Neue OZ: Gespräch mit Renate Künast, Vorsitzende des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz im Deutschen Bundestag
ID: 1045940
gleiche Standards für alle Produkte und Dienstleistungen
Künast: Was wir in der EU erkämpft haben, darf nicht als
Bürokratie abgetan werden
Osnabrück.- Angesichts der Verhandlungen über ein
Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA haben die Grünen
bekräftigt, dass ein Freihandelsabkommen mit den USA nicht zu einer
Aufweichung des Verbraucherschutzes in Europa führen dürfe. In einem
Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitag) betonte die
Vorsitzende des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz im
Deutschen Bundestag, Renate Künast, im europäischen Binnenmarkt
müssten für alle Produkte und Dienstleistungen die gleichen Standards
gelten. "Was wir in der EU erkämpft haben, darf nicht als Bürokratie
abgetan werden", sagte Künast. So würden in der EU Produkte und
Rohstoffe, die im Verdacht stünden, krebserregend zu sein, viel
früher vom Markt genommen als in den USA. Die Grünen-Politikerin warf
der EU außerdem vor, "den gesamten Verhandlungsprozess quasi als
geheime Kommandosache zu führen". Heftige Kritik übte Künast auch an
dem vorgesehenen Investorenschutz. Er räumt Unternehmen, die im
Ausland investieren, weitreichende Sonderrechte ein. Es sei eine
absurde Vorstellung, dass die EU zum Beispiel keine Verpflichtung zur
Reduzierung von Pestiziden wirksam beschließen könnte, weil vorher
jemand in eine neue Chemiefabrik investiert habe, erklärte Künast.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.04.2014 - 05:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1045940
Anzahl Zeichen: 1749
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 269 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Gespräch mit Renate Künast, Vorsitzende des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz im Deutschen Bundestag"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der Ökonom Ferdinand Dudenhöffer fordert das Ende der 35-Stunden-Woche in der kriselnden deutschen Autoindustrie. "Das Problem der hohen Produktionskosten könnte man zumindest teilweise lösen, indem VW die 40-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich wieder einführt. So wie es gerade bei Mercedes d
"Discounter"-Star Klara Lange über ihre Kurierdienstzeit: "Manche wollten nur eine Banane" / Schauspielerin erlebte kuriose Bestellungen in wohlhabenden Hamburger Wohnvierteln ...
Eine Banane oder eine Flasche Wasser - mehr landete nach den Worten von Schauspielerin Klara Lange bei manchen Lieferdienst-Bestellungen in wohlhabenden Hamburger Wohnvierteln nicht im Einkaufskorb. "Die Leute wollten testen, ob wir wirklich so schnell da sind", sagte die 28-Jährige der &
Sparpläne von VW: Linken-Chef kritisiert "profitgierige Konzernspitze" / Luigi Pantisano vor VW-Aufsichtsratssitzung: "Management kennt keine Verantwortung" ...
Vor der Sitzung des VW-Aufsichtsrates zur Entscheidung über die geplanten Werksschließungen kritisiert Luigi Pantisano den Konzernvorstand. "Die Beschäftigten sind wütend und das zurecht. Sie erwirtschaften die Gewinne, die VW immer noch täglich einfährt", sagte der Vorsitzende der L
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Gespräch mit Natacha Rajakovic, Sprecherin der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa ...
OSZE kündigt Ukraine-Bericht für Mai an Erste Analyse soll unabhängig von der Präsidentschaftswahl veröffentlicht werden Osnabrück.- Die OSZE hat einen ersten offiziellen Bericht über die Lage in der Ukraine und speziell im Osten des Landes für Mai angekündigt. In einem Gespräch
Neue OZ: Neue OZ - Gespräche mit Helga Springeneer, Sprecherin für Verbraucherschutz der Verbraucherzentralen und Yves Venedey, Sprecher der Organisation Campact ...
Verbraucherzentralen warnen vor Risiken durch Freihandel mit den USA 453.663 Unterschriften bei Online-Petition gegen das Abkommen Osnabrück. Die Verbraucherzentralen schließen nicht aus, dass das geplante transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) genmanipulierten Lebensmitteln, Hormon
Neue OZ: Gespräch mit Peter Neher, Caritas-Präsident ...
Caritas warnt vor Populismus und Ausländerfeindlichkeit im Europawahlkampf Präsident Neher: Sozialmissbrauch im behaupteten Umfang an keiner Stelle belegt Osnabrück.- Vor der Europawahl im Mai hat der Deutsche Caritasverband davor gewarnt, mit populistischen Äußerungen zur Zuwanderu
Neue OZ: Gespräche mit Hans-Christian Ströbele, Grünen-Abgeordneter und Jan van Aken, rüstungspolitischer Sprecher der Linken ...
Opposition mit Eckpunktepapier der Bundesregierung zu Rüstungsexporten unzufrieden Ströbele: aktionistisch - Auch Linke dagegen Osnabrück.- Die Opposition hat das Eckpunktepapier der Bundesregierung zu Rüstungsexporten als "aktionistisch" und unzureichend kritisiert. In eine




