42,1 Millionen Erwerbstätige im Mai 2014
ID: 1078441
Sperrfrist: 01.07.2014 08:00
Bitte beachten Sie, dass diese Meldung erst nach Ablauf der
Sperrfrist zur Veröffentlichung freigegeben ist.
Im Mai 2014 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen
Bundesamtes (Destatis) rund 42,1 Millionen Personen mit Wohnort in
Deutschland erwerbstätig. Gegenüber Mai 2013 war das ein Anstieg um
391 000 Personen oder 0,9 %. Damit nahm die Zuwachsrate gegenüber dem
Vorjahr etwas ab (+ 1,0 % im April 2014). Erwerbslos waren im Mai
2014 rund 2,1 Millionen Personen, 101 000 weniger als ein Jahr zuvor.
Nach vorläufigen Ergebnissen der Erwerbstätigenrechnung erhöhte
sich die Zahl der Erwerbstätigen im Mai 2014 gegenüber dem Vormonat
April 2014 um 123 000 Personen oder 0,3 %. Saisonbereinigt, das heißt
nach rechnerischer Ausschaltung der üblichen jahreszeitlich bedingten
Schwankungen, nahm die Erwerbstätigenzahl im Mai 2014 gegenüber dem
Vormonat geringfügig um 21 000 Personen zu.
Nach Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung lag die Zahl der
Erwerbslosen im Mai 2014 bei 2,12 Millionen Personen. Im Vergleich
zum Mai 2013 nahm sie um 101 000 Personen oder 4,5 % ab. Gegenüber
dem Vormonat April 2014 reduzierte sich die Erwerbslosenzahl um 143
000 Personen oder 6,2 %. Bereinigt um saisonale und irreguläre
Einflüsse, betrug die Zahl der Erwerbslosen 2,19 Millionen Personen.
Die bereinigte Erwerbslosenquote lag im Mai 2014 bei 5,1 %.
Tief gegliederte Daten und lange Zeitreihen können in der
Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden: Die Daten zu
Erwerbstätigen aus der Erwerbstätigenrechnung sind unter den
Tabellennummern 13321-0001 (Monate), 13321-0002 (Quartale)
beziehungsweise 81000-0011 (Jahre) verfügbar. Die Daten zu
Erwerbstätigen und Erwerbslosen aus der Arbeitskräfteerhebung können
unter den Tabellennummern 13231-0001 (Monate) beziehungsweise
81000-0011 (Jahre) abgerufen werden.
Methodische Hinweise:
Erwerbstätige und Erwerbslose werden nach dem Erwerbstatuskonzept
der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) gezählt. Die
ausgewiesene Erwerbslosigkeit darf deswegen nicht mit der
registrierten Arbeitslosigkeit verwechselt werden, die von der
Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht wird.
Die Erwerbstätigenzahlen aus der Erwerbstätigenrechnung und aus
der Arbeitskräfteerhebung unterscheiden sich. Diese Abweichungen sind
auf die unterschiedlichen eingesetzten Methoden und Verfahren der
beiden Statistiken zurückzuführen.
Die Erwerbstätigenrechnung schätzt die Gesamtzahl der
Erwerbstätigen unter Verwendung aller verfügbaren Quellen (derzeit
etwa 60 Quellen). Bei der Arbeitskräfteerhebung handelt es sich um
eine kontinuierliche Haushaltsbefragung (derzeit integriert in den
Mikrozensus), die jährlich bei 1 % der Bevölkerung in Deutschland mit
Auskunftspflicht durchgeführt wird und EU-weit harmonisiert ist. Die
Zahl der Erwerbstätigen in der Arbeitskräfteerhebung liegt niedriger
als in der Erwerbstätigenrechnung, da es in Haushaltserhebungen
erfahrungsgemäß problematisch ist, auch kleinere Tätigkeiten - zum
Beispiel von Schülern und Studierenden - vollständig zu erfassen.
Solche Tätigkeiten gelten nach internationaler Definition ebenfalls
als Erwerbstätigkeit. Für die Berechnung der Erwerbslosenquoten
werden im Europäischen Statistischen System dennoch einheitlich die
Ergebnisse der Arbeitskräfteerhebung zugrunde gelegt.
Jahresergebnisse, Quartalsergebnisse und weitere monatliche
Ergebnisse stehen im Internet unter www.destatis.de --> Zahlen &
Fakten --> Gesamtwirtschaft & Umwelt --> Arbeitsmarkt -->
Erwerbslosigkeit beziehungsweise --> Erwerbstätigkeit zur Verfügung.
Unter dem Begriff Erwerbslosigkeit sind auch ergänzend die mit dem
Berliner Verfahren (BV4.1) bereinigten Ergebnisse
(Trend-Konjunktur-Komponente) zu finden.
