Otto-Kienzle-Preis 2014 für Dipl.-Ing. Benjamin Heß
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Industrieverband Massivumformung zeichnet Projekt zu Prozessoptimierung aus

(PresseBox) - Dipl.-Ing. Benjamin Heß hat den Otto-Kienzle-Preis 2014 erhalten. Der Industrieverband Massivumformung verlieh den renommierten Forschungspreis jetzt an den Mitarbeiter des Instituts für Produktionstechnik und Umformmaschinen (PtU) der TU Darmstadt.
Heß erhielt die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung für seine Studie "Prozessoptimierung durch oszillierende Werkzeugbewegungen in der Kaltmassivumformung", die über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e. V. (AiF) im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wurde. Der Industrieverband Massivumformung (IMU) vergab die Auszeichnung auf seiner Jahrestagung am 22. Mai 2014 im Kongresszentrum der Dortmunder Westfalenhallen.vor mehr als 200 Mitgliedern und Gästen.
Benjamin Heß, geboren 1984 in Frankfurt am Main, beschäftigte sich in dem prämierten Projekt mit Mechanismen zur Kraftreduktion in der Kaltmassivumformung am Beispiel des Längsverzahnungsdrückens einer Außenverzahnung. "Seine Ergebnisse zeichnen sich durch eine besondere Nähe zur Praxis aus. Das kann unsere Branche gezielt bei der Entwicklung neuer Prozesse nutzen", sagte Dr.-Ing. Frank Springorum, Vorstandsvorsitzender des Industrieverbandes Massivumformung, bei der Preisverleihung.
Die Auszeichnung wird jährlich zu Ehren von Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. eh. Otto Kienzle vergeben, der in den 1940er Jahren den Grundstein für die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und der Schmiedeindustrie legte und die Gesenkschmiedetechnik als wissenschaftliche Disziplin in Lehre und Forschung eingeführt hat.
Förderpreise des Industrieverbandes Massivumformung e. V.
Außerdem hat der Industrieverband Massivumformung in Dortmund zwei mit 1.000 Euro dotierte Förderpreise vergeben. Sie würdigen den außerordentlichen Einsatz von Hochschulangehörigen für die Massivumformung in wissenschaftlichen Studien.
Dipl.-Informatiker Wolfgang Licht von der Proheris Daten- und Prozesstechnik GmbH in Iserlohn erhielt einen Förderpreis für seine Studie IMU 34 "Betriebliches Wissensmanagement für die Unternehmen der Massivumformung".
Dipl.-Ing. Dipl.-Wirt. Ing. Christian-Simon Ernst und Dipl.-Ing. René Göbbels, beide von der fka Forschungsgesellschaft Kraftfahrwesen mbH in Aachen, teilen sich einen Förderpreis für die Studie IMU 46 "Leichtbaupotenzialstudie der Initiative Massiver Leichtbau", die sie gemeinsam durchgeführt haben.
IMU-Stipendien zur Nachwuchsförderung
2014 erhalten drei Studenten ein mit jeweils 4.000 Euro dotiertes IMU-Stipendium zur Nachwuchsförderung: Lukas Pasler, Master-Student am Institut für Umformtechnik (IfU) der Universität Stuttgart, Franz Baumgärtel, Master-Student am Institut für Werkzeugmaschinen und Produktionsprozesse (IWP) der TU Chemnitz, sowie Wilhelm Schmidt, Master-Student am Institut für Produktionstechnik und Umformmaschinen (PtU) der TU Darmstadt. Die IMU-Stipendien werden an Studierende vergeben, die im Haupt- oder Masterstudium an Hochschulinstituten mit Lehr- und Forschungsschwerpunkt in der Massivumformung erfolgreich sind.
"Die Preise und Stipendien sollen junge Ingenieurinnen und Ingenieure an die Unternehmen der Massivumformung heranführen. Unsere Branche braucht auch in Zukunft engagierte Fachkräfte, um das hohe Niveau der Technologie zu halten", sagte Dr. Springorum. Daher lege der Verband besonderen Wert auf Forschung und Entwicklung sowie Nachwuchsförderung.
Der Verband der Massivumformung in Deutschland vertritt mit seinen 120 Mitgliedsunternehmen die Interessen der Branche mit einem Umsatz von 6,5 Milliarden Euro und knapp 30.000 Beschäftigten. Eine zentrale Aufgabe ist die Organisation der überbetrieblichen Zusammenarbeit der meist mittelständischen Mitgliedsfirmen mit dem Ziel, gemeinsam die Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Unternehmen zu steigern. Die Massivumformung in Deutschland ist Technologieführer und nach China weltweit größter Produzent von massivumgeformten Bauteilen.
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Der Verband der Massivumformung in Deutschland vertritt mit seinen 120 Mitgliedsunternehmen die Interessen der Branche mit einem Umsatz von 6,5 Milliarden Euro und knapp 30.000 Beschäftigten. Eine zentrale Aufgabe ist die Organisation der überbetrieblichen Zusammenarbeit der meist mittelständischen Mitgliedsfirmen mit dem Ziel, gemeinsam die Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Unternehmen zu steigern. Die Massivumformung in Deutschland ist Technologieführer und nach China weltweit größter Produzent von massivumgeformten Bauteilen.
Datum: 26.05.2014 - 17:39 Uhr
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