Lockerung des Kooperationsverbots eröffnet Hochschulen eine verlässlichere finanzielle Perspektive
ID: 1086001
Den Hochschulkanzlern zufolge ist die geplante Grundgesetzänderung ein Schritt in die richtige Richtung. "Für die Weiterentwicklung des deutschen Bildungssystems muss es das erklärte Ziel sein, alle Hochschulen langfristig aus der Projektfinanzierung herauszulösen", so Bernd Klöver, Sprecher der Hochschulkanzler und Kanzler der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg).
Gemäß Artikel 91b Absatz 1 Nummer 2 GG konnte der Bund gemeinsam mit den Ländern bislang nur außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in Fällen überregionaler Bedeutung institutionell fördern, Einrichtungen von Wissenschaft und Forschung der Hochschulen blieben bisher außen vor. Für die Hochschulen ist es nach geltendem Gesetz nur möglich bei thematisch und zeitlich begrenzten "Vorhaben der Wissenschaft und Forschung" finanziell unterstützt zu werden, beispielsweise über Programme wie den "Hochschulpakt 2020" oder die Exzellenzinitiative.
Bestand so immer die große Gefahr, dass lediglich ausgewählte Hochschulen von internationaler Strahlkraft und die Gewinner der Exzellenzinitiative eine Förderung vom Bund erhalten, soll die Änderung der verfassungsrechtlichen Rahmenbedingungen des Kooperationsverbotes einer puren Eliten-Förderung einen Riegel vorschieben. Erklärtes Ziel ist es, die dringend notwendige Unterstützung der Hochschulen in der Breite voranzutreiben, die jetzt auch den Standorten Chancen eröffnen soll, deren Entwicklungspotenzial noch ausbaufähig ist.
Insbesondere den Hochschulen für angewandte Wissenschaften, die aufgrund ihres Gesetzesauftrages und ihrer strukturellen Unterfinanzierung von einer institutionellen Förderung bislang ausgeschlossen wurden, kann so eine Teilhabe an einer dauerhaften Finanzierung über den Bund ermöglicht werden. Die explizite Fördermöglichkeit der Lehre - neben den Bereichen Bildung und Forschung - kommt ihnen aufgrund ihrer Ausrichtung ebenfalls entgegen.
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: PresseBox
Datum: 17.07.2014 - 16:38 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1086001
Anzahl Zeichen: 2499
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hamburg
Kategorie:
Bildung & Beruf
Diese Pressemitteilung wurde bisher 317 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Lockerung des Kooperationsverbots eröffnet Hochschulen eine verlässlichere finanzielle Perspektive"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Vom 20. April bis zum 15. Juni 2016 findet zum zehnten Mal die Vortragsreihe "Stilvorlagen" des Departments Design der HAW Hamburg statt - konzipiert, organisiert und gestaltet von Studierenden. Unter dem Motto "Step across the Border" steht in diesem Jahr der Gestalter als Gren
Neue Games-Ringvorlesung "HERE | THERE" gestartet ...
Ab jetzt findet am Kunst- und Mediencampus Hamburg die Ringvorlesung "HERE | THERE" statt. Expertinnen und Experten aus den Bereichen der Kommunikations- und Medienforschung, dem Gamesdesign, der Gamesentwicklung sowie der Kunst fragen bis einschließlich 28. Juni 2016 nach (Grenz-)Erfahr
"Integration junger Flüchtlinge in Hamburg" - Vortrag und Diskussion mit Bildungssenator Ties Rabe an der HAW Hamburg ...
Mehr als 30.000 Flüchtlinge leben inzwischen dauerhaft in Hamburg. Besonders für die jüngeren von ihnen ist es wichtig, schnell die deutsche Sprache zu lernen ? und sich für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren. ?Integration junger Flüchtlinge in Hamburg?, so lautet der Vortrag von Ties Rabe, Sen
Weitere Mitteilungen von Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
Workshop Guerilla Bewerbung für Schüler und Studenten in Stuttgart ...
Bewerbungsvorgänge in Firmen sind oftmals so technokratisch, dass kreative Nachwuchskräfte entnervt den Gang durch die Bewerbungsmaschinen abbrechen. Die Situation ist eingefahren: Sowohl Firmen als auch Studenten brauchen Praktika bzw. Praktikanten. Die Frage ist, wie kommen die Firmen an gute
Vor dem Urlaub ist nach dem Urlaub - dauerhafte Entspannung dank ECA ...
Entspannt in den Urlaub starten diejenigen, die nicht nur sich selbst mental auf ihren Urlaub einstellen, sondern auch ihre Umgebung miteinbeziehen. Der Urlaub gehört zu den wichtigsten Terminen im Jahr, er hat eine professionelle Planung genauso verdient wie ein bedeutendes berufliches Projekt.
Strom aus Abwärme ...
Die Erschließung bisher ungenutzter Abwärmepotentiale eröffnet neue Möglichkeiten für Primärenergieeinsparungen für dezentrale Stromversorgung und in der Fahrzeugtechnik. Globale Erwärmung, endliche fossile Energiereserven und steigende Energiepreise erfordern immer effizienteres Umgehen m
IHK: Immer mehr französische Firmen im Saarland ...
Mit derzeit 106 französischen Niederlassungen und Tochtergesellschaften hat die IHK erstmals eine dreistellige Zahl französischer Repräsentanzen im Saarland registriert. Bei der letzten Erhebung im August 2012 waren es noch 96. "Der Anstieg unterstreicht, dass das Saarland für die französ




