Drei Fragen an den Präsidenten des Bundesverbandes WindEnergie, Hermann Albers

Drei Fragen an den Präsidenten des Bundesverbandes WindEnergie, Hermann Albers

ID: 1063078
(ots) - Gestern fiel der Gesetzentwurf zur Einführung einer
Länderöffnungsklausel zur Vorgabe von Mindestabständen zwischen
Windenergieanlagen und zulässigen Nutzungen in der Anhörung des
Deutschen Bundestages durch. Am Freitag kommt der Bundesrat zusammen
und wird dabei auch zum Entwurf des EEG 2014 Stellung nehmen. Anfang
Juni finden im Bundestag die Anhörungen zu diesem Entwurf statt. Was
erwarten Sie von den Abgeordneten?

Das EEG war immer ein Parlamentsgesetz. Die Abgeordneten dürfen
sich jetzt nicht mundtot machen lassen. Wir stehen in der Tat vor der
wichtigen Aufgabe, die Energiewende auf dem richtigen Gleis zu
halten. Ich hoffe, dass die Abgeordneten - auch in Kenntnis der
Situation in den Wahlkreisen - aktiv werden. Die Energiewende stärkt
die Wertschöpfung in Deutschland und ist ein wichtiger
Innovationstreiber. Gerade die Windbranche leistet dabei mit einem
Exportanteil von 67 Prozent einen hohen Beitrag zum Erfolg von "Made
in Germany". Hierfür brauchen wir einen stabilen Heimatmarkt.

Was fordern Sie konkret?

Wir brauchen einen wirklichen Vertrauensschutz. Deshalb gehört der
Stichtag gestrichen. Mindestens muss der 22.1. als Tag der
Einreichung der Antragsunterlagen für die BImSchG-Genehmigung gelten.
Darüber hinaus brauchen wir eine Verordnungsermächtigung, die
sicherstellt, dass es einen Ersatz für die Streichung des
Grünstromprivilegs geben kann. Und schließlich gilt es, den
Automatismus bei Ausschreibungen zu stoppen. Bei diesem Thema muss es
ein Zurück zum Koalitionsvertrag und zwingend eine Mitsprache des
Bundesrates bei weiteren gesetzlichen Regelungen geben.

Droht die Politik dem Wind die Luft zu nehmen?

Die Politik muss sich vor Augen führen, welche Folgen einzelne
Regelungen haben. Die Länderöffnungsklausel ist geeignet, die
möglichen Flächen gegen Null zu drücken. Ein so erzwungenes Aus für


den Ausbau der preiswerten Windenergie an Land stellte die
Energiewende ganz grundsätzlich in Frage. Deshalb kann es nach der
gestrigen Anhörung nicht heißen: Augen zu und durch.



Kontakt:
Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE), Bundesgeschäftsstelle
Lea Nielsen, Kommunikation
Neustädtische Kirchstr. 6, 10117 Berlin
Telefon: (030) 212341-255, Fax: (030) 212341-410

Email: l.nielsen@wind-energie.de
Web: http://www.wind-energie.de

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Deutsche Bank versus Nemo/Protestaktion von WWF und Campact zum Schutz des Great Barrier Reefs/Über 200.000 Unterzeichner fordern Deutsche Bank auf, Finanzierung für Kohlehafen klar auszuschließen Umweltschutz auf Türkisch / Türkischsprachige Umweltorganisation Yesil Cember erhält Auszeichnung zum UN-Dekade-Projekt Biologische Vielfalt (FOTO)
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 22.05.2014 - 13:49 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1063078
Anzahl Zeichen: 2615

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Berlin



Kategorie:

Umwelttechnologien



Diese Pressemitteilung wurde bisher 218 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Drei Fragen an den Präsidenten des Bundesverbandes WindEnergie, Hermann Albers"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Bundesverband Windenergie (BWE) (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Eisbildung an Windkraftanlagen ...
3 Fragen, 3 Antworten mit Wolfram Axthelm, Geschäftsführer des Bundesverbands WindEnergie e.V. 1. Seit einigen Tagen kursiert im Internet das Foto eines Helikopters, der vermeintlich Chemikalien einsetzt, um eine Windenergieanlage zu enteisen. Was hat es damit auf sich? Das Foto ist weder in d


Weitere Mitteilungen von Bundesverband Windenergie (BWE)


Deutsche Bank versus Nemo/Protestaktion von WWF und Campact zum Schutz des Great Barrier Reefs/Über 200.000 Unterzeichner fordern Deutsche Bank auf, Finanzierung für Kohlehafen klar auszuschließen ...
Bei ihrer Hauptversammlung in Frankfurt steht die Deutsche Bank weiter in der Kritik hinsichtlich der Finanzierung des Kohlehafens Abbot Point in Queensland/Australien. Der Hafen bedrohe sowohl das Weltklima als auch das Weltnaturerbe Great Barrier Reef, kritisieren das Kampagnennetzwerk Campact

Im Interesse der Umwelt: Kamin- und Kachelöfen vor Baujahr 1975 müssen Ende des Jahres ausgetauscht werden ...
Aufgrund der ersten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (1.BImSchV) müssen Ende dieses Jahres alle alten Feuerstätten mit einer Typprüfung vor 1975 stillgelegt werden, wenn sie die vorgegebenen Grenzwerte nicht erfüllen. Daran erinnert der HKI Industrieverband Ha

Schnell und umweltfreundlich: Online-Antragstellung und papierarmes Büro der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) ...
Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert nicht nur innovative und modellhafte Projekte zum Schutz von Umwelt und Natur. Sie trägt auch selber zum Umweltschutz bei. Seit heute können kleine und mittelständische Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Vereine und Verbände ihre Anträge a

Die Kleidung von morgen: AEG präsentiert den Dokumentarfilm "The Next Black" (VIDEO) ...
Kann ein Kleid in Flüssigkeit gezüchtet werden? Lässt sich Stoff ohne Wasser färben? Wird sich die Wearable-Technologie durchsetzen? Diesen und weiteren Fragen rund um Innovationen und der Kleidung von morgen geht AEG in dem 45-minütigen Dokumentarfilm "The Next Black" auf den


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z