"Plusminus" (BR)
am Mittwoch, 30. April 2014, um 21.45 Uhr
ID: 1051055
Die Themen:
Senioren-Falle: Wie Rentner betrogen werden "Das war wie eine
Gehirnwäsche" sagt Rentnerin Klara K. Heute kann die 70-jährige
selbst nicht mehr verstehen, warum sie ihre ganzen Ersparnisse auf
ein türkisches Konto überwiesen hat. Als ihr Geld aufgebraucht war,
hat sie sogar noch eine Freundin bestohlen, um den Forderungen der
penetranten Anrufer nach kommen zu können. Die Betrüger haben ihr am
Telefon vorgegaukelt, dass sie zwei Autos im Wert von 100.000 Euro
gewonnen haben soll. Die angeblichen Überführungskosten aus der
Türkei hat sie vorab überwiesen. Fast 20.000 Euro insgesamt. Derzeit
haben türkische Callcenter-Betrüger deutsche Rentner im Visier. Die
Schadenssumme liegt bei mindestens 40 Millionen Euro. Die
Dunkelziffer ist vermutlich mindestens genauso hoch - und die
deutschen Behörden sind machtlos. Trotz Haftbefehlen gehen die
Ermittlungen in der Türkei nur sehr schleppend voran. "Plusminus" ist
den Spuren der Callcenter-Mafia gefolgt.
Wie Kunden Geld bei Firmen eintreiben können Wenn Unternehmen Geld
von ihren Kunden wollen und die nicht von alleine zahlen, dann
treiben die Firmen ihre Forderungen konsequent ein - im Bedarfsfall
auch mithilfe von Inkassounternehmen oder einer Klage. Doch was, wenn
Kunden berechtigte Forderungen gegen Unternehmen besitzen und die
Firmen nicht zahlen wollen? Ob Verspätungen bei Flugreisen oder
unberechtigten Erhöhungen der Gastarife: Der Aufwand für
Normalbürger, wirkungsvoll gegen ein zahlungsunwilliges Unternehmen
vorzugehen, ist häufig viel zu hoch. Und so wimmeln Firmen Kunden auf
die Dauer einfach ab. Doch es gibt spezialisierte Unternehmen, die
das Inkasso für Bürger übernehmen - ohne Kostenrisiko für Kunden. Was
ist davon zu halten?
Von allen vergessen: Die letzten Orte im Funkloch Der
Bundesverkehrsminister will Deutschland an die Weltspitze der
IT-Infrastruktur bringen. Doch das ARD-Wirtschaftsmagazin Plusminus
ist auf Orte gestoßen, die davon weit entfernt sind - sie liegen
nämlich im Funkloch. Reichmannshausen in Bayern gehört dazu. In
keinem der vier Handynetze gibt es Empfang. Die Bürger wollen das
nicht hinnehmen, sogar auf die Straße sind sie schon gegangen. Doch
geholfen hat es nicht: Für die Netzbetreiber lohnt sich der teure
Ausbau in der ländlichen Gegend nicht. Ähnlich geht es Menschen und
Unternehmen in der Grenzregion zwischen Brandenburg und Polen. Im
Dorf Sophienthal gibt es zwar teilweise Handyempfang - aber oft nur
polnischen. Die deutschen Netze reichen nicht bis zur Grenze. Für die
Betroffenen ist das nicht nur ärgerlich, es geht auch ums Geld. Denn
wichtige geschäftliche Anrufe erreichen ihr Ziel nicht und als
Wohnort ist die Region vor allem für jüngere Leute unattraktiv. Von
der großen Politik fühlen sich die Menschen in Reichmannshausen und
in Sophienthal allein gelassen.
