Südwest Presse: Kommentar zu Grüne-Alkoholverbot
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die zur Zeit die große Koalition beschäftigen, bieten eigentlich
jeder Opposition Steilvorlagen für Attacken gegen den politischen
Gegner und eigene Initiativen. Eigentlich. Die Grünen hingegen
treiben wieder einmal ganz andere Themen um. Diesmal ist es die
Null-Promille-Grenze für Autofahrer, die sich die Spitze der
Ökopartei vorgenommen hat. Weil es sonst ja keine Probleme gibt. Nun
wird niemand die Notwendigkeit bestreiten, dem Alkohol-Missbrauch am
Steuer entgegenzutreten. Auch wenn die Fallzahlen kontinuierlich
sinken: Jedes Opfer im Straßenverkehr ist eines zuviel, zumal wenn
Trunkenheit im Spiel ist. Nur: Seit Jahren ist der Gesetzgeber hier
bereits aktiv. Für Fahranfänger oder Fahrer unter 21 ist Alkohol am
Steuer tabu. Wer in einen Unfall verwickelt wird, kann schon ab 0,3
Promille den Führerschein verlieren. Wirklich schwere Unglücke
passieren zumeist unter wesentlich höherem Alkoholeinfluss. Bei
diesen Unverbesserlichen hilft auch die Null-Promille-Grenze nicht.
Die Grünen haben wieder einmal - wie beim VeggieDay - ihr
Lieblingsspielzeug entdeckt. Mit erhobenem Zeigefinger und "Du sollst
nicht"-Attitüde sollen die Bürger endlich zu perfekten Menschen
gemacht werden. Dieser Vorstoß ist so sinnlos wie unzeitgemäß. Doch
es gibt Hoffnung. Bayerns Grüne halten die Debatte der Parteispitze
für "bekloppt". Wie wahr.
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Südwest Presse
Ulrike Sosalla
Telefon: 0731/156218
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Datum: 30.03.2014 - 19:29 Uhr
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