Rheinische Post: Pofallas heikler Wechsel
ID: 1037027
eigentlich Profi. Deshalb machte Angela Merkel den 54-Jährigen 2009
zum Chef des Bundeskanzleramtes. Pofalla hat sie nicht enttäuscht.
Andere dagegen bitter. Sein lange geplanter Wechsel zur Bahn ist
wenig elegant verlaufen: Mit Ausweichmanövern, Heimlichtuerei,
schließlich Schweigen hat Pofalla zuletzt Vertrauen nicht nur bei
seinen CDU-Mitstreitern am Niederrhein verspielt. Wenn Politiker in
die Wirtschaft wechseln, ist das grundsätzlich in Ordnung. Es kann
aber auch heikel sein. Pofalla selbst hat dafür gesorgt, dass seinen
Zukunftsplänen ein "Geschmäckle" anhaftet. Er, der Altkanzler
Schröder scharf kritisierte, als dieser 2005 einen Spitzenposten beim
Energiekonzern Gazprom übernahm, jener Pofalla, der lauthals nach
klaren Regeln für den Übergang verlangte, hat es im eigenen Fall an
jeglicher Transparenz vermissen lassen. Bis solche Regeln dereinst
gelten, bleibt das Beispiel Pofalla eine Mahnung: Wer als Politiker
neue Ziele ins Auge fasst, erreicht sie mit Sicherheit besser, wenn
er von Anfang für klare Verhältnisse sorgt.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 24.03.2014 - 19:53 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1037027
Anzahl Zeichen: 1335
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 158 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Pofallas heikler Wechsel"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Der neue Kalte Krieg des Wladimir Putin ...
Nach der widerrechtlichen Annektierung der Krim durch Russland kann kein Zweifel mehr bestehen: Eine neue Eiszeit bestimmt das Verhältnis zwischen dem Westen und Russland. Die eisigen Beziehungen erinnern an den längst überwunden geglaubten Kalten Krieg. Die USA als Führungsmacht des Westens g
Mitteldeutsche Zeitung: zu Ukraine und Nato ...
Dass die Krim-Krise im Baltikum oder in Polen anders wahrgenommen wird als in Deutschland, ist zwar richtig. Man kann es auch nicht, wie Russland es gerne tut, allein der Nato ankreiden, dass sie seit dem Mauerfall 1989 so sehr gewachsen ist. Viele Osteuropäer wollten selbst in die Nato - und zw
Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR Tarifstreit im öffentlichen Dienst Überholte Rituale Günther M. Wiedemann ...
Mit einer massiven Ausweitung der Warnstreiks im öffentlichen Dienst versucht die Gewerkschaft Verdi, in der nächsten Verhandlungsrunde eine spürbare Einkommenserhöhung für die 2,1 Millionen Tarifbeschäftigten bei Bund und Kommunen zu erzwingen. Allein in NRW, wo schwerpunktmäßig Busse un
Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR G-7-Gipfel Umdenken ist gefragt CARSTEN HEIL ...
Völlig überraschend steht für Barack Obama wieder Europa auf der Tagesordnung. Eigentlich hatte sich der US-Präsident in den vergangenen Jahren stärker auf den amerikanischen, aber besonders auf den asiatischen Kontinent konzen-triert. Europa war unwichtig geworden. Wieder einmal, wie in d




