Neue OZ: Gespräch mit Gerhard Schick, finanzpolitischer Sprecher der Grünen im Bundestag
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Google und Co.
Schick fordert vor EU-Abstimmung "klares Bekenntnis der Regierung
zur Netzneutralität" - Umstrittener Entwurf am Donnerstag im
EU-Parlament
Osnabrück.- Vor der Abstimmung des EU-Parlaments über den
umstrittenen Entwurf zur Netzneutralität an diesem Donnerstag haben
die Grünen vor einer "digitalen Herrschaft" großer Web-Konzerne
gewarnt. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung"
(Donnerstag) sagte Gerhard Schick, finanzpolitischer Sprecher der
Grünen im Bundestag, "das Ende der Netzneutralität wäre eine weitere
Kapitulation der Politik vor den neuen Giganten des
Internetzeitalters. Die Googles und Facebooks dieser Welt könnten
sich den schnellen Zugang zu den Menschen erkaufen und ihre digitale
Herrschaft weiter ausbauen." Ausbaden müssten dies die Verbraucher,
fürchtete der Grünen-Politiker. "Neue Ideen und Innovationen würden
im Schneckentempo übertragen und uns so erst gar nicht erreichen."
Schick forderte die Bundesregierung auf, klar Stellung zu beziehen.
"Ich erwarte von der Bundesregierung ein klares Bekenntnis zur
Netzneutralität", so der Politiker.
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Datum: 03.04.2014 - 05:00 Uhr
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