Erbvertrag hat weitreichende Folgen und ist bindender als ein Testament
ID: 1087679
Erbvertrag hat weitreichende Folgen und ist bindender als ein Testament
GRP Rainer LLP(firmenpresse) - http://www.grprainer.com/Erbvertrag.html Der Erbvertrag ist neben dem Testament die zweite Möglichkeit, den Nachlass zu Lebzeiten zu regeln. Der Erbvertrag muss allerdings notariell beurkundet werden.
GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart führen aus: Der Erbvertrag und das Testament sind die beiden Möglichkeiten, die Hinterlassenschaft zu Lebzeiten nach den eigenen Wünschen zu regeln. Gibt es weder einen Erbvertrag noch ein Testament gilt die gesetzliche Erbfolge.
Zwischen Erbvertrag und Testament gibt es gravierende Unterschiede. Der Erbvertrag muss vom Notar beurkundet werden, um Rechtskraft zu erlangen. Der "letzte Wille" kann also in diesem Fall nicht alleine verfasst und in der Schreibtischschublade verwahrt werden. Ohne notarielle Beurkundung kann der Erbvertrag ins Leere laufen oder im günstigeren Fall noch als Testament angesehen werden.
Darüber hinaus hat der Erbvertrag eine wesentlich stärkere bindende Wirkung. Das heißt, er kann nicht mehr beliebig geändert werden. Während ein bereits verfasstes Testament durch ein neueres geändert werden kann, ist dies beim Erbvertrag also nicht möglich. Daher sollte ein Erbvertrag gut durchdacht sein, was zum Beispiel die Reihenfolge der Erben aber auch andere wesentliche Punkte angeht. Die Entscheidung können nicht mehr rückgängig gemacht werden. Ein Erbvertrag kann zum Beispiel bei unverheirateten Paaren die richtige Wahl sein, um die gesetzliche Erbfolge zu umgehen. Auch ein nachträgliches Testament kann gegen den notariell beurkundeten letzten Willen im Erbvertrag nichts ausrichten.
Auf Grund dieser starken Bindung sollten alle Regelungen im Erbvertrag genau und mit Weitblick durchdacht sein. Das gilt nicht nur privaten Hinterlassenschaften, sondern auch und gerade bei unternehmerischen Fragen, z.B. der Unternehmensnachfolge.
Anders als beim Testament müssen beim Erbvertag auch zwei Personen anwesend sein. Er kann also nicht "im stillen Kämmerlein" verfasst werden. Zu unterscheiden ist auch zwischen einseitigen Erbverträgen, bei denen sich nur der Erblasser zu bestimmten Regelungen verpflichtet, und mehrseitigen Erbverträgen, bei denen auch die Erben Verpflichtungen eingehen.
Wegen der Komplexität und der weitreichenden Folgen sollte ein Erbvertrag mit Hilfe eines im Erbrecht versierten Rechtsanwaltes abgeschlossen werden.
http://www.grprainer.com/Erbvertrag.htmlWeitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater www.grprainer.com ist eine überregionale, wirtschaftsrechtlich ausgerichtete Sozietät. An den Standorten Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München, Stuttgart und London berät die Kanzlei im Kapitalmarktrecht, Bankrecht und im Steuerrecht und Gesellschaftsrecht. Zu den Mandanten gehören Unternehmen aus Industrie und Wirtschaft, Verbände, Freiberufler und Privatpersonen.
GRP Rainer LLP
Michael Rainer
Hohenzollernring 21-23
50672 Köln
presse(at)grprainer.com
02212722750
http://www.grprainer.com
Datum: 23.07.2014 - 09:40 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1087679
Anzahl Zeichen: 2610
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Michael Rainer
Stadt:
Köln
Telefon: 0221-2722750
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 395 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Erbvertrag hat weitreichende Folgen und ist bindender als ein Testament"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
GRP Rainer LLP (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
If a dispute among shareholders cannot be resolved, it is in the interests of all parties involved to come to a solution that does not jeopardize the company"s existence. While shareholders are usually in agreement about the strategy and objectives of the business when the company is being e
GRP Rainer Rechtsanwälte - Taking out D&O insurance ...
Taking out a D&O insurance policy for a company"s executive bodies is a crucial step to reducing the risk of personal liability. Managing directors, executive and supervisory boards as well as other executive bodies within a company are subject to a significant risk of liability. Mere ne
BGH: Fruchtsaft darf mit "lernstark" werben ...
http://www.grprainer.com/rechtsberatung/gewerblicher-rechtsschutz-und-markenrecht/wettbewerbsrecht.html Angaben wie "lernstark" oder "Mit Eisen zur Unterstützung der Konzentrationsfähigkeit" sind zulässige Angaben auf Lebensmitteln. Das hat der BGH mit Urteil vom 10. Dezem
Weitere Mitteilungen von GRP Rainer LLP
HCI: Fünf Feederschiffe aus dem Stüwe 800 Containerpool vor der Insolvenz ...
http://www.grprainer.com/HCI-Schiffsfonds-und-Flottenfonds.html Über fünf HCI-Feederschiffe wurde am AG Neumünster nach Angaben des "fondstelegramms" das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet. HCI hatte die Schiffe in den Stüwe 800 Containerpool eingebracht. GRP Rainer RechtsanwÃ
Thüringische Landeszeitung: Falsche Stellschraube / Kommentar von Julia Stadter zum aktuellen Cannabis-Urteil ...
Niemand soll Schmerzen leiden müssen, das ist einer der Grundgedanken der Palliativmedizin. Wenn eine Linderung des Leidens durch übliche Schmerztherapien nicht möglich ist, Cannabis aber hilft, sollte keinem Menschen dieses Präparat verwehrt oder der Zugang dazu versperrt werden. Das Urteil
Thüringische Landeszeitung: Feinde der Zivilisation / Kommentar von Bernd Hilder zum immer stärker aufkeimenden Antisemitismus in Deutschland ...
Sie sind Todfeinde zivilisatorischer Errungenschaften des friedlichen Zusammenlebens und sie bekämpfen sich gegenseitig bis aufs Messer. Ideologisch aber stehen sie sich an entscheidenden Punkten näher, als sie es nach außen propagieren und selbst wahrhaben wollen: Islamisten, Linksextremisten
Mit Volksabstimmungen aus der Krise ...
Lehrte, 23. Juli 2014 Viele Staats- und Verfassungsrechtler unterstützen das Anliegen von CSU und SPD gegen die CDU, das Recht auf Volksentscheide im Grundgesetze aufzunehmen. Das würde helfen, den Abstand zwischen Politik und Bürgern zu verringern. Es entspricht nicht dem Stand der demokratisc




