Stuttgarter Nachrichten: Betreuungsgeld
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monatlich 150 statt 100 Euro, die das staatliche Angebot
frühkindlicher Bildung und Erziehung nicht nutzen wollen. Da passt
es, dass gerade jetzt eine Studie lanciert wird, die die Wirksamkeit
des Milliarden-Aufwands infrage stellt. Und die obendrein so
interpretiert wird, als gäbe es belastbare Ergebnisse, wonach die
Regierung Geld für sozial benachteiligte Familien (also schlechtere
als andere?) zum Fenster herauswirft. Dabei stützt sich die Studie
von 2013 vor allem auf eine "perspektivische" Abfragung von
Elternwünschen und bildet nicht den Ist-Zustand ab. Daher lohnt der
Streit um die Zweckmäßigkeit des Betreuungsgeldes - zumal das
Verfassungsgericht 2015 ohnehin die Rechtslage klären muss.
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Datum: 28.07.2014 - 22:30 Uhr
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