Kölner Stadt-Anzeiger: Rente mit 63: Große Nachfrage in NRW nach neuer Regelung
Höhere Ausgaben zu erwarten
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die neue abschlagsfreie Rente mit 63 beantragt, die es erst seit
Monatsanfang gibt. Besonders groß ist der Ansturm bei der
Rentenversicherung-Westfalen, berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger"
in seiner Montagsausgabe. Dort wollen 4000 Versicherte auf diesem Weg
vorzeitig aus dem Arbeitsleben ausscheiden. Im Rheinland haben
dagegen lediglich 1800 das neue Altersgeld beantragt, sagte Annegret
Kruse, Geschäftsführerin bei der Rentenversicherung-Rheinland, dem
"Kölner Stadt-Anzeiger". Erklärungen dafür, warum die Entwicklung
bei den beiden Rententrägern so unterschiedlich verläuft, gibt es
keine. Sollte der in Gesamt-NRW jetzt festzustellende Trend anhalten,
dann spricht viel dafür, dass die Prognose der Bundesregierung
übertroffen und ihre Rentenpolitik noch teurer wird als angenommen.
Die Regierung war bei der Verabschiedung ihres Rentenpaketes davon
ausgegangen, dass bis zum 30. Juni 2015 rund 240 000 Beschäftigte die
Rente mit 63 beantragen werden. Mit diesem Alter können Arbeitnehmer
der Jahrgänge 1951 und 1952 abschlagsfrei in den Ruhestand gehen, die
45 Jahre Beitragsjahre vorweisen können. Für später Geborene steigt
die Altersgrenze schrittweise an.
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Datum: 28.07.2014 - 01:00 Uhr
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