Rheinische Post: Mindestlohn-Kommission soll laut Gesetzentwurf mit einfacher Mehrheit entscheiden
ID: 1034975
die Höhe des gesetzlichen Mindestlohns festlegen wird, soll ihre
Beschlüsse mit einfacher Mehrheit fällen. Das sieht der Gesetzentwurf
des Bundesarbeitsministeriums vor, der der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe) vorliegt. "Die
Beschlüsse der Mindestlohnkommission werden mit einfacher Mehrheit
der Stimmen der anwesenden Mitglieder gefasst", heißt es in dem
Entwurf. "Bei der Beschlussfassung hat sich die oder der Vorsitzende
zunächst der Stimme zu enthalten", heißt es darin weiter. "Kommt eine
Stimmenmehrheit nicht zustande, macht die oder der Vorsitzende einen
Vermittlungsvorschlag. Kommt nach Beratung über den
Vermittlungsvorschlag keine Stimmenmehrheit zustande, übt die oder
der Vorsitzende ihr oder sein Stimmrecht aus", so der Gesetzentwurf.
Das Ministerium begründet die Einführung des allgemeinen Mindestlohns
damit, dass er Arbeitnehmer "vor unangemessen niedrigen Löhnen
geschützt". Zugleich trage der Mindestlohn dazu bei, "dass der
Wettbewerb zwischen den Unternehmen nicht zu Lasten der
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durch die Vereinbarung immer
niedrigerer Löhne, sondern um die besseren Produkte und
Dienstleistungen stattfindet", heißt es in dem Entwurf. "Das Fehlen
eines Mindestlohns kann ein Anreiz sein, einen
Lohnunterbietungswettbewerb zwischen den Unternehmen auch zu Lasten
der sozialen Sicherungssysteme zu führen, weil nicht
existenzsichernde Arbeitsentgelte durch staatliche Leistungen der
Grundsicherung für Arbeitsuchende "aufgestockt" werden können. Der
Mindestlohn schützt damit die finanzielle Stabilität der sozialen
Sicherungssysteme", heißt es weiter.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.03.2014 - 17:06 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1034975
Anzahl Zeichen: 2002
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 163 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Mindestlohn-Kommission soll laut Gesetzentwurf mit einfacher Mehrheit entscheiden"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Schiewerling: Mindestlohn behutsam einführen ...
Die Bundesministerin für Arbeit und Soziales hat am heutigen Mittwoch ihren Entwurf zur Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns vorgelegt. Dazu erklärt der arbeitsmarkt-und sozialpolitische Sprecher der CDU-/CSU-Bundestagsfraktion, Karl Schiewerling: "Die Unions-Fraktion begrüßt
Wanderwitz: Stasitätigkeit von Jens Jörg Rieck öffentlich aufklären ...
Wie durch aktuelle Presseberichte bekannt wurde, war der SWR-Journalist Jens Jörg Rieck jahrelang inoffizieller Mitarbeiter (IM) für die Staatssicherheit der ehemaligen DDR. Dazu erklärt der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Marco Wanderwitz: "Die S
Regulierungspraxis von AXA Versicherung bei einem querschnittsgelähmten Patienten löst Kopfschütteln aus. ...
Die AXA Versicherung aus Köln weigert sich, einem durch einen Behandlungsfehler querschnittsgelähmten Patienten Umbaumaßnahmen für Küche, Bad, Treppenlift etc. zu zahlen. Ciper & Coll. informieren: Versicherungen tun sich mit der Zahlung von Ansprüchen an Geschädigte oftmals sehr schwer
Lange/Rehberg: Wettbewerbsfähigkeit der maritimen Wirtschaft stärken ...
Der Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur diskutierte am heutigen Mittwoch die aktuelle Lage der deutschen Containerschifffahrt. Dazu erklären der verkehrspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Ulrich Lange, sowie der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfrakt




