Henkel: "Auch im Europäischen Parlament sollte Kompetenz und nicht Ideologie entscheiden!"
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anderem die Wahl des Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses und
dessen Stellvertreter im Europäischen Parlament an.
"Bernd Lucke ist aufgrund seiner langjährigen Erfahrungen und
seiner Kompetenz im Bereich der Wirtschafts- und Währungspolitik ein
exzellenter Kandidat für die Position des stellvertretenden
Ausschussvorsitzenden", sagt Hans-Olaf Henkel, stellvertretender
Sprecher der Alternative für Deutschland und MdEP.
"Da mutet die Kritik, wie die von Sven Giegold von den Grünen in
dieser Sache äußert absurd an", so Henkel weiter. "Wenn ausgerechnet
jemand, der sich an vorderster Stelle mit globalisierungsfeindlichen
Organisationen wie Attac profiliert, Professor Luckes Qualifizierung
in internationalen Wirtschaftsfragen in Frage stellt, verrät er
nichts weiter als seine eigene ideologische Verblendung."
Man kenne diese Methode schon aus Deutschland, meinte Henkel.
"Auch Giegold muss nun befürchten, im Europäischen Parlament zum
ersten Mal mit den unangenehmen ökonomischen und politischen
Nebenwirkungen diverser Eurorettungsaktionen und möglichen
Alternativen zum Einheitseuro konfrontiert zu werden. Nichts fürchten
die Euroretter so sehr wie Fakten. Jeder Ausschussvorsitz sollte nach
Qualifikation und nicht nach Ideologie bestimmt werden, damit eine
effiziente Arbeit geleistet werden kann. Jeder der Giegolds
Äußerungen ernst nimmt", so Henkel im Hinblick auf die Abstimmung am
kommenden Montag, "muss sich die Frage gefallen lassen, ob es ihm um
eine vernünftige Arbeit im Parlament und der offenen Diskussion um
unterschiedliche Lösungen geht oder ob er von Ideologie und
persönlichen Animositäten in seiner Wahl geleitet wurde. Ein
Parlament, in dem solche Positionen nach Ideologie und Seilschaft
verteilt werden, würde sich selbst in Frage stellen."
Pressekontakt:
Christian Lüth
Pressesprecher der Alternative für Deutschland
christian.lueth@alternativefuer.de
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Datum: 06.07.2014 - 10:19 Uhr
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