VKU begrüßt Antrag der Regierungsfraktionen / Kommunale Unternehmen investieren in Breitband
ID: 1080118
Bundestag macht der VKU als Spitzenverband der kommunalen Wirtschaft
deutlich, dass die kommunalen Unternehmen eine wichtige Rolle bei der
Breitbandversorgung spielen können "Alleine bis 2011 wurde in 10.000
Kilometer Glasfasernetze investiert", so VKU-Hauptgeschäftsführer
Hans-Joachim Reck. Die kommunalen Unternehmen stehen dabei zu ihrer
Verantwortung im Rahmen der Daseinsvorsorge und im Lichte des
Koalitionsvertrages. Reck: "Es ist gut, dass sich die
Regierungsfraktionen mit dem heutigen Antrag der Breitbandversorgung
in Deutschland annehmen."
"Gerade im ländlichen Raum ist ein Ausbau der Breitbandversorgung
in einem absehbaren Zeitraum ohne kommunale Ver- und
Entsorgungsunternehmen nicht denkbar", so Reck weiter. Der Verband
kommunaler Unternehmen (VKU) macht dabei aber auch deutlich, dass die
Rahmenbedingungen auch so sein müssen, dass kommunale Unternehmen
investieren können.
Die Mitnutzung bestehender Infrastrukturen kann dabei in einzelnen
Fällen zu einer Kosteneinsparung führen ebenso wie die Mitverlegung
bei anderen geplanten Baumaßnahmen. Diese Maßnahmen dürfen jedoch nur
freiwillig sein. Eine gesetzliche Verpflichtung zur Mitnutzung von
kommunalen Ver- und Entsorgungsinfrastrukturen bei der Verlegung von
Glasfaserkabeln lehnt der VKU ab. Derartige Verpflichtungen würden
tief in die Eigentumsrechte der Netzbetreiber eingreifen und den
eigentlichen Widmungszweck des Netzes unterlaufen. Auch würde ein
unmittelbarer Zugriff von Telekommunikationsbetreibern auf physischen
Infrastrukturen eines Netzbetreibers die ungeteilte Verantwortung der
Funktionsfähigkeit der Infrastruktur infrage stellen. Insbesondere
der verpflichtende Einsatz von Material in Rohre, die für die
Beseitigung von Abwasser verwendet werden, stellt ein potenzielles
Risiko für den technischen Betrieb dar und wirkt sich auf die
Sicherheit und Integrität der Netzwerke aus, die für solche
Mitnutzungen nicht geeignet sind.
Aus VKU-Sicht ist es zielführender, Tiefbaumaßnahmen auf
kommunaler Ebene im Hinblick auf den Breitbandausbau zu koordinieren,
beispielsweise durch die Mitverlegung von Leerrohren bei
Revisionsarbeiten.
Pressekontakt:
Geschäftsführer Kommunikation: Carsten Wagner
Fon: +49 30 58580-220
Mobil: +49 170 8580-220
Fax: +49 30 58580-107
carsten.wagner@vku.de
Pressesprecher: Stefan Luig
Fon: +49 30 58580-226
Mobil: +49 170 8580-226
Fax: +49 30 58580-107
luig@vku.de
Stv. Pressesprecherin: Elisabeth Mader
Fon: +49 30 58580-227
Mobil: +49 170 8580-227
Fax: +49 30 58580-107
mader@vku.de
Verband kommunaler Unternehmen e.V.
Invalidenstraße 91
10115 Berlin
www.vku.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 03.07.2014 - 14:49 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1080118
Anzahl Zeichen: 3076
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Kommune
Diese Pressemitteilung wurde bisher 265 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"VKU begrüßt Antrag der Regierungsfraktionen / Kommunale Unternehmen investieren in Breitband"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Anmoderationsvorschlag: Orange ist das neue Schwarz: Das wissen wir spätestens seit einer amerikanischen Kult-Serie. Doch auch hierzulande lohnt es sich, 'Orange' mal als Farbe in Betracht zu ziehen und zwar in Form von Arbeitsbekleidung. Denn, was viele nicht wissen: Müllwerker ist ei
Energiewende gerechter und einfacher gestalten: VKU gegen zusätzliche CO2-Steuer ...
Die Finanzierungsmechanismen der Energiewende sind in eine Schieflage geraten. Das hat ein vom VKU bei r2b energy consulting in Auftrag gegebenes Gutachten ergeben. Es kommt zu dem Schluss, dass Kunden von zu hohen Strompreisen entlastet werden müssen, um die Flexibilisierung des Energieversorg
Weitere Mitteilungen von Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU)
Tantra-Urteil: Positiver Entscheid in Baden-Württemberg? ...
Die Klägerin Monika Kochs betreibt als Tantra Expertin schon seit Jahren ein Massage Studio in Köln, das unter http://tantra-koeln.info zu finden ist und noch zusätzlich ein Institut in Stuttgart. Jetzt sollen 10 EUR pro Quadratmeter fällig werden und im Rahmen der Vergnügungssteuer an die Stad
HWWI/Berenberg Kulturstädteranking 2014: Stuttgart ist wieder Kulturhauptstadt Nr. 1 ...
- Stuttgart, München, Dresden, Berlin und Bonn sind erneut die Top 5 - Düsseldorf und Köln verbessern sich deutlich - Ruhrgebietsstädte wieder auf den letzten Plätzen Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut HWWI hat im Auftrag der Privatbank Berenberg zum zweiten Mal nach 2012 die 30 grÃ
LBS Kinderbarometer 2013 in Hessen ...
Kinder in Hessen wollen in Familie, Schule und Politik kindermitentscheiden Viele Kinder fühlen sich in ihrer Gemeinde nicht ernstgenommen Immer mehr Kinder in Hessen kennen ihre Rechte: Gut ein Drittel der Kinder in Hessen ist mit der UN-Konvention über die Rechte des Kindes ve
Höhere Recyclingquoten und Deponierungsverbote in Europa / VKU zum Vorschlag der EU-Kommission zu ambitionierteren Recyclingzielen ...
Die Europäische Kommission hat heute Vorschläge zur Überarbeitung der EU-Abfallrahmenrichtlinie, der EU-Deponierichtlinie und der EU-Richtlinie über Verpackungen und Verpackungsabfälle vorgelegt. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) bewertet die Vorschläge zur Optimierung der Kreislauf




