Südwest Presse: Kommentar zu Grüne-Alkoholverbot
ID: 1039836
die zur Zeit die große Koalition beschäftigen, bieten eigentlich
jeder Opposition Steilvorlagen für Attacken gegen den politischen
Gegner und eigene Initiativen. Eigentlich. Die Grünen hingegen
treiben wieder einmal ganz andere Themen um. Diesmal ist es die
Null-Promille-Grenze für Autofahrer, die sich die Spitze der
Ökopartei vorgenommen hat. Weil es sonst ja keine Probleme gibt. Nun
wird niemand die Notwendigkeit bestreiten, dem Alkohol-Missbrauch am
Steuer entgegenzutreten. Auch wenn die Fallzahlen kontinuierlich
sinken: Jedes Opfer im Straßenverkehr ist eines zuviel, zumal wenn
Trunkenheit im Spiel ist. Nur: Seit Jahren ist der Gesetzgeber hier
bereits aktiv. Für Fahranfänger oder Fahrer unter 21 ist Alkohol am
Steuer tabu. Wer in einen Unfall verwickelt wird, kann schon ab 0,3
Promille den Führerschein verlieren. Wirklich schwere Unglücke
passieren zumeist unter wesentlich höherem Alkoholeinfluss. Bei
diesen Unverbesserlichen hilft auch die Null-Promille-Grenze nicht.
Die Grünen haben wieder einmal - wie beim VeggieDay - ihr
Lieblingsspielzeug entdeckt. Mit erhobenem Zeigefinger und "Du sollst
nicht"-Attitüde sollen die Bürger endlich zu perfekten Menschen
gemacht werden. Dieser Vorstoß ist so sinnlos wie unzeitgemäß. Doch
es gibt Hoffnung. Bayerns Grüne halten die Debatte der Parteispitze
für "bekloppt". Wie wahr.
Pressekontakt:
Südwest Presse
Ulrike Sosalla
Telefon: 0731/156218
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 30.03.2014 - 19:29 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1039836
Anzahl Zeichen: 1667
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Ulm
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 256 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Südwest Presse: Kommentar zu Grüne-Alkoholverbot"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Südwest Presse (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Südwest Presse
Westfalenpost: Rolle rückwärts zum G9 wäre halsbrecherisch / Kommentar von Nina Grunsky zur Diskussion über das Turbo-Abitur ...
Kein Jahr ist es her, dass die ersten Turbo-Abiturienten die Gymnasien in NRW verlassen haben. Dass sich die Politiker in Düsseldorf für diese einigermaßen gelungene Premiere stolz auf die Schultern geklopft haben. Dass Schüler, Eltern und Lehrer erleichtert aufatmen konnten, weil am Ende all
WAZ: Merkel und die Energiewende. Kommentar von Miguel Sanches ...
Ist es noch Politik oder schon Spott? Hannelore Kraft geht davon aus, dass die Kanzlerin morgen erklären werde, was sie konkret unter einer "neuen Betrachtung der gesamten Energiepolitik" verstehe. Nur: Es gibt keine Strategie, um auf Lieferausfälle aus Russland zu reagieren. Dass An
WAZ: Kein Zurück zum alten Abitur. Kommentar von Theo Schumacher ...
Schneller. Höher. Weiter. In dem Irrglauben, aus Schülern müsse in weniger Zeit doch mehr herauszuholen sein, wurde vor rund zehn Jahren das G8 über die Gymnasien gestülpt. Alle anderen Länder machten es, warum nicht auch wir? Über den Preis, den Jugendliche für schulpolitische RekordgelÃ
neues deutschland: Rot-rote Perspektiven in Thüringen ...
Es hätte schon 2009 eine rot-rote Landesregierung in Thüringen geben können, mit 45 von 88 Mandaten errangen die LINKE und die SPD damals eine Mehrheit. Doch das kategorische Nein der Sozialdemokraten zu einem Ministerpräsidenten Bodo Ramelow versperrte alle Wege. Lieber begnügte die SPD sic




