Wen soll man nach Brüssel schicken?

Wen soll man nach Brüssel schicken?

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Der Online-Wahlhelfer der Wiener Zeitung



(firmenpresse) - Vor der Europa-Wahl stellt die „Wiener Zeitung“ ihren Lesern eine politische Entscheidungshilfe zur Verfügung: den Wahlhelfer. Damit kann jeder interessierte Bürger online seine Meinung mit denen aller wahlwerbenden Parteien vergleichen.

Egal, ob Eurobonds oder Datenschutzrichtlinie: Die Debatten über das Für und Wieder europäischer Politik werden nicht nur schnell emotional, sondern auch unübersichtlich. Die "Wiener Zeitung" hat die Komplexität der europäischen Wirklichkeit auf 30 Fragen reduziert, an denen sich zuverlässig die Geister scheiden. Diese 30 Fragen wurden jenen österreichischen Parteien und Initiativen vorgelegt, die zur Wahl antreten. Die Leser bekommen online genau dieselben Fragen gestellt. Mit jeder Antwort lässt sich interaktiv und in Echtzeit mitverfolgen, wie nahe man einer Partei kommt – oder wie ferne man ihr steht.

Die Antworten der Parteien sind immer wieder überraschend. Zum Beispiel ist sich das Gros der Parteien einig, dass das europäische Parlament seinen Zweitsitz in Straßburg aufgeben sollte. Allerdings halten das nicht alle für gleich wichtig. Und bei der Frage, wo das Pensionsalter letztlich festgesetzt werden soll – in Brüssel oder in Wien – zeigen sich erstaunliche Koalitionen zwischen linken und rechten, "alten" und "jungen" Parteien. Und selbst die Frage, ob die Steuersätze in der EU vereinheitlicht werden sollen, bringt nicht unbedingt bei allen wahlwerbenden Gruppierungen das erwartbare Ergebnis. Bei jeder Frage gibt es überraschende Antworten, die zu entdecken sich lohnt.

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Datum: 24.04.2014 - 15:15 Uhr
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