Nach starkem Jahresbeginn wohl schwaches zweites Quartal / Arbeitsvolumen, Beschäftigung und Lohnsumme im Baugewerbe sinken im Mai erneut
ID: 1080666
Baugewerbes bei SOKA-BAU eingereichten Beitragsmeldungen hat
ergeben, dass das effektive Arbeitsvolumen, die Beschäftigung sowie
die Bruttolohnsumme im Mai gesunken sind. So sank das Arbeitsvolumen
saisonbereinigt deutlich um 5,6 % gegenüber dem Vormonat und damit
bereits den vierten Monat in Folge. Die Zahl der gewerblichen
Arbeitnehmer nahm saisonbereinigt um 2,7 % ab. Die Bruttolohnsumme
der gewerblichen Arbeitnehmer sank um 2,8 %. Sowohl das
Arbeitsvolumen als auch die Beschäftigung und die Lohnsumme sanken
damit im Mai sogar stärker als im Vormonat.
Die Bauwirtschaft steht damit vor dem Abschluss eines schwachen
zweiten Quartals. War die Bautätigkeit im ersten Quartal
witterungsbedingt noch beschleunigt gestiegen, zeichnet sich für das
Frühjahr ein starker Rückgang des Arbeitsvolumens ab. Mittlerweile
liegt das Arbeitsvolumen auf dem tiefsten Niveau seit April 2013.
Jedoch ist die jüngste Schwächephase nach wie vor maßgeblich mit den
witterungsbedingt vergleichsweise starken Wintermonaten zu erklären:
Im bisherigen Jahresverlauf liegen die geleisteten Arbeitsstunden mit
rund 10 % deutlich über dem Niveau des Vorjahres, das in diesem Fall
dann auch das konjunkturell starke Frühjahr 2013 miteinschließt.
Die Frühindikatoren deuten darauf hin, dass mit keiner längeren
konjunkturellen Durststrecke gerechnet werden muss. So sind die
Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im April noch deutlich gestiegen
(3,5 % gegenüber März bzw. 6,5 % gegenüber dem Vorjahr), insbesondere
im Wohnungsbau und im Tiefbau zogen die Bestellungen an. Auch die
Baugenehmigungen im Hochbau sind im April deutlich gestiegen.
Wiederum zogen die Baugenehmigungen für Wohngebäude deutlich an,
darüber hinaus berichteten die Banken zuletzt von einer deutlich
gestiegenen Nachfrage nach Krediten für den privaten Wohnungsbau.
Anscheinend sind die privaten Haushalte bemüht, die momentan äußerst
günstigen Zinskonditionen in Anspruch zu nehmen. Die Nachfrage im
Wirtschaftsbau entwickelt sich allerdings nach wie vor dürftig.
Offensichtlich sind die Unternehmen angesichts der zuletzt
gestiegenen geopolitischen Risiken nicht bereit, ihre Kapazitäten zu
erweitern und damit auch in neue Bürogebäude und Fabrikhallen zu
investieren. Dazu passt, dass das ifo-Geschäftsklima für die
gewerbliche Wirtschaft bereits zweimal in Folge gefallen ist.
Insgesamt gehen der Hauptverband der deutschen Bauindustrie sowie der
Zentralverband Deutsches Baugewerbe für dieses Jahr aufgrund des
guten Jahresbeginns von einem Umsatzplus in Höhe von 4,5 % aus. Dabei
soll die Beschäftigung leicht steigen (1 %).
Weitere Informationen finden Sie unter: http://ots.de/sTx1G
Pressekontakt:
SOKA-BAU
Dr. Torge Middendorf
TMiddendorf@soka-bau.de
Tel.: 0611/707-2720
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Datum: 04.07.2014 - 15:04 Uhr
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