Rheinische Post: Signale für Putin
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Wladimir Putins Mission, Russlands Weltmachtglanz zurückzuholen. Wer
sich seinem Einfluss entziehen will, muss (territorial) bluten:
Moldawien, Georgien und nun die Ukraine. Kurzfristig berauscht das
die patriotische russische Seele. Die spannende Frage ist daher, wann
es den Russen klarwird, dass Putin das Land nicht größer macht,
sondern in eine neue Katastrophe führt. Nicht in eine militärische,
sondern in eine wirtschaftliche, weil nationalistische Hochgefühle
mit neuer Armut für Millionen erkauft sind. Niemand weiß, wie lange
Putins brutale Ablenkungsstrategie funktioniert. Aber die Angela
Merkel zugeschriebene Analyse stimmt: Der Mann scheint den Bezug zur
Wirklichkeit verloren zu haben. Ihm dorthin zurück zu helfen, kann
nur gelingen, wenn die Signale eindeutig sind. Dass Russlands
Kreditwürdigkeit nun knapp über "Ramsch"-Status rangiert, ist eine
gute Nachricht. Die Ankündigung von Wirtschaftsgesprächen in Russland
durch Schwerins SPD-Regierungschef Sellering ganz klar nicht.
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Datum: 25.04.2014 - 20:14 Uhr
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