Rheinische Post: Bundesverkehrswegeplan 2015 soll Staugefahr bannen / Bei Stau den Seitenstreifen freigeben
ID: 1041265
zur Staustrecke zu werden. Dies zeigt eine Engpassanalyse für das
Jahr 2025 in der "Grundkonzeption für den Bundesverkehrswegeplan
2015", die der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post"
(Mittwochausgabe) vorliegt. Als eine Möglichkeit, dem Stau zu
begegnen, wird in dem Papier die "temporäre Seitenstreifenfreigabe"
genannt. Wenn der Verkehr auch über den Seitenstreifen rollen dürfe,
ergebe sich eine Kapazitätssteigerung von 20 bis 25 Prozent. Aus dem
knapp 100-seitigen Papier geht laut dem Bericht der Zeitung hervor,
dass die vorgesehenen Finanzmittel für Straße, Schiene und Wasser bei
weitem für den notwendigen Erhalt und Ausbau der Infrastruktur nicht
ausreichen. Nur um die Vorhaben des "vordringlichen Bedarfs" in der
Verkehrsplanung bis 2030 fertigstellen zu können, müssten die
Investitionen um durchschnittlich vier Milliarden Euro pro Jahr auf
insgesamt 14 Milliarden Euro erhöht werden, heißt es in dem
Ministeriumspapier. Als Reaktion auf die knappen Finanzmittel will
die Bundesregierung mit dem neuen Verkehrswegeplan 2015 ein
"nationales Prioritätenkonzept" erstellen. 80 Prozent der verfügbaren
Aus- und Neubaumittel sollen in "überregional bedeutsame Projekte"
fließen, heißt es in der vorliegenden Grundkonzeption. Das
Bundesverkehrsministerium will sogar eine neue Prioritäten-Stufe für
besonders dringende Projekte schaffen. Die "Engpassbeseitigung" sei
das "zentrale Kriterium", damit es Verkehrsprojekte in die oberste
Einstufung schaffen. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU)
sagte:"Wir müssen die Infrastruktur sehr viel stärker in ihrer
Substanz erhalten und gleichzeitig beim Aus- und Neubau klare
Prioritäten setzen."
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 02.04.2014 - 00:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1041265
Anzahl Zeichen: 2043
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 208 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Bundesverkehrswegeplan 2015 soll Staugefahr bannen / Bei Stau den Seitenstreifen freigeben"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Enttäuschte NRW-Unis setzen beim Hochschulgesetz jetzt auf den Landtag ...
Die nordrhein-westfälischen Universitäten setzen mit ihrer Kritik am geplanten Hochschulgesetz der rot-grünen Landesregierung jetzt auf die Parteien im Landtag. "Wir verfolgen das Ziel, dass das Parlament unsere Argumente aufgreift", sagte die Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz
Rheinische Post: Deutsche Bahn fordert eine Million Euro von Tchibo ...
Die Deutsche Bahn hat erstmals ihre Schadenersatzforderung gegen den Kaffeeröster Tchibo beziffert. "Wir gehen von einem Anspruch gegen Tchibo in Höhe von rund einer Millionen Euro aus", sagte der Chef der neuen Bahn-Sondereinheit zur Bekämpfung von Kartellen, Tilman Makatsch, der &
Rheinische Post: Unions-Chefhaushälter kritisiert Tarifabschluss im öffentlichen Dienst ...
Der haushaltspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Norbert Barthle, hat den Tarifabschluss im öffentlichen Dienst als zu hoch kritisiert. "Der Tarifabschluss ist kontraproduktiv für die Kommunen, die teilweise ohnehin wenig Geld haben. Er wird zu Einsparungen bei den kommunalen Investi
Westfalenpost: Tarifeinigung imöffentlichen Dienst: Kommunen als Verlierer ...
Diese Tarifrunde im öffentlichen Dienst hat einen Sieger: die Gewerkschaft Verdi und ihr Chef Frank Bsirske. Mit kraftvollen Warnstreiks hat er ein schnelles Ergebnis erzwungen - eines, dass sich vor allem für die klassische Verdi-Klientel lohnt: für Krankenschwestern, Erzieherinnen, Müllmä




