Märkische Allgemeine: DRK-Präsident hält im Gaza-Konflikt beide Seiten Völkerrechtsverstöße vor / Bundesbürger werden zu Spenden für den Palästinensischen Roten Halbmond aufgerufen
ID: 1090645
momentanen Gaza-Konflikt sowohl auf israelischer Seite als auch bei
der Hamas. Rudolf Seiters, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes,
sagte der Märkischen Allgemeinen Zeitung (Donnerstag-Ausgabe) in
einem Interview: "Es ist sicher so, dass auf beiden Seiten
Verletzungen des humanitären Völkerrechts erkennbar sind. Die
Verhältnismäßigkeit der Mittel ist nicht in jedem Falle gewahrt."
Seiters, dessen DRK in engster Partnerschaft mit dem
Palästinensischen Roten Halbmond verbunden ist, wies darauf hin, dass
die humanitäre Situation in Gaza "grauenhaft" sei. Er bedauerte, dass
die bisherigen Versuche der Vereinten Nationen, friedensstiftend
einzugreifen, "eher leise und ungehört" blieben. Dabei müssten sich
beide Seiten an die Grundsätze des Völkerrechts und der
Menschenrechte halten. Dazu gehöre zwar einerseits das Recht zur
Selbstverteidigung, aber "es gibt auch den Grundsatz der
Verhältnismäßigkeit der Mittel und es besteht die Verpflichtung,
zwischen Zivilpersonen und militärischen Objekten zu unterscheiden".
Um im Gazastreifen konkret benötigte humanitäre Überlebenshilfe zu
leisten sei eine sofortige Waffenruhe unverzichtbar. Seiters verwies
darauf, dass im Gazastreifen die Hilfsvorräte zu Ende gingen.
"Gebraucht werden vor allem Medikamente, Schmerzmittel und
Verbandsmaterial". Deshalb appellierte Seiters auch an die
Bundesbürger, die Hilfsarbeit mit Spenden zu unterstützen. "Der Rote
Halbmond ist dringend auf Unterstützung angewiesen." Die Hilferufe,
die auch das DRK aus Gaza erreichten, "sagen, dass Vorräte sich zu
Ende neigen".
Pressekontakt:
Märkische Allgemeine
Telefon: 0331/2840-241
politik@mazonline.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 30.07.2014 - 15:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1090645
Anzahl Zeichen: 1937
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Potsdam
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 418 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Märkische Allgemeine: DRK-Präsident hält im Gaza-Konflikt beide Seiten Völkerrechtsverstöße vor / Bundesbürger werden zu Spenden für den Palästinensischen Roten Halbmond aufgerufen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Märkische Allgemeine (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Märkische Allgemeine
TOP-Themen auf medienpolitik.net ...
Berlin, 30. Juli 2014. Der ORF will die Video-on-Demand-Plattform "Flimmit" kaufen. Noch fehlt die Zustimmung der Regulierungsbehörde KommAustria, aber damit ist fest zu rechnen. Die künftige VoD-Plattform des ORF soll sich über Werbung, Abonnement und Abrufgebühren finanzieren. Im Ges
Opelmitarbeiter und der Sozialtarifvertrag Teil 3: Regelungen für die Partnerbetriebe (AFG Bochum, TÜV NORD, Neovia, Arinso) ...
Die Adam Opel AG und die IG Metall haben den Sozialtarifvertrag über die Schließung der Fahrzeugproduktion am Standort Bochum geschlossen. Im heutigen Teil geht es die Regelungen für die so genannten Partnerbetriebe und ihre Bedeutung für die dort beschäftigten Mitarbeiter. Partnerbetriebe:
SPD-Parteivize Stegner im stern: Erbschaftssteuer muss kräftig angehoben werden ...
In der SPD mehren sich die Stimmen für eine Steuererhöhung. In der neuen Ausgabe des Hamburger Magazin stern wirbt der SPD-Parteivize Ralf Stegner dafür, die Erbschaftsteuer anzuheben. "Wir wollen die großen Vermögen stärker belasten, und die Erbschaftsteuer ist ein geeignetes Mittel
junge Welt: Am 1. August 2014 erscheint die Tageszeitung junge Welt mit internationaler Themenbeilage "Erster Weltkrieg" ...
Im Sommer jährt sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal. Die Tageszeitung junge Welt veröffentlicht in Zusammenarbeit mit ihren europäischen Kooperationspartnern am Freitag, 1. August, eine gemeinsame Beilage zum Ersten Weltkrieg. Beteiligt sind außerdem die aus Dänemark stammen




