Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar
Eskalation in Israel
Das war zu befürchten
CARSTEN HEIL
ID: 1082049
Jahrzehnte währenden Nahostkonflikt. Dass in den vergangenen Wochen
auf beiden Seiten Jugendliche gezielt zu Opfern wurden, nehmen
Scharfmacher, ebenfalls auf beiden Seiten, zum Anlass, die Spirale
der Gewalt weiterzudrehen. Hamas-Aktivisten feuern seit Tagen Raketen
auf israelisches Kerngebiet. Israel antwortet mit Bomben und sammelt
nun Truppen an den Grenzen zum Gaza-Streifen. Dass Israel sein
Staatsgebiet schützen will, ist nachvollziehbar. Ein Einmarsch hätte
jedoch fürchterliche Folgen für beide Seiten. Hinzu kommt: Diesmal
ist die Situation noch gefährlicher als in der Vergangenheit. Denn
das geopolitische Umfeld hat sich zusätzlich derart destabilisiert,
dass ein Flächenbrand nicht ausgeschlossen werden kann. Ägypten im
Süden ist kaum in der Lage, den Nachschub an Waffen für die radikale
Hamas zu unterbinden. Das Rest-Verhältnis zu Israel ginge in die
Brüche. Nördlich von Israel ist Syrien zerbrochen und in einem
unberechenbaren Kriegszustand. Wie die ISIS-Horden in Syrien und dem
Irak auf einen israelischen Einmarsch in Gaza reagieren würden, ist
nicht absehbar. Extremisten auf allen Seiten haben weiter Interesse
daran, diesen Konflikt anzuheizen. Gut gemeinte Appelle wie der von
US-Präsident Obama werden die akute Krise nicht entschärfen. Sie
dringen nicht mehr durch.
Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 08.07.2014 - 20:40 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1082049
Anzahl Zeichen: 1646
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 220 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar
Eskalation in Israel
Das war zu befürchten
CARSTEN HEIL"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Westfälische (Bielefeld) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Hunderte Tankstellen in Nordrhein-Westfalen verstoßen gegen die gesetzliche Spritpreisregel - doch geahndet wird bislang kein einziger Fall. Seit Anfang April wurden in NRW insgesamt 2.634 unzulässige Preiserhöhungen durch 447 Tankstellen registriert, wie aus einer Analyse von Daten des Bundeskar
Verdi-Chef Werneke: AfD hätte bei uns keine Chance ...
Bielefeld. Verdi-Chef Frank Werneke sieht derzeit keinen wachsenden Einfluss der AfD auf die Gewerkschaften im Land. Auf die Frage im Interview mit der "Neuen Westfälischen" (Bielefeld), ob der Einfluss der AfD auch in Gewerkschaften zunehme, sagt Werneke: "In den Gewerkschaften nich
Verdi-Chef sieht Angriff auf alle Bereiche des Sozialstaats ...
Bielefeld. Der Chef der Vereinigten Dienstleistungsgesellschaft Verdi, Franke Werneke, warnt davor, Reformen auf dem Rücken der Beschäftigten durchzusetzen. "Es gibt gerade einen Angriff auf praktisch alle Bereiche des Sozialstaats - auf Arbeitnehmerrechte, Kündigungsschutz, Lohnfortzahlung
Weitere Mitteilungen von Neue Westfälische (Bielefeld)
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Spionageabwehr Technologisch zulegen Alexandra Jacobson, berlin ...
Es ist schon fast seltsam, dass so eine drittklassige Agentenaffäre das deutsch-amerikanische Verhältnis an den Rand des Vertrauenskollapses bringt. Eigentlich hätte man nach den Erfahrungen in der NSA-Affäre doch wissen müssen, dass die USA auf ihre Partner keinerlei Rücksicht nehmen, wen
Weser-Kurier: Kommentar von Joerg Helge Wagnerüber deutsche Unternehmer in China ...
Schon klar: Die einst kommunistische, nun aber eher konsumistische Ein-Parteien-Diktatur ist der feuchte Traum mancher, die sich für die wahren Macher in unserer Republik halten. Anders als hierzulande stören in China weder Wutbürger und Umweltinititativen noch schlagkräftige Gewerkschaften od
Weser-Kurier: Kommentar von Alexander Pitz zurÖko-Reform der EU ...
In dem Entwurf gibt es noch etliche weitere Beispiele, die von falschem Brüsseler Reformeifer zeugen. Es ist daher richtig, dass Agrarminister Christian Schmidt nun im Interesse der deutschen Bio-Branche dagegen vorgehen will. Überreglementierung würde die heimische Bio-Lebensmittelproduktion
Mitteldeutsche Zeitung: zum Bund der Vertriebenen ...
In bemerkenswerter Offenheit hat der künftige Vertriebenenpräsident eingeräumt, dass die Beziehungen, gerade zu Polen, durch Erika Steinbach oft belastet gewesen seien. Immerhin! Ihr Ziel eines zentralen Gedenktags für Vertriebene will er allerdings weiter verfolgen. Vor allem aber wird der