Garantie-Verlängerung: Garantiert überflüssig? Eine Garantie nach
der Garantie soll für Reparaturen von Elektroartikeln zum Beispiel
aufkommen - fünf Jahre lang, damit der Kunde nicht selber zahlen
muss. Ein schönes Versprechen, doch dafür zahlt er im Voraus jede
Menge Geld. Das kann schon mal ein Drittel des Kaufpreises eines
Neugerätes sein. Dabei deckt die gesetzliche Gewährleistung zwei
Jahre ab: Also drei Jahre zusätzlicher Schutz für viel Geld. Händler
und Versicherer profitieren davon, denn hinter den Zusatzgarantien
stecken Versicherungspolicen. Bei Vermittlung eines Vertrages
bekommen die Händler hohe Provisionen, sammeln damit gleich
Kundenadressen und sichern sich das Reparaturgeschäft, das der
Versicherer begleicht. "Plusminus" zeigt, wie die Geschäfte mit den
Garantieverlängerungen laufen und wer dabei profitiert oder verliert.
Pressekontakt:
Redaktion: Carl Hermann Diekmann
Kontakt:
Wirtschaftsredaktion Fernsehen
Tel.: 089/3806-5850
Fax: 089/3806-7638
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 25.04.2014 - 15:10 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1051055
Anzahl Zeichen: 4342
Kontakt-Informationen:
Stadt:
München
Kategorie:
Energie & Umwelt
Diese Pressemitteilung wurde bisher 231 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
""Plusminus" (BR)
am Mittwoch, 30. April 2014, um 21.45 Uhr"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
ARD Das Erste (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Das Thema: "Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt" Heute wählt Sachsen-Anhalt und ganz Deutschland blickt gespannt auf das Ergebnis. Laut aktuellen Umfragen liegt die AfD mit ihrem Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund bei rund 40 Prozent und damit klar vorn, hofft sogar auf eine absolute Mehrheit
Neue Saison. Neue Fälle. Neue Teams. Neue Tatzeit. ...
Mit neuen Ermittlerteams, außergewöhnlichen Fällen und einem Novum startet die ARD-Sonntagskrimi-Saison 2026/27. Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) stößt in einem Demenzdorf auf einen rätselhaften Mordfall. Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Schenk (Dietmar Bär) gehen in Köln einem Fall z
Goldene Henne 2026: Glanzvoller Abend in Leipzig begeistert Millionen ...
Momente, die berühren, und Stars, die begeistern: Die Goldene Henne 2026 hat die Leipziger Messe gestern Abend in eine ganz besondere Bühne verwandelt. Große Stars, emotionale Auszeichnungen und musikalische Höhepunkte machten die 32. Verleihung zu einem glänzenden Abend - vor Ort und vor den B
Weitere Mitteilungen von ARD Das Erste
Krannich Solar und Delta Energy Systems beschließen die Vertriebspartnerschaft im Bereich Solar Wechselrichter ...
Krannich Solar und Delta haben einen Partnerschaftsvertrag zum Vertrieb von Delta Solar Wechselrichtern in Europa und Australien abgeschlossen. Die Vertriebspartnerschaft betrifft aktuell die folgenden Länder: Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Österreich, Belgien, Niederlande, Luxemburg,
EU wird nur mit Erneuerbaren Energien unabhängig / Greenpeace warnt zum Tusk-Merkel-Treffen vor energiepolitischen Kurzschlüssen ...
Für Energieunabhängigkeit durch den konsequenten Ausbau Erneuerbarer Energien demonstrieren heute Greenpeace-Aktivisten vor dem Kanzleramt zum Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem polnischen Staatspräsidenten Donald Tusk in Berlin. Merkel und Tusk sprechen über Energiesi
Manche mögens heiß ...
Das Energieangebot der Sonne liegt in Deutschland bei etwa 1000 Kilowattstunden pro Jahr und Quadratmeter und entspricht etwa der Energiemenge von 100 Litern Heizöl. Bei solarthermischen Anlagen wandeln Sonnenkollektoren auf dem Dach die Solarstrahlung in nutzbare Wärme um. Diese wird von einem W
Deutsche verwenden bis zu 6,7 Prozent ihrer Kaufkraft für Energiekosten ...
Energiekostenquote im Westen bei 5,0 Prozent, im Osten bei 6,4 Prozent / Energiepreise variieren zwischen Bundesländern um 18 Prozent, die Kaufkraft um 34 Prozent / Energieanbieterwechsel reduziert Kosten um bis zu 21 Prozent Bis zu 6,7 Prozent seiner Kaufkraft(1) wendet ein deutscher E




