Westfalen-Blatt: zu Putin
ID: 1048804
Doppelrollen. Im russischen Staatsfernsehen ist er jovialer
Studiogast und Anchormann in einer Person, Europa gegenüber dreht er
am Gas- wie am Geldhahn gleichzeitig und transatlantisch gibt er den
Snowden-Versteher: Bruder im Geiste sag' mir, dass NSA und KGB Welten
trennen! Was soll das ausgerechnet an dem Tag, an dem in Genf die
Außenminister aus Kiew und Moskau erstmals seit dem Raub der Krim
wieder an einem Tisch sitzen? Ganz klar: Desinformation, Irritation,
Subversion - wie es der ehemalige KGB-Offizier Genosse Putin zu
DDR-Zeiten gelernt hat. Auf Neudeutsch: Putin macht Einschaltquote
auf Teufel komm' raus, um die Schlagzeilen zu beherrschen. Es gilt
von den schmutzigen Tricks in der Ostukraine abzulenken, wo Unrecht
herrscht und Journalisten von Schlägertrupps ferngehalten werden. Es
gilt, den Genfern die Schau zu stehlen. Und obendrauf wird mit der
Schalte von Snowden zur Putin-Show die - in der Tat berechtigte -
Empörung über NSA-Machenschaften in den Dienst seines Großmachttraums
Eurasien gestellt.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 17.04.2014 - 21:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1048804
Anzahl Zeichen: 1334
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 282 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalen-Blatt: zu Putin"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der international renommierte Jazz-Trompeter Till Brönner befürchtet, dass Politik und Gesellschaft nichts aus der Zeit der Corona-Pandemie gelernt haben. "Das Erste, was wir tun, wenn es eng wird, ist ausgerechnet unsere DNA, nämlich die Kultur- und die Veranstaltungsbranche und die, die un
34 Polizeischüsse: Autofahrer gelähmt, Ermittlungen eingestellt ...
Die 34 Schüsse, die Polizisten vor zwei Jahren in Bad Salzuflen auf einen Audi und seinen Fahrer (19) abgegeben hatten, bleiben ohne strafrechtliche Folgen - es wird keinen Prozess geben. Die Staatsanwaltschaft Detmold hat nach WESTFALEN-BLATT-Informationen das Verfahren gegen die beiden Herforder
NRW: Polizei überwacht afghanischen Sexualtäter ...
Im Kreis Herford (NRW) wird ein afghanischer Sexualstraftäter in Absprache mit dem Landeskriminalamt "engmaschig" von der Polizei überwacht. Der 24-Jährige, der als rückfallgefährdet gilt, hatte nach einer Sexualtat eine Haftstrafe von drei Jahren und acht Monaten verbüßt und war in
Weitere Mitteilungen von Westfalen-Blatt
Westfalen-Blatt: zu Bangladesch ...
Ein ökologisch denkender und sozial handelnder Osterhase hat es leicht. Jedes Ei, das er bemalt, enthält neben dem Legedatum Angaben zum Herkunftsland, der Haltungsform des Huhns und dem Betrieb. Natur-Eierfarben und Schokolade mit Fair-Trade-Logo sind ganz selbstverständlich im Angebot. Die P
FREIE WÄHLER: Ukraine soll neutraler Staat werden / Europaspitzenkandidatin Müller: "Russland wird NATO vor der Haustür sicher nicht dulden" ...
Die FREIEN WÄHLER fordern die europäischen Regierungschefs auf, der Ukraine einen neutralen Status nach Schweizer Vorbild zu geben. Außerdem soll die EU mit einer Friedenstruppe mit russischer Beteiligung zur Deeskalation in der Ost-Ukraine beitragen. Europa-Spitzenkandidatin Ulrike Müll
WAZ: "Schock"über Milliarden-Schätze in der Schweiz ...
Die Debatte um das Steuerparadies Schweiz erhält neuen Zündstoff. Die Vorsitzende des Finanzausschusses im Bundestag, Ingrid Arndt-Brauer, ist "schockiert" über einen Untersuchungsbericht der Schweizer Finanzkontrolle. Danach liegen in Zolllagern des Landes weitgehend unkontrolliert K
WAZ: Entspannung ist noch möglich. Kommentar von Gudrun Büscher ...
Es sieht nicht danach aus, als könnten sich in der Ost-Ukraine Vernunft und Verstand noch durchsetzen. Der Konflikt hat sich längst militarisiert. Und es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, wann Moskau meint, in Donezk und anderen Städten der Ost-Ukraine die Russen "beschützen"




