Neue OZ: Neue OZ - Interview mit Annegret Kramp-Karrenbauer, Saarlands Ministerpräsidentin
ID: 1038460
vor Abrücken von Koalitionsabsprachen
"Nur fünf Jahre Arbeitslosigkeit bei der Rente mit 63 anrechnen" -
Ministerpräsidentin: Das ist so vereinbart
Osnabrück. Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret
Kramp-Karrenbauer (CDU) hat Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles
(SPD) zur Klarstellung aufgefordert, dass nur fünf Jahre
Arbeitslosigkeit bei der Rente mit 63 angerechnet werden. In einem
Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstag) erklärte
das CDU-Präsidiumsmitglied, dies sei in den Koalitionsverhandlungen
so vereinbart. "Ich kann nur davor warnen, diese Verabredung streitig
zu stellen. Das ist keine gute Arbeitsgrundlage", sagte
Kramp-Karrenbauer. Wer 45 Jahre hart gearbeitet habe, zum Beispiel im
Stahlwerk oder in der Pflege, der sollte zwei Jahre vor dem regulären
Renteneintrittsalter abschlagsfrei in Rente gehen können. Dazu stehe
sie, betonte die CDU-Politikerin. Aber es sei sicherzustellen, dass
es nicht zu einer neuen Welle von Frühverrentung komme. "In diesem
Punkt sind die Vorschläge der Bundesarbeitsministerin bisher wenig
überzeugend", kritisierte Kramp-Karrenbauer. Positiv hob sie hervor,
dass es beim Abbau der Kalten Progression als heimlicher
Steuererhöhung bei Gewerkschaften und SPD zu "Bewegung kommt". Sie
habe mit großem Bedauern erlebt, wie ein entsprechender Vorstoß der
früheren CDU/FDP-Bundesregierung im Bundesrat von den SPD-Ländern
"regelrecht zerschreddert" worden sei.
------------------------------------------------------------------
--
Saar-Ministerpräsidentin: "Wünsch-Dir-Was-Politik" bei
Energiewende beenden
Vor dem Sondergipfel im Kanzleramt Mahnung an die Länderchefs -
Kramp-Karrenbauer: Jeder muss sich bewegen
Osnabrück. Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret
Kramp-Karrenbauer (CDU) hat vor dem Energie-Sondergipfel am 1. April
im Kanzleramt die Länder zu Kompromissen aufgefordert. In einem
Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstag)
appellierte die Regierungschefin an ihre Amtskollegen,
"Wünsch-Dir-Was-Kataloge" der Realität anpassen. "Wir sollten
Differenzen klären, bevor die Novelle zum Erneuerbaren-Energie-Gesetz
(EEG) in das Gesetzgebungsverfahren geht", sagte Kramp-Karrenbauer.
Die Länderchefs hätten jetzt auf dem Gipfel eine gute Chance, ihre
Interessen noch einmal zu artikulieren. Aber jedes Land müsse sich im
Interesse des Gemeinwohls auch bewegen.
"Wenn jeder seine Interessen 100-prozentig durchsetzen will,
bleibt der dringend erforderliche nationale Konsens auf der Strecke",
sagte Kramp-Karrenbauer mit Blick auf die Forderungen der
Industrieländer nach Stärkung der Kohlekraft und die Proteste aus den
Nordländern gegen die Drosselung bei der Windenergie. Kritisch
äußerte sich die Saarländerin zum Vorgehen der für den Trassenausbau
zuständigen Unternehmen. In mehreren hundert Kommunen seien die
verschiedensten Trassenvarianten zeitgleich in die Anhörung gegeben
worden. Jedem Bürger sei damit signalisiert worden, dass ab morgen
eine Stromtrasse auch vor seiner Haustür vorbeigehen könne. "So
erzeugt man Angst und Ablehnung statt sachlicher Diskussion", warf
Kramp-Karrenbauer den Unternehmen vor.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 27.03.2014 - 05:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1038460
Anzahl Zeichen: 3762
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 209 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Neue OZ - Interview mit Annegret Kramp-Karrenbauer, Saarlands Ministerpräsidentin"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Angesichts der Debatte über eine Steuerreform hat die Linke im Bundestag ein eigenes Konzept vorgelegt und fordert radikale Änderungen bei der Einkommensteuer auf Kosten von Spitzenverdienern und Millionären. "Bisher hat sich die Koalition vor allem dadurch ausgezeichnet, Politik für ihre r
Außenminister bedauert, dass er mit seinen Kindern nicht plattdeutsch spricht/Johann Wadephul sieht sich als mächtigsten Plattsnacker der Welt ...
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) bedauert, dass er mit seinen Kindern nicht plattdeutsch spricht. "Sie sind auch ein bisschen traurig, dass sie das nicht gelernt haben", sagte er im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (noz). Seine Frau spreche kein Platt. "Das heiß
Außenminister Wadephul bedauert, dass er mit seinen Kindern nicht plattdeutsch spricht ...
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) bedauert, dass er mit seinen Kindern nicht plattdeutsch spricht. "Sie sind auch ein bisschen traurig, dass sie das nicht gelernt haben", sagte er im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (noz). Seine Frau spreche kein Platt. "Das heiß
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Neue OZ - Gespräch mit Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes deutscher Banken ...
Banken warnen EU-Kommission vor Eingriff in ihr Geschäft Verband übt scharfe Kritik an "europäischem Sparkonto" Osnabrück Der Bundesverband deutscher Banken hat sich kritisch zur Einführung eines "europäischen Sparkontos" geäußert, mit dem die EU-Kommission Mitt
Neue OZ: Neue OZ - Gespräche mit Barbara Hendricks, Bundesumweltministerin und Mojib Latif, Kieler Klimaforscher ...
Klimaforscher Latif: Politiker haben Klimarettung aufgegeben Osnabrück. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) setzt in der Klimapolitik weiter darauf, die globale Erwärmung nach Kräften einzudämmen, bevor man sich mit den Kosten ihrer Folgen befasst. Der "Neuen Osnabrücker
Europawahl 2014: Bundeswahlausschuss entscheidet am 3. April 2014über Beschwerden ...
WIESBADEN - In seiner zweiten Sitzung zur Europawahl wird der Bundeswahl-ausschuss über insgesamt 10 Beschwerden gegen die Zurückweisung von Wahlvorschlägen entscheiden. Wie der Bundeswahlleiter mitteilt, findet die öffentliche Sitzung am Donnerstag, 3. April 2014 um 11:00 Uhr im Deutschen
Neue OZ: Neue OZ - Gespräch mit Annegret Kramp-Karrenbauer, Saarlands Ministerpräsidentin ...
Saarländische Ministerpräsidentin weist Linken-Klage beim Mindestlohn als "unverantwortlich" zurück "Verzicht auf Altersgrenze hebelt Schutzmechanismus für Jugendliche aus" Osnabrück. Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat die




