Willkommenskultur für internationale Fachkräfte auf gutem Wege
ID: 1072091
Studie identifiziert Empfehlungen für Praxis und Verwaltungsvollzug bei der Zuwanderung ausländischer Fachkräfte
"Deutschland ist auf gutem Wege, die Willkommenskultur entscheidend zu verbessern. Dies ist sowohl mit Blick auf das Zusammenleben in unserer Gesellschaft als auch zur Stärkung unserer wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit von elementarer Bedeutung. Es freut mich sehr, dass sich unsere Bemühungen der letzten Jahre gelohnt haben: Der deutsche Rechtsrahmen zur Zuwanderung ausländischer Fachkräfte wurde angemessen geöffnet. Nun kommt es darauf an, auch die Umsetzung dieser Regelungen in der Praxis zum Erfolg zu führen. Unsere Arbeitsgruppe im Rahmen der Demografiestrategie hat daher bereits begonnen, mehrere Handlungsempfehlungen der Studie in Angriff zu nehmen", so der Bundesminister für Wirtschaft und Energie Sigmar Gabriel.
Insgesamt wird der Rechtsrahmen selbst, auch im internationalen Vergleich, sehr positiv bewertet - dabei vor allem Deutschlands liberale Umsetzung der Blauen Karte EU oder die verbesserten Zuwanderungsmöglichkeiten für beruflich Qualifizierte. Die Forscherinnen und Forscher von Rambøll Management Consulting identifizieren allerdings eine Reihe von Optimierungspotenzialen im Verwaltungsvollzug: So führen beispielsweise Informationsdefizite auf Behördenseite noch zu uneinheitlichen Entscheidungen und lückenhafte elektronische Übermittlungssysteme bremsen das Visumverfahren. Zudem wird empfohlen, durch verbesserte Kundenorientierung und proaktive Beratung über Zuwanderungs- und Verbleibemöglichkeiten die Attraktivität Deutschlands für internationale Fachkräfte zu steigern. Ausländische Hochschulabsolventinnen und -absolventen stellen ein großes Fachkräftepotenzial dar. Sie sollen verstärkt beraten, unterstützt und in den Arbeitsmarkt integriert werden.
"Viele Unternehmen in Deutschland haben zunehmend Schwierigkeiten, Fachkräfte zu finden, das fängt schon bei den Azubis an", betont DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer. "Unsere inländischen Potenziale allein reichen nicht aus. Deshalb müssen wir stärker auch auf die Beschäftigung ausländischer Fachkräfte setzen - sowohl aus Europa als auch aus Drittstaaten. In den letzten Jahren wurden mit den rechtlichen Rahmenbedingungen bessere Voraussetzungen geschaffen, um qualifizierte Zuwanderung nach Deutschland zu erleichtern. Jetzt kommt es darauf an, die Umsetzung in der Praxis zu erleichtern."
Die Wirkungsanalyse ist eine Maßnahme der von BMWi und DIHK geleiteten Arbeitsgruppe "Ausländisches Arbeitskräftepotenzial erschließen und Willkommenskultur schaffen" im Rahmen der Demografiestrategie der Bundesregierung. Ziel der Arbeitsgruppe ist es, die Gewinnung und erfolgreiche Integration internationaler Fachkräfte in KMU zu unterstützen sowie die Willkommenskultur in Verwaltung, Unternehmen und Gesellschaft weiter zu fördern. Hierfür werden bestehende Maßnahmen gebündelt und neue erarbeitet.
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: PresseBox
Datum: 13.06.2014 - 11:57 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1072091
Anzahl Zeichen: 3661
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Bildung & Beruf
Diese Pressemitteilung wurde bisher 235 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Willkommenskultur für internationale Fachkräfte auf gutem Wege"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Das Glaser-Handwerk - rund 4.270 selbstständige Betriebe mit derzeit 1.300 Auszubildenden - erhält eine neue Meisterprüfungsverordnung. Der technologische Fortschritt sowie ein zeitgemäßes Prüfungsdesign fordern eine neue Regelung für den Nachweis der meisterlichen Befähigung im Glaser-Hand
Entwicklung des Auftragseingangs im Verarbeitenden Gewerbe im November 2014 ...
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes [1] sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im November preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt [2] gegenüber dem Vormonat um 2,4 % zurückgegangen. Der Anteil der Großaufträge war spürbar unterdurchschnittlich. Die Bestellungen von
Gabriel trifft ukrainischen Premierminister Jazenjuk ...
Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, hat heute den ukrainischen Premierminister, Arseni Jazenjuk, in Berlin getroffen. Premierminister Jazenjuk informierte in dem Gespräch über die Ende Oktober erfolgten Parlamentswahlen und die Bildung der neuen ukrainischen Regierung.
Weitere Mitteilungen von Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
WEGWEISER für Studium und Beruf ...
Bildungsmessen werden Jugendlichen und Unternehmen bereits in unterschiedlichen Formaten geboten. Am 3. Juli 2014 findet von 15 bis 19 Uhr erstmals eine neue Bildungsmesse in der IHK Magdeburg statt. Die Messe WEGWEISER richtet sich an Jugendliche, die sich sowohl für ein Studium begeistern könnt
Bildungsstand der Personen mit Migrationshintergrund steigt ...
Junge Menschen mit Migrationshintergrund erreichen tendenziell einen höheren Bildungsabschluss als ältere Altersgruppen. Wie der am 13. Juni 2014 veröffentlichte Bericht "Bildung in Deutschland 2014" anhand von Ergebnissen des Mikrozensus 2012 zeigt, haben 37 % der 30- bis 34-Jähri
Jury wählt Sieger des Gestaltungswettbewerbs "Bodypainting für Netzstationen" ...
Die Gewinner des Gestaltungswettbewerbs "Bodypainting für Netzstationen", den die Stromnetz Hamburg GmbH in diesem Jahr zum zweiten Mal gemeinsam mit der Behörde für Schule und Berufsbildung der Stadt Hamburg unter Hamburger Schulen ausgeschrieben hatte, wurden in der Jurysitzung am 11
Ausgezeichnet: Sprachlernportal papagei.com mit begehrtem Innovationspreis Worlddidac Award prämiert ...
Hannover, 13.06.2014 And the Winner is... papagei.com! Das unter http://www.papagei.com/de/ erreichbare Videosprachlernportal darf sich ab sofort mit dem renommierten Worlddidac Award schmücken. Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre von dem internationalen Bildungsverband Worlddidac Foundation




