Nachhaltige Bildung
ID: 105622
Nachhaltige Bildung
Ausbildung für künftige Waldpädagogen ? Zertifikatskurse ab Herbst
Waldpädagogik hat sich als wichtiger Bestandteil der Umweltbildung bewährt. In waldpädagogischen Angeboten erfahren Kinder und Jugendliche nachhaltiges Handeln und übernehmen Verantwortung für die Zukunft. Die waldpädagogische Arbeit umfasst neben der Umweltbildung Soziales Lernen, Bewegungspädagogik und Allgemeine Pädagogik.
Die Nachfrage nach waldpädagogischen Angeboten steigt stetig und kann alleine durch staatliche Stellen nicht mehr befriedigt werden. Um das Potenzial der Bildungsarbeit im Wald nutzen zu können, bedarf es bei forstlichen, nichtforstlichen, ehrenamtlichen, neben- oder hauptberuflichen Anbieterinnen und Anbietern im Bereich Waldpädagogik spezifischer Kenntnisse und pädagogischer Qualifikation. Die Zertifizierung hat zum Ziel, hier einen einheitlich hohen Qualitätsstandard zu erreichen und zu sichern. Auf zertifizierte Waldpädagoginnen und Waldpädagogen wartet landesweit ein interessantes und abwechslungsreiches Aufgabengebiet.
Ein Beispiel für Waldpädagogik sind die "Waldferien für Kids" in den Forstämtern als spannende Ferienbetreuung. Dazu gehören Fledermausexkursionen mit Übernachtungen im Zelt, der Bau von Waldhütten oder ein Indianertag. Wanderungen, Basteln mit Naturmaterialien, Bestimmung von Bäumen, Blütenpflanzen oder Kräutern, das Anlegen von Walderlebnispfaden ? den Möglichkeiten des Naturerlebens sind kaum Grenzen gesetzt.
Träger der berufsergänzenden Fortbildung mit dem Abschluss "Zertifikat Waldpädagogik" sind das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur in Kooperation mit dem Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz. Feste Partner sind die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Rheinland-Pfalz e.V. (ANU) sowie der Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V. Die Organisation und Geschäftsführung liegt bei Landesforsten Rheinland-Pfalz.
Der Kurs besteht aus zwei Grund- und vier Aufbaumodulen. Mit den Grundmodulen wird an jeweils 3 Tagen das theoretische Basiswissen in pädagogischen sowie forstlichen und ökologischen Themen vermittelt. In den anschließenden, mehrtägigen Aufbaumodulen werden die Inhalte mit Hilfe praktischer Methoden überwiegend unmittelbar im Wald vertieft, praktisch umgesetzt und trainiert. Weitere Übungsmöglichkeiten bietet ein 1-wöchiges Praktikum unter Anleitung erfahrener Waldpädagogen. Eine Projektarbeit bereitet auf die abschließende praktische Prüfung vor. Regelmäßige Weiterbildungen gehören zum Programm. Teilnehmen können alle Personen, die eine abgeschlossene Berufsausbildung sowie einen aktuellen Erste-Hilfe-Kurs nachweisen können.
Interessierte können sich ab sofort über einen Info-Flyer oder im Internet unter www.zertifikat.wald-rlp.deinformieren.
Für Fragen steht das Waldpädagogik-Team der Zentralstelle der Forstverwal-tung, Kommunikation und Marketing (KOMMA) in 55442 Stromberg, Tel. 06724/60369-0, zur Verfügung.
Verantwortlich für den Inhalt:
Stefanie Mittenzwei
Kaiser-Friedrich-Str. 1
55116 Mainz
Telefon: 06131-164645
Telefax: 06131/164649
e-mail: presse@mufv.rlp.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 24.07.2009 - 14:35 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 105622
Anzahl Zeichen: 0
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 276 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Nachhaltige Bildung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Ministerium für Umwelt und Forsten - Rheinlandpfalz (MUFVRLP) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Ministerium für Umwelt und Forsten - Rheinlandpfalz (MUFVRLP)
Garten- und Landschaftsbau ...
> Frankfurt am Main Die Tarifverhandlungen für die bundesweit rund 80 000 Beschäftigten im Garten- und Landschaftsbau werden am 31. Juli 2009 in Düsseldorf fortgesetzt. Die erste Verhandlung am 29. Mai war ohne Ergebnis geblieben. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) forde
Kooperationsvertrag zwischen NABU und TNC - Tschimpke: Schutzvon Natur und Klima in globaler Partnerschaft erreichen ...
> Washington/Berlin - Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) als Deutschlands mitgliederstärkster Naturschutzverband und der weltweit größte Naturschutzverband, The Nature Conservancy (TNC), haben heute in Washington einen Kooperationsvertrag als Grundstein für eine weitere erfolgreiche Zusa
Öko bietet so manche Vorteile ...
Der Klimawandel wird immer auf Autoabgase zurückgeführt, dies ist allerdings ein weit verbreiteter Irrtum. Der größte Teil der Emissionen stammt von Rindern und anderen Tieren. In Deutschland gehen allein 20 Prozent des Energieverbrauchs und der Treibhausgase auf das Konto der Tierzucht. Von
Deutsche Verzehrempfehlungen für Moselfische seit 2006 gültig ...
> http://www.mufv.rlp.de/index.php?id=5883 Seit 2006 besteht die für Rheinland-Pfalz und mit dem Saarland abgestimmte Verzehrempfehlung für Fische aus dem Mosel-Saar-Einzugsgebiet und diese gilt für die deutschen Moselanlieger weiterhin, stellt das Umweltministerium Rheinland-Pfalz fest.




