Annette Groth: Folter und Misshandlungen müssen bestraft werden
ID: 1058270
UN-Anti-Folter-Konvention ist Folter in vielen Staaten der Welt noch
immer an der Tagesordnung. Die immer noch herrschende Kultur der
Straflosigkeit befördert diese grausame Praxis, die zur Demütigung
und physischen wie psychischen Zerstörung der Opfer eingesetzt wird.
Mit Schlägen, Vergewaltigungen, Scheinhinrichtungen, Elektroschocks
oder Waterboarding werden Menschen systematisch gequält. Fast die
Hälfte der Menschheit muss in Angst vor Misshandlungen leben", so
Annette Groth, menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE
LINKE, zum heutigen Startschuss für die "Stop die Folter Kampagne"
von Amnesty International und dem aktuellen Folterberichts. Groth
weiter:
"DIE LINKE kritisiert, dass Staaten, die, wie die USA, ihren
weltweiten Einsatz für die Menschenrechte auch in anderen Staaten
betonen und hiermit nicht selten militärische Interventionen
begründen oder bei autoritären Regimen die Folterung von Menschen in
Auftrag geben oder sie selbst in völkerrechtswidrigen Lagern wie
Guantanamo systematisch anwenden.
Die Täter und die Staaten, die Folter anwenden, müssen endlich
konsequent und wirksam bestraft werden. DIE LINKE fordert die
internationale Gemeinschaft auf, alle Formen der Misshandlung von
Menschen durch Staaten und ihre Organe vor den internationalen
Strafgerichtshof zu bringen - und zwar unabhängig davon, ob es sich
dabei um 'befreundete' Staaten handelt oder nicht.
Ich fordere die Bundesregierung auf, alle Ausrüstungsgegenstände
für die Strafverfolgung und den Strafvollzug, die zur Folterung von
Menschen angewandt werden, grundsätzlich zu verbieten und den Export
von Ausrüstungsgegenständen, die sich aufgrund ihrer Konstruktion zur
Folter eignen, konsequent zu unterbinden. Die Bundesregierung muss
sicherstellen, dass aus Deutschland exportierte Waren nicht für die
Misshandlung von Menschen eingesetzt werden. Zudem ist die
Bundesregierung aufgerufen, die Ausweisung von Personen in Staaten,
in denen gefoltert wird, mit sofortiger Wirkung zu stoppen."
Pressekontakt:
Hendrik Thalheim
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.05.2014 - 10:04 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1058270
Anzahl Zeichen: 2581
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 264 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Annette Groth: Folter und Misshandlungen müssen bestraft werden"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Fraktion DIE LINKE. (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Fraktion DIE LINKE.
TTIP und Sigmar Gabriel: Der Genosse der Bosse 2.0 ...
War Gabriel im Wahlkampf noch gegen das Freihandelsabkommen TTIP, vollführt er als Wirtschaftsminister eine beängstigende Kehrtwende (siehe z. B. DIE WELT vom 05.05.2014, http://www.welt.de/politik/deutschland/article127658471/Wie-Sigmar-Gabriel-den-Freihandel-retten-will.html). Doch es gibt vi
Thüringische Landeszeitung: Kommentar zur Bertelsmann-Studie, wonach die Thüringer kaum zusammenhalten ...
Cui bono - wem nutzt es? Das ist die Frage, die sich angesichts eines Ländervergleichs, wie ihn die Bertelsmann-Stiftung jetzt wieder vorgelegt hat, aufdrängt. Wem nutzt die Feststellung, dass die Thüringer angeblich kaum zusammenhalten? Wem die These, dass ihr Vertrauen in ihre Mitmenschen ge
Thüringische Landeszeitung: Kommentar zu den Atom-Risiken der Energiekonzerne ...
Mit freier Marktwirtschaft hatte die Stromerzeugung in der Bundesrepublik noch nie viel zu tun. Lange teilten sich die traditionellen regionalen Quasi-Monopolisten den Markt auf und konnten ihre Preise diktieren. Der Kohle-Pfennig war das erste Subventionsmonster, dann wurde die Atomindustrie mit
Thüringische Landeszeitung: VORAB-MELDUNG: Matschie attackiert Voß: In den Kassen der Thüringer Städte klafft ein 200 Millionen-Loch ...
In den Kassen der Thüringer Städte klafft ein Riesenloch. Der SPD-Landeschef Christoph Matschie beziffert die fehlenden Einnahmen der Thüringer Kommunen in einem Gespräch mit der Thüringischen Landeszeitung (Dienstagsausgabe) auf eine Gesamtsumme von 200 bis 300 Millionen Euro. Schuld ist a




