Rheinische Post: Transparency International fordert von Profivereinen Verhaltensregeln
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Antikorruptionsorganisation Transparency International fordert nach
dem Urteil gegen Uli Hoeneß die Bundesligaklubs auf, sich
verbindliche Compliance-Regeln zu geben, die den Geschäftsumgang der
Klubs auf eine neue Grundlage stellen. "Es ist eine romantische
Vorstellung, dass Fußballvereine automatisch sauber handeln würden",
sagte die frühere Präsidentin des Bundes Deutscher Radfahrer der in
Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Montagausgabe). "Im
Übrigen sind das Wirtschaftsunternehmen von zum Teil beträchtlichen
Dimensionen." Schenk war selbst lange Teil eines Sportsystems, in dem
nicht gefragt wurde, ob Zahlungen zulässig sind und steuerrechtlich
korrekt abgewickelt werden. "Auch ich habe Schwarzgeld von Adidas
bekommen", sagt die frühere Leichtathletin, die 1972 an den
Olympischen Spielen teilnahm. Sie nannte auch andere Beispiele. "Eine
Vertreterin des Ausrüsters hat mir trotz Amateurparagraph 1000 Mark
im Jahr als Unterstützung geboten. Dazu teure Geschenke. Damit war
ich nicht die einzige, und im Fußball werden ganz andere Summen
geflossen sein."
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Datum: 17.03.2014 - 00:00 Uhr
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