Die Ergebnisse des Zensus 2011 zur Erwerbstätigkeit werden im
Rahmen der nächsten Generalrevision der Volkswirtschaftlichen
Gesamtrechnungen (VGR) im Jahr 2014 in die Zeitreihen eingearbeitet.
Die Veröffentlichung der Ergebnisse der VGR-Revision ist für August
2014 vorgesehen. Weitere Informationen finden sich unter:
www.destatis.de --> Zahlen & Fakten --> Gesamtwirtschaft & Umwelt -->
Arbeitsmarkt --> Erwerbstätigkeit --> Erwerbstätigenrechnung -->
Erwerbstätigenrechnung und Zensus 2011: Warum weichen die Ergebnisse
ab?
Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) mit
Tabellen sowie weitere Informationen und Funktionen sind im
Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter
http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.
Weitere Auskünfte geben:
für den Bereich der Erwerbstätigenrechnung:
Ulf-Karsten Keil,
Telefon: (0611) 75-2633,
für den Bereich der Arbeitskräfteerhebung:
Andreas Grau,
Telefon: (0611) 75-2124,
www.destatis.de/kontakt
Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Pressestelle
E-Mail: presse@destatis.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.07.2014 - 08:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1078441
Anzahl Zeichen: 5547
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Wiesbaden
Kategorie:
Arbeit
Diese Pressemitteilung wurde bisher 224 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"42,1 Millionen Erwerbstätige im Mai 2014"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Statistisches Bundesamt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Großhandelsverkaufspreise, Mai 2026 +5,9 % zum Vorjahresmonat -0,6 % zum Vormonat Die Verkaufspreise im Großhandel waren im Mai 2026 um 5,9 % höher als im Mai 2025. Im April 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei +6,3 % gelegen, im März 2026 bei +4,1 %. Ausschlagge
Veröffentlichungstermine des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) vom 15.06.2026 bis 19.06.2026 ...
Veröffentlichungstermine des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) - die Veröffentlichung erfolgt in der Regel 08:00 Uhr: Montag, 15.06.2026 - (Nr. 202) Großhandelspreise, Mai 2026 Dienstag, 16.06.2026 - (Nr. 203) Bevölkerung zum Jahresende (endgültige Ergebnisse), Jahr 2025 - (Nr. 204) Er
Unternehmensinsolvenzen im März 2026: +15,8 % gegenüber März 2025 ...
- Verbraucherinsolvenzen März 2026: +18,9 % gegenüber März 2025 - 1. Quartal 2026: 6,5 % mehr Unternehmensinsolvenzen und 6,0 % mehr Verbraucherinsolvenzen als im 1. Quartal 2025 Im März 2026 haben die deutschen Amtsgerichte 2 308 beantragte Unternehmensinsolvenzen registriert. Wie das Statist
Weitere Mitteilungen von Statistisches Bundesamt
Verleger zum Mindestlohn: Regierung setzt Glaubwürdigkeit aufs Spiel ...
"Die Regierung setzt ihre Glaubwürdigkeit aufs Spiel", warnte der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) heute in Berlin. Zuvor hatte die Große Koalition innerhalb einer Woche zwei weit voneinander abweichende Lösungen für die Zeitungszustellung im Zusammenhang mit dem Min
Ausnahmen beim Mindestlohn auch für Prospekt-Zusteller ...
Der Deutsche Dialogmarketing Verband nimmt Stellung zu den Plänen der Koalition, beim gesetzlichen Mindestlohn unter anderem Zeitungsverlegern Sonderregeln zu gewähren. Patrick Tapp, Präsident des DDV: "Kurz vor dem Zieleinlauf wird der allgemeine Mindestlohn durch diverse Branchenaus
EINFACH. KPMG - Zweite Ausgabe des Digitalmagazins / "Arbeit leben" zeigt die wichtigsten Zukunftstrends im Personalmanagement ...
Wie sieht die Zukunft der Arbeit aus, welche großen Trends zeichnen sich ab? Darum geht es in der zweiten Ausgabe von EINFACH. KPMG, die ab 30. Juni online ist (http://einfach.kpmg.de/). "Arbeit leben" - zwischen Fachkräftemangel und Mobilität, zwischen Personalplanung und Personalge
Beschäftigte des öffentlichen Dienstes bei der Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechniken beteiligen / Arbeits- und Gesundheitsschutzbestimmungen einhalten ...
"Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes sind Schlüsselfaktoren bei der voranschreitenden Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechniken im Öffentlichen Dienst", erklärte Landesvorsitzende des dbb Hessen, beamtenbund und tarifunion, Ute Wiegand-Fleischhacker in Tall




