Fachtagung: "Vom Heim nach Hause"
Aktion Mensch und weitere soziale Organisationen berichten über gemeindeintegrierte Wohnprojekte für Menschen mit Behinderung
In den vergangenen Jahren hat das Sozialwerk St. Georg für Menschen mit Behinderung kleine überschaubare Wohnangebote innerhalb des städtischen Gefüges geschaffen. Unterstützt wurde es dabei von der Aktion Mensch, die verschiedene Träger der Behindertenhilfe in diesem Bereich gefördert hat. Zehn Referenten beschreiben die Auswirkungen von Dezentralisierungsprojekten auf die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung, aber auch die damit verbundenen Anforderungen für Mitarbeitende sowie organisatorische und bauliche Rahmenbedingungen.
An der Fachtagung wirken mit: Gitta Bernshausen (Bevollmächtigte Soziale Dienstleistungen Sozialwerk St. Georg e. V., Schmallenberg), Norbert Bruchhausen (Referatsleiter Basisförderung Aktion Mensch e. V., Bonn), Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner (em. Professor Universität Witten-Herdecke, von 1980-1996 leitender Arzt Westfälische Klinik für Psychiatrie, Gütersloh), Arno Fuhrmann (Referent der Geschäftsführung Alexianer Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Münster), Ingrid Hamel-Weber (Bereichsleiterin Sozialwerk St. Georg, Schmallenberg), Friedhelm Hoffmann (Behindertenbeauftragter des Kreises Olpe), Theodorus Maas (Geschäftsführer alsterdorf assistenz ost gGmbH, Hamburg), Gabi Oberliesen-Rickert (Einrichtungsleiterin Sozialwerk St. Georg, Hamm), Werner Strubel (Referent Behindertenhilfe Deutscher Caritasverband e.V., Freiburg) und Monika Stich (Leiterin Fort- und Weiterbildungszentrum LWL-Klinik Warstein).
Kernziel der Aktion Mensch war es, in Stadtnähe differenzierte Wahlmöglichkeiten zu schaffen, in denen ein möglichst breites Spektrum an Einzel-, Paar- und Gruppenwohnungen oder kleinen Wohnheimen mit höchstens 24 Plätzen bereitgestellt wird. "Mit einer Wohnung innerhalb der Gemeinde wachsen die Anreize, sich gegenseitig kennen zu lernen und Vorurteile abzubauen", erklärt Dieter Czogalla, Vorstandssprecher des Sozialwerks St. Georg. "Dies sind wichtige Schritte auf dem Weg zu einem gleichberechtigten Zusammenleben und zu einem selbstverständlichen gesellschaftlichen Miteinander."
Weitere Informationen im Internet: www.sozialwerk-st-georg.de
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Informationen zur Stiftung Sozialwerk St. Georg
Die Stiftung Sozialwerk St. Georg fördert Projekte des Sozialwerks St. Georg e. V. für Menschen mit Behinderung. Das Sozialwerk St. Georg e. V. mit Sitz in Gelsenkirchen ist ein soziales