neues deutschland: zu den Gefahren des Ukraine-Konflikts

neues deutschland: zu den Gefahren des Ukraine-Konflikts

ID: 1046529
(ots) - Der Ukraine-Konflikt droht, zu einem heißen Krieg
zu werden - und es werden nachher alle behaupten, nicht Schuld daran
gewesen zu sein. Wer war es dann? Die Frage, wessen Handeln eine
Eskalation in Gang setzte, deren Endpunkt man sich nicht vorzustellen
wagt, ist Kern der Debatte über die gefährlichste Krise seit langem.
War es die EU, die einen illegitimen Machtwechsel in Kiew befeuerte?
War es Russland, das erst die ganze Ukraine in seinem Machtbereich
halten wollte, dann wenigstens die Krim? War es die NATO, die sich
nach Osten ausdehnte und so Russland bedrohte? Waren es die
Interessen von Oligarchen - und ihrer ebenfalls an Profiten
interessierten Abnehmer im Westen? Aus der Sicht der Akteure, die
alle vorgeben, im Namen von Mehrheiten zu handeln, sind es »äußere
Zwänge«, die angeblich nötig machen, was je getan wird. Und so werden
durch »Reaktion« immer neue Geister gerufen: Moskau befeuerte
Unabhängigkeitsstreben in der Ukraine und historisch geprägte Sorge
in Osteuropa; Osteuropa befeuerte Militärgebärden der NATO, die NATO
so wiederum russische Sorgen. Die EU befeuerte Angst vor
faschistischen Kräften. Und so fort. Kriege, so heißt es, werden
nicht immer begonnen, manchmal brechen sie aus. Anders: Es brauche
nicht unbedingt den Willen zum letzten Schritt, sondern mitunter
reicht die fatale Bereitschaft, sich den angeblich immer nur von
anderen gesetzten Zwängen zu beugen - und mitzulaufen. Die Geister,
die in diesem Ukraine-Konflikt alle schon gerufen wurden - wer wird
sie noch los?



Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion / CvD

Telefon: 030/2978-1721



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Berliner Zeitung: Kommentar zur Ukraine-Krise WAZ: Ukraine droht der Zerfall. Kommentar von Walter Bau
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.04.2014 - 18:06 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1046529
Anzahl Zeichen: 1813

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Berlin



Kategorie:

Außenhandel



Diese Pressemitteilung wurde bisher 260 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"neues deutschland: zu den Gefahren des Ukraine-Konflikts"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

neues deutschland (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

"neues deutschland" heißt jetzt "nd.DerTag" ...
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"

Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver

"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is


Weitere Mitteilungen von neues deutschland


Berliner Zeitung: Kommentar zur Ukraine-Krise ...
Die Ukraine, heißt es, sei zu keinem Zeitpunkt ein wirklich eigenständiger Staat gewesen. Allein die Zweisprachigkeit des Landes beweise, dass sich die Ukrainer nie als Nation begriffen hätten. Tatsache ist jedoch, dass die Ukraine seit nunmehr 23 Jahren als souveräner Staat existiert, dem

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Griechenland/Merkel ...
Zum Glück beginnt man auch in Berlin einzusehen, dass neue Sparvorgaben allein den Patienten Griechenland nur weiter schwächen statt ihn auf die Beine zu bringen. Die am Freitag in Athen von Merkel und dem griechischen Premier Samaras unterschriebene Vereinbarung über die Gründung einer griech

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Merkel bei Samaras ...
Der griechische Patient frohlockt. Private Anleger haben die erste Staatsanleihe seit mehr als vier Jahren mehrfach überzeichnet - aus ihrer Sicht durchaus logisch. Der Zinssatz von 4,75 Prozent ist schließlich attraktiv, das Risiko angesichts der politischen Rückendeckung aus Brüssel und de

WAZ: Bundeswehr rückt in den Fokus - Kommentar von Miguel Sanches ...
Drängender als er Anfang des Jahres ahnen konnte, bekommt Bundespräsident Gauck die Debatte, die er angemahnt hat: über Sicherheitspolitik. Natürlich vor dem Hintergrund der Krim-Krise. Wenn man sich der Partnerschaft mit Russland nicht mehr sicher ist, hat es Folgen. Und wenn es eine neue Be


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z