neues deutschland: Kämpfe in Irak und Syrien: Königskrieger¶
ID: 1071130
»internationale Gemeinschaft« - damit meint er die USA und andere
Länder des Westens - um Hilfe im »Kampf gegen den Terror«. Ob der
Appell erhört wird, ist aber sehr zweifelhaft. Zwar möchte Washington
eigentlich nicht, dass Maliki so endet wie der von ihm mit Bushs
Hilfe gehenkte Saddam Hussein. Deshalb hat man ihn bereits mit
Milliarden Dollar aufgerüstet. Erreicht hat der Westen damit vor
allem, dass nun noch mehr Waffen auf dem Schauplatz sind. Mit den
jetzt zu besichtigenden Folgen. Ein schlüssiges politisches Konzept
von Washington ist dabei nicht zu erkennen. Malikis bewaffnete
Widersacher sind vor allem anonyme Dschihadisten aus Algerien bis
Tschetschenien, die in Irak wie Syrien die Unzufriedenheit der
Bevölkerung nutzten, aber längst auf eigene Rechnung unterwegs sind.
Deren Kampf gegen Assad ist dem Westen recht, der gegen Maliki aber
nicht. Ebenso verhält es sich mit der umfassenden Hilfe der
Golfmonarchien, ohne deren Geld und Waffen für die »Rebellen« heute
wohl weder Assad noch Maliki derart in Bedrängnis wären. Vor allem
Katar und Saudi-Arabien wären als Sponsoren der Kriege in Irak wie
Syrien zu nennen, wobei beide Monarchen wiederum einander verfeindete
Terrorgruppen aushalten und damit auf dem Territorium der
Bürgerkriegsländer ihr Fingerhakeln um die regionale Vorherrschaft
austragen. Wie lange will die Bundesregierung eigentlich noch ihre
Waffendeals mit den kriegswütigen Königen auf der Halbinsel
rechtfertigen?
Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1715
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.06.2014 - 18:07 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1071130
Anzahl Zeichen: 1790
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 270 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"neues deutschland: Kämpfe in Irak und Syrien: Königskrieger¶"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
neues deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von neues deutschland
neues deutschland: Flüchtlingsrat NRW kritisiert bürokratische Hürden bei der Aufnahme von syrischen Flüchtlingen ...
Der Flüchtlingsrat Nordrhein-Westfalen begrüßt die Ankündigung der Innenminister von Bund und Ländern, weitere Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien aufzunehmen. Der Verein beklagt aber die hohen bürokratischen Hürden für die Schutzbedürftigen: "Allein das Auswahlprogramm bei dem er
Ärzte ohne Grenzen: Einladung zur Jahrespressekonferenz 17.6. ...
Themen: Jahresbericht 2013 - Südsudan und Zentralafrikanische Republik: Humanitäre Hilfe unter Beschuss Termin: Dienstag, 17. Juni 2013, 10.00 Uhr Ort: Presse- und Besucherzentrum des Bundespresseamts, Raum 1, Reichstagufer 14, 10117 Berlin mit Dr. Tankred Stöbe, Vorstan
"Das Leitmotiv des Friedens hat noch lange nicht ausgedient."/ EKD-Ratsvorsitzender beim 10. Religionsführertreffen in Brüssel ...
Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, hat dazu aufgerufen, das Ergebnis der Europawahlen ernst zu nehmen und der offensichtlichen Entfremdung eines Teils der Bürgerinnen und Bürger von der Europäischen Union zu begegnen. "Nicht durch
neues deutschland: Lafontaine: Schröder-Blair-Papier von 1999 war Startschuss für unselige Agendapolitik ...
Der Fraktionsvorsitzende der Linskpartei im Saarland, Oskar Lafontaine, hat das am 8. Juni 1999 vorgelegte Schröder-Blair-Papier massiv kritisiert. "Das Papier war der Startschuss für die unselige Agendapolitik, und brachte damit den Deutschen stagnierende oder fallende Löhne und Renten




