Neueste Zahlen zum Fachkräfteengpass

Neueste Zahlen zum Fachkräfteengpass

ID: 1065021

IHK-Fachkräftemonitor und IHK-Demografierechner aktualisiert



(PresseBox) - In Heilbronn-Franken fehlen bereits heute 12.000 Fachkräfte - dies ergibt die Analyse des jetzt aktualisierten IHK-Fachkräftemonitors. Neben Ingenieuren und Wirtschaftswissenschaftlern suchen die Unternehmen vor allem qualifizierte nichtakademische Fachkräfte wie Techniker, Fach- und Betriebswirte, Meister und Fachkaufleute.
Bis 2030 fehlen in Heilbronn-Franken durchschnittlich 13.000 Fachkräfte pro Jahr, davon rund 8.000 beruflich fortgebildete Fachkräfte, insbesondere aus den Bereichen Mechatronik, Automatisierungstechnik, Technische Forschung und Entwicklung. Jeder sechste Arbeitsplatz in diesem Bereich wird dann 2030 nicht mehr besetzt werden können. Bei den Fachkräften mittlerer Qualifikation, die eine berufliche Ausbildung absolviert haben, werden mehr als 4.000 Fachkräfte fehlen. Und im akademischen Bereich wird mit einem Engpass von durchschnittlich 600 Fachkräften gerechnet.
"Die Ergebnisse beunruhigen die regionale Wirtschaft", erklärt IHK-Hauptgeschäftsführerin Elke Schweig. "Die nachhaltige Sicherung der Fachkräftebasis ist eine zentrale Zukunftsaufgabe. Mit dem Fachkräftebündnis Heilbronn-Franken und passgenauen Maßnahmen zur Fachkräftesicherung wollen wir gemeinsam in der Region diese Aufgabe meistern."
IHK-Fachkräftemonitor
Der jetzt aktualisierte IHK-Fachkräftemonitor ist eine interaktive Webanwendung. Er vergleicht Fachkräfteangebot und -nachfrage in 105 Berufsgruppen und 18 Branchen in den zwölf Regionen Baden-Württembergs bis zum Jahr 2030. Der Fachkräftemonitor kann wie der jetzt ebenfalls aktualisierte IHK-Demografierechner kostenfrei genutzt werden.
IHK-Demografierechner
Mit dem IHK-Demografierechner können insbesondere kleine und mittlere Unternehmen eine Altersstrukturanalyse durchführen. Durch die Angabe unternehmensspezifischer Daten zu Alter oder Qualifikation des Personals ist eine Prognose der individuellen Fachkräftesituation bis 2030 möglich. Erstmals können die Betriebe ihr Ausbildungsengagement unmittelbar in die Analyse mit einbeziehen.


Beide Webanwendungen werden jährlich aktualisiert. Sie sind kostenfrei auf der IHK-Homepage abrufbar:
www.heilbronn.ihk.de/fachkraeftemonitor
www.heilbronn.ihk.de/demografierechner

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Datum: 27.05.2014 - 12:42 Uhr
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