Neue OZ: Gespräch mit Heinrich Bottermann, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt
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durch Straßenbau
Generalsekretär Heinrich Bottermann begrüßt Bürgerbeteiligung an
Verkehrswegeplanung in Niedersachsen
Osnabrück. -Angesichts des neuen Vorstoßes der niedersächsischen
Landesregierung zur Verkehrswegeplanung hat die Deutsche
Bundesstiftung Umwelt (DBU) den Flächenverbrauch durch Straßenbau in
Deutschland kritisiert. Dieser sei "viel zu hoch und muss drastisch
eingeschränkt werden", sagte DBU-Generalsekretär Heinrich Bottermann
im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstag). Er sprach
sich dafür aus, der Sanierung der Infrastruktur Vorrang vor Neubauten
zu geben. "Die Infrastrukturprobleme im Verkehrsbereich lassen sich
nicht durch den Neubau von Straßen lösen", so Bottermann. Täglich
würden 75 Hektar landwirtschaftliche und naturbelassene Flächen in
Siedlungs- und Verkehrsflächen umgewandelt.
Bottermann begrüßte das Vorhaben des niedersächsischen
Verkehrsministers Olaf Lies, die Bürger stärker in die
Verkehrswegeplanung in Niedersachsen einzubeziehen: "Die Menschen
müssen dafür sensibilisiert werden, dass mit dem Neubau von Straßen
und Gebäuden die kostbare natürliche Ressource Boden
unwiederbringlich verbraucht wird", sagte der DBU-Generalsekretär.
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Datum: 06.05.2014 - 05:00 Uhr
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