barmenia.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.03.2014 - 11:02 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1032081
Anzahl Zeichen: 4122
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Soziales
Diese Pressemitteilung wurde bisher 208 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Gesetzliche und private Krankenversicherung engagieren sich im "Aktionsbündnis gegen Darmkrebs""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
BKK Dachverband e.V. (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Betriebskrankenkassen können die Kritik an den im Reha- und Intensivpflegestärkungsgesetz (RISG) geplanten Regelungen zur Verbesserung der Intensivpflege nicht teilen. "Es ist ein offenes Geheimnis, dass von den schätzungsweise 15.000 bis 30.000 Beatmungspatienten, die zu Hause oder i
BKK Dachverband: Statement Franz Knieps zum Kabinettsbeschluss MDK-Reformgesetz - Gesetz für bessere und unabhängige Prüfung ...
"Die Betriebskrankenkassen anerkennen, dass das Ministerium im Kabinettsentwurf zum MDK-Reformgesetz hinsichtlich der Selbstverwaltungsgremien der MDKs eine verbesserte Besetzung mit Kassenvertretern vorsehen. Auch die Stärkung des Frauenanteils im Verwaltungsrat ist richtig. Will man jedoc
BKK Dachverband: Grippewelle 2018 sorgt für höchsten Krankenstand seit über einem Jahrzehnt (FOTO) ...
Der Krankenstand der beschäftigten Mitglieder ist im vergangenen Jahr mit insgesamt 5,1% auf einen neuen Rekordwert seit über einem Jahrzehnt gestiegen. Auf jeden Beschäftigten entfallen damit im Jahr 2018 durchschnittlich 18,5 krankheitsbedingte Fehltage. Hauptursache des Anstiegs ist
Weitere Mitteilungen von BKK Dachverband e.V.
Umfrage: Deutsche unterschätzen Wasserverbrauch / Hilfswerk macht auf Wassermangel aufmerksam ...
Die Deutschen unterschätzen ihren täglichen Wasserverbrauch deutlich. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag des christlichen Hilfswerks Geschenke der Hoffnung hervor. Anlässlich des bevorstehenden Weltwassertags am 22. März ließ da
2013: Betreuungsgeld für knapp 65 000 Kinder ...
Das 2013 neu eingeführte Betreuungsgeld wurde im Zeitraum vom 1. August bis 31. Dezember 2013 insgesamt 64 877 Mal bewilligt und zur Auszahlung angewiesen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden (Destatis) weiter mitteilt, zeigen dies die ersten Ergebnisse der Statistik zum Betreuungsgeld,
Ethikräte Deutschlands, Österreichs und der Schweiz diskutierten über Kindeswohl, Impfpflicht und Biobanken ...
Vertreter des Deutschen Ethikrates, der österreichischen Bioethikkommission beim Bundeskanzleramt sowie der schweizerischen Nationalen Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin sind am 11. März 2014 in Berlin zu ihrer zweiten gemeinsamen Sitzung zusammengekommen. Bereits am Vorabend hatte B
Internet-Tierheim shelta kooperiert mit Pfotenfinder.de ...
Pfotenfinder ist ein neues Tierportal, das im Februar 2014 an den Start gegangen ist. Neben der Tiervermittlung bietet die Seite ein umfassendes Informations- und Service-Angebot für Tierfreunde. Pfotenfinder wurde von Tierliebhabern gegründet, die mit ihrer neuen Tier-Website umfassend informiere




