neues deutschland: Europäischer Gewerkschaftsbund: Krisenpolitik der EU führt in die Armut / Chancen für Kurswechsel in Wirtschaftspolitik - Ségol schlägt Investitionsplan vor
ID: 1042445
angesichts anhaltend hoher Arbeitslosenzahlen in Europa einen
Kurswechsel in der Wirtschafts- und Sozialpolitik. "Wenn weiter so
gehandelt wird wie derzeit, wird die Zahl der Menschen ohne Job auf
diesem Niveau bleiben oder sogar noch steigen", sagt die
ETUC-Generalsekretärin Bernadette Ségol im Interview mit der in
Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland"
(Freitagausgabe).
Das Krisenmanagement der Europäischen Union sei misslungen. Vor
allem seit 2010 konzentrierten sich die Maßnahmen einzig auf
Kürzungen. "Wir haben das Ergebnis dessen gesehen: ein enormer
Anstieg der Arbeitslosigkeit, Ungleichheit und Armut", so Ségol. Zur
Lösung der Wirtschafts- und sozialen Krise in Europa schlägt der ETUC
einen Investitionsplan vor, der eine Reindustrialisierung auf
nachhaltiger Grundlage ermöglicht. "Das würde Europa im Umweltbereich
an die Weltspitze bringen und in die Lage versetzen, überhaupt wieder
eine nennenswerte Industrie zu haben."
Ségol sieht Chancen für die Umsetzung solcher Ziele. "In der Tat
gibt es derzeit ein gewisses Zeitfenster für einen Kurswechsel. Aber
klar ist auch, dass es ohne eine soziale Dimension keine nachhaltige
europäische Integration geben kann. Wir brauchen ein soziales Europa.
Das wurde in den letzten Jahren vergessen."
Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1715
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 03.04.2014 - 15:31 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1042445
Anzahl Zeichen: 1626
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Gewerkschaften
Diese Pressemitteilung wurde bisher 342 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"neues deutschland: Europäischer Gewerkschaftsbund: Krisenpolitik der EU führt in die Armut / Chancen für Kurswechsel in Wirtschaftspolitik - Ségol schlägt Investitionsplan vor"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
neues deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von neues deutschland
Allgemeine Zeitung Mainz: Zeichen der Zeit / Kommentar zum Pilotenstreik ...
Dürfen Piloten streiken? Die Frage stellt sich nicht. Ja, sie dürfen. Noch überflüssiger ist die Debatte, ob jemand, der so gut bezahlt ist wie ein Pilot, streiken darf. Nur zur Erinnerung: In Deutschland gibt es ein aus dem Grundgesetz abgeleitetes Streikrecht. Diese hochsensible Errungensch
Allgemeine Zeitung Mainz: Teuer / Kommentar zum Abschluss imÖffentlichen Dienst ...
Wohl dem Land, das sich solche Tarifabschlüsse leisten kann. Den Arbeitnehmern insbesondere in den unteren Lohngruppen seien die - in Summe über zwei Jahre - 7,6 Prozent Plus gegönnt. Sie verrichten oft genug anstrengende Tätigkeiten für ein überschaubares Salär. Allein, der Hinweis darau
Mittelbayerische Zeitung: Leitartikel von Katia Meyer-Tien zu Lufthansa/Pilotenstreik ...
Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche geht nichts mehr an den deutschen Flughäfen. Geschäftsleute versäumen Konferenzen, Familien streichen ihre Urlaubspläne, Firmen warten auf dringend benötigte Maschinenteile. Mit jedem Flugzeug, das nicht abhebt, steigen die Kosten, nicht nur für die Lu
Weser-Kurier: Stellenabbau bei AB InBev vorerst vom Tisch ...
Die Verhandlungsführer von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite haben sich auf einen Kompromiss bei dem geplanten Stellenabbau bei AB InBev in Bremen geeinigt. Am Nachmittag stimmten auch die Brauerei-Mitarbeiter, die der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) angehören, für die Vereinb




