Start der EnEV 2014: Renditeschreckgespenst und Fremdwort
ID: 1037249
Viele sind laut aktueller Studie der Meinung, dass verschärfte energetische Anforderungen Immobilien verteuern und auf Kosten der Rendite gehen
Als Martin Weber aus München im vergangenen Sommer in einen sanierten Altbau im Münchner Westend zog, hatten ihn auch die Worte der Maklerin zum Energieverbrauch der Immobilie überzeugt. Erstmals erblickte er im mangels Luftzufuhr muffig duftenden Hausflur einen ausgehängten Energieausweis, bei dem sämtliche Pfeile niedrige Verbrauchswerte priesen. Weber, der zuvor über mehrere Jahre in einem nicht sanierten Haus mit windschiefen Wänden und zügigen Fenstern gewohnt hatte, kannte sich aus mit Nachzahlungen für Gas im vierstelligen Bereich – und war begeistert. Heute kennt er einen anderen Preis des energetischen Wohnens, zu dem beispielsweise subjektive Erstickungsängste ebenso zählen wie der Blick auf eine Styroporfassade, die aussieht wie aus Plastik. Die von Weber angemietete Wohnung orientierte sich an den vergleichsweise laxen Vorschriften der EnEV 2009. Die EnEV 2014, die ab Mai in Kraft tritt und ab 2016 für Neubauten gilt, soll den ohnehin niedrigen Jahresenergiebedarf von Neubauten nochmals um 25 Prozent senken. Damit ist die Verordnung ein wichtiges Instrument, mit dem Deutschland den Energieverbrauch von Gebäuden bis 2050 um 80 Prozent senken will, um seine Klimaziele zu erreichen.
Wie eine Studie zeigt, sind die energetischen Zukunftspläne bei vielen Deutschen noch nicht angekommen. Laut der von Euro Grundinvest in Auftrag gegebenen Studie erklären 52 Prozent der Privatanleger, noch nie etwas von der EnEV 2014 gehört zu haben. Besonders hoch ist der Anteil der EnEV-ahnungslosen Privatanleger mit 58 Prozent in München. In Berlin sind es indes nur 48 Prozent.
Bei aller Unwissenheit überwiegt laut Untersuchung zudem die Skepsis. Deutschlandweit sind 58 Prozent der Befragten der Auffassung, dass die Verordnung Immobilien unnötig verteuert. Besonders Hamburger Privatanleger (59%) fürchten einen Kostenschock. Entsprechend vertritt die Mehrheit der Privatanleger die Meinung, dass der Umwelt- und Ressourcenschutz bei Immobilien auf Kosten der Rendite geht. Am größten ist die Angst vor Renditeeinbußen in Hamburg, wo 66 Prozent um Investitionsgewinne fürchten. Allerdings können sich laut Euro Grundinvest immerhin 55 Prozent der Privatanleger vorstellen, dass nach EnEV 2014 umgesetzte Häuser und Wohnungen bei Mietern und Käufern gefragter sind als verbrauchsintensivere Objekte. Ein Mieter wie Weber dürfte Investoren nur bedingt Mut machen. Er schaut sich trotz geschonten Geldbeutels nach einer neuen Bleibe um.
Themen in dieser Pressemitteilung:
euro-grundinvest
immobilien
planung
bau
vermarktung
immobilienmarkt
muenchen
enev
2014
privatanleger
studie
rendite
teuer
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die Euro Grundinvest beherrscht die gesamte Klaviatur des Immobiliengeschäfts, vom Einkauf der Grundstücke über die Planung und den Bau bis hin zur erfolgreichen Vermarktung. Die handelnden Personen und die Partner der Euro Grundinvest sind seit 1987 in der Immobilien- und Baubranche tätig. In dieser Zeit wurde das notwendige Beziehungsnetzwerk zu Baufirmen, Investoren, Behörden und zur Politik aufgebaut.
scrivo PublicRelations
Ansprechpartner: Kai Oppel
Elvirastraße 4, Rgb.
D-80636 München
e-mail: presseservice(at)scrivo-pr.de
Datum: 25.03.2014 - 10:46 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1037249
Anzahl Zeichen: 3308
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Kai Oppel
Stadt:
München
Telefon: 089 4523 508 14
Kategorie:
Immobilienangebote
Meldungsart: Unternehmensinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 25.03.2014
Diese Pressemitteilung wurde bisher 474 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Start der EnEV 2014: Renditeschreckgespenst und Fremdwort"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
scrivo PR (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Fachkräftemangel ein Thema Ob Annalena Baerbock, Olaf Scholz oder Armin Laschet das Land regiert, wird im Unternehmensalltag vieler Unternehmer auf Sicht von zwölf Monaten eine untergeordnete Rolle spielen. 63 Prozent der Befragten erklären hingegen, dass die Corona-Pandemie in den nächsten z
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm: Im Kern nachhaltige BHB Unternehmensgruppe übernimmt Apfelbaum-Patenschaft am Ammersee ...
Zum 44-jährigen Firmenjubiläum hat der Münchner Bauträger mit 44 Apfelbäumen eine über mehrere Jahre laufende Patenschaft übernommen und so ein sichtbares – und äußerst schmackhaftes – Zeichen für Artenvielfalt, Naturschutz und Ökologie gesetzt. Johannes von Perger, der neben den übe
Vom Homeoffice ins New Office: Wie geht es weiter nach der Rückkehr in die Büros? ...
Die Pandemie hat gezeigt, dass nichts planbar ist und sich die Gesellschaft flexibel an das Infektionsgeschehen anpassen muss. Eine hohe Impfquote kann die Lage verbessern, dennoch bleibt die Unsicherheit ob weitere politische Maßnahmenbündel notwendig werden und erneut in unseren Arbeitsalltag ei
Weitere Mitteilungen von scrivo PR
„sisi91“ - Kaiserliche Sanierung, kaiserliche Rendite ...
München, 24. März 2014. Sisi, die in Deutschland wohl bekannteste Kaiserin, ist nun auch Namensgeberin für ein Kernsanierungsobjekt in der Elisabethstraße 91 zwischen Luitpoldpark und Olympiapark. Mitte April ist Baubeginn für 59 Eigentumswohnungen. Die Wohneinheiten sind zur einen Hälfte als
Immobilienmarktplatz der Sparkasse Mainfranken Würzburg ...
Sowohl für junge Familien als auch für alle anderen Altersgruppen ergibt sich die Frage, wie soll man wohnen, bzw. wie soll man sein Geld sicher investieren. In Zeiten schwankender Börsenkurse, bestimmt durch politische Unsicherheiten in den Rohstoffländern und schlechter Finanzlagen einiger Eur
Wolfgang Dippold, PROJECT Investment Gruppe: Deutscher Wohnungsmarkt mit uneinheitlichen Tendenzen ...
Für das vergangene Jahr haben die Immobilienmakler der LBS und Sparkassen ihre deutschlandweiten Geschäfte einmal ausgewertet. Insgesamt handelte es sich dabei um ein Volumen im Wert von 5,7 Milliarden Euro, also einer durchaus repräsentativen Zahl. Mit inbegriffen waren Neubauten genauso wie Ver
3 Bauhighlights von Euro Grundinvest auf Zielgeraden ...
München, 20. März 2014. Der Bauträger Euro Grundinvest blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2013 zurück. Zwei Immobilienprojekte stehen kurz vor der Übergabe an die Eigentümer. Eines ist bereits bezogen. Die Bandbreite der Objekte reicht vom Einfamilienhaus „Fidelio“ in Dachau über die Nobel




