Hans-Olaf Henkel: Warum ich gegen Juncker stimmte
ID: 1084491
Schlitzohrigkeit zeichnete die Bewerbungsrede des Kandidaten für die
Präsidentschaft der Europäischen Kommission aus", sagt Hans-Olaf
Henkel, Europaabgeordneter und stellvertretender Sprecher der
Alternative für Deutschland.
"Ich konnte kaum glauben, wie der Kandidat für ein solches Amt die
Realität wirtschaftlichen Siechtums, Massenarbeitslosigkeit und
schrumpfender Wettbewerbsfähigkeit in der Eurozone durch die
Wiederholung altbekannter europhorischer Schlagworte verdrängte",
meint Henkel.
"Sein Bekenntnis zur Subsidiarität auf der einen Seite und seine
Ankündigung, eine zentralistische Wirtschaftsregierung einführen zu
wollen auf der anderen, ist an Widersprüchlichkeit kaum zu
überbieten," so Henkel.
"Schlitzohrig beklagt er die Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa,
verweigert aber jeden Zusammenhang mit der Europolitik für die er
maßgeblich mitverantwortlich war. Alles was Junker versprochen hat,
habe sein Vorgänger auch schon versprochen: Millionen neuer
Arbeitsplätze, Reindustrialisierung, Entbürokratisierung,
Wettbewerbsfähigkeit. Die Reden seines Vorgängers Barroso hätten
regelmäßig den gleichen Inhalt gehabt. Schon sein Vorgänger hatte die
Illusion, dass man mehr Entscheidungskompetenzen nach Brüssel
verlagern müsse, um Europa wettbewerbsfähiger zu machen. Ich fürchte,
in fünf Jahren werden wir uns das gleiche wieder anhören müssen", so
Henkel im Hinblick auf die nächste Legislaturperiode.
"Nach Junckers Rede habe ich den Eindruck gewonnen, er ist
Sozialdemokrat, Grüner, Christdemokrat und Liberaler in einer Person.
Noch schlimmer, bei seinem Besuch in unserer Fraktion hat er um unser
Votum mit Versprechungen geworben, die in Widerspruch zu dem stehen,
was er kurz zuvor in anderen Fraktionen verlauten ließ", moniert
Henkel.
Juncker verkörpere nicht nur die Vergangenheit der Europäischen
Union, er verkörpere wie kein anderer auch eine zum Scheitern
verurteilte Zukunft Europas, die wir verhindern müssen.
"Deshalb hat er meine Stimme nicht bekommen", erläutert Henkel.
Pressekontakt:
Christian Lüth
Pressesprecher der Alternative für Deutschland
christian.lueth@alternativefuer.de
Tel.: 030 26558370
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 15.07.2014 - 12:32 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1084491
Anzahl Zeichen: 2549
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 231 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Hans-Olaf Henkel: Warum ich gegen Juncker stimmte"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Alternative für Deutschland (AfD) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Alternative für Deutschland (AfD)
Neue OZ: Neue OZ - Gespräch mit Bernd Lucke, AfD-Vorsitzender ...
AfD: "Juncker hat die Wähler betrogen" Parteivorstand Lucke übt scharfe Kritik am designierten Präsidenten des EU-Parlaments - Abstimmung am Dienstag Berlin. Der AfD-Vorsitzende Bernd Lucke übt vor der Abstimmung über den EU-Kommissionspräsidenten an diesem Dienstag scharfe
Neue OZ: Neue OZ - Gespräch mit Klaus Müller, Vorstand des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen ...
VZBV: TTIP droht Scheitern vor europäischen Parlamenten Vorstand Klaus Müller: Verbraucherschutz aus Verhandlungen ausklammern Osnabrück. Die Verbraucherzentralen (VZBV) halten ein Scheitern des geplanten Transatlantischen Freihandelsabkommens TTIP für möglich, falls Verbraucherschu
Neue OZ: Neue OZ - Interviews mit Hermann Gröhe, Gesundheitsminister ...
Gröhe plant Bündel von Maßnahmen gegen Ärztemangel Gesundheitsminister will Gesetzentwurf noch in diesem Jahr Osnabrück. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will mit einem Bündel von Maßnahmen dem Ärztemangel auf dem Land begegnen. In einem Interview mit der "Neuen Osnab
Neue OZ: Neue OZ - Gespräch mit André Wüstner, Bundesvorsitzender des Deutschen Bundeswehrverbandes ...
Bundeswehrverband: "Sicherheit hat ihren Preis" Samstag Jubiläum "20 Jahre Auslandseinsätze der Bundeswehr" - Wüstner: Einsatzbereite Freiwilligenarmee gibt es "nicht zum Nulltarif" Osnabrück. Der Bundesvorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbandes, AndrÃ




