Mißfelder: Tunesien weiter bei Demokratisierung unterstützen
ID: 1074258
gesamte Region
Der tunesische Premierminister Mehdi Jomaa besuchte mit einer
Regierungsdelegation am Mittwoch Berlin um über Kooperationen im
Bereich der Sicherheit und Wirtschaft zu verhandeln. Dazu erklärt der
außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp
Mißfelder:
"Deutschland wird Tunesien bei Fragen der Sicherheit aber auch im
wirtschaftlichen Sektor weiter unterstützen. Die Entwicklung
demokratischer und rechtsstaatlicher Strukturen in Tunesien verläuft
bisher gut. Tunesien ist als Ursprungsland des Wandels in der
arabischen Welt das Land, das auch am ehesten zu Stabilität und
Sicherheit gefunden hat.
Erst im Januar dieses Jahres hat sich Tunesien eine neue,
wegweisende Verfassung gegeben, die Verbesserungen bei Bürger- und
Frauenrechten enthält. Damit sich aber die Wünsche der Menschen nach
Freiheit und Demokratie in Tunesien ebenso erfüllen, wie unsere
Hoffnung auf Stabilität und Sicherheit in Nordafrika, ist es wichtig,
dass sich auch die Lebensbedingungen und die Sicherheit der Menschen
merklich verbessern.
Vor allem die Sicherheit im Land ist nicht zuletzt wegen der
instabilen Lage in Libyen besonders gefährdet. Tunesien muss
vorsichtig sein, dass der Konflikt nicht auf eigenes Territorium
übergreift. Dabei ist der Schutz der Grenzen von entscheidender
Bedeutung. Hierbei wird Deutschland Tunesien mit Ausrüstung und durch
Kooperation bei der Ausbildung von Sicherheitskräften unterstützen.
Um dem Terrorismus auch in der eigenen Bevölkerung keinen Nährboden
zu bieten, wird Deutschland Tunesien nicht nur politisch weiter
begleiten, sondern vor allem auch wirtschaftlich stärker
unterstützen.
Ein wesentlicher Bereich hierbei ist die Entwicklung des Tourismus
als einem der wichtigsten Wirtschaftbereiche des Landes. Als Mitglied
der Regierungsdelegation betonte die tunesische Tourismusministerin
Amel Karboul die Chancen und Ressourcen ihres Landes in diesem
Bereich, stellte die Vielfalt und Offenheit ihre Landes dar und warb
engagiert für mehr Besucher und Touristen. Mit einer
Qualitätsoffensive ist es ihr Ziel, dass jährlich wieder sieben
Millionen Besucher nach Tunesien reisen, soviel wie zuletzt 2010. Nur
wenn die Menschen in Tunesien erleben, dass ihre Anstrengungen für
Demokratisierung und Rechtsstaatlichkeit positive Auswirkungen mit
sich bringen, wird dies für ganz Nordafrika stabilisierend wirken."
Pressekontakt:
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: pressestelle@cducsu.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.06.2014 - 11:21 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1074258
Anzahl Zeichen: 2983
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 225 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mißfelder: Tunesien weiter bei Demokratisierung unterstützen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
CDU/CSU - Bundestagsfraktion (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Bundesbeteiligung an der kommunalen Altschuldenlösung ist wichtiger Baustein Der Deutsche Bundestag berät heute in erster Lesung das Gesetz zur Entlastung von Ländern und Kommunen, mit dem der Bund sich an der Lösung der kommunalen Altschuldenproblematik beteiligt. Dazu erklärt der Vorsitzend
Mack: Bund erleichtert kommunale Investitionsmöglichkeiten ...
Starkes Signal an struktur- und finanzschwache Kommunen Der Deutsche Bundestag verabschiedet am heutigen Donnerstag das Infrastruktur-Zukunftsgesetz und ändert damit auch die Förderbedingungen der Kommunen. Dazu erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik der CDU/CSU-Bundest
Weisgerber/König: Gefahren aus dem Netz gehören in kein Kinderzimmer ...
Breiter Ansatz der unabhängigen Expertenkommission wird begrüßt Heute hat die unabhängige Regierungskommission die Empfehlungen für ein gutes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt veröffentlicht. Dazu erklärt die Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfra
Weitere Mitteilungen von CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Leitende Angestellte - Kein absoluter Kündigungsgrund beim Download von Pornografie ...
Laut einem Artikel aus der Welt-Zeitung sind 12,5 Prozent aller Webseitenaufrufe in Deutschland solche mit pornografischen Inhalt. Damit liegen die Deutschen weltweit auf Platz Eins. Zweifelsohne hat so etwas nichts am Arbeitsplatz zu suchen. Der Arbeitsnehmer hat keinen Anspruch darauf, den betrieb
Anforderungen an eine betriebsbedingte Kündigung wegen der Stilllegung des Betriebes (Betriebsstilllegung). ...
Einer der klassischen und vor Gericht immer sehr überzeugenden Gründe für eine betriebsbedingte Kündigung ist die Stilllegung des Betriebes. "Betriebsbedingter" kann ein Kündigungsgrund nicht sein. Natürlich will der Arbeitgeber nicht warten, bis der Betrieb tatsächlich stillgelegt
Pofalla führt die Öffentlichkeit hinters Licht ...
Zum Wechsel von Ronald Pofalla vom Kanzleramt zum Vorstand der Deutschen Bahn erklärt Alexander Gauland, stellvertretender Sprecher der Alternative für Deutschland: "Pofalla lässt verlauten, die Bahn und er haben sich 'bewusst' auf eine Karenzzeit von zwölf Monaten beim Wech
Konzernbezogene Weiterbeschäftigungspflicht des Arbeitgebers auf freiem Arbeitsplatz vor betriebsbedingter Kündigung ...
Ausgangslage: Der Arbeitgeber hat vor dem Ausspruch einer betriebsbedingten Kündigung insbesondere zu prüfen, ob der Arbeitnehmer auf einem freien Arbeitsplatz in seinem Betrieb oder Unternehmen weiterbeschäftigt werden kann. Diese Pflicht erstreckt sich allerdings in der Regel nicht auf eine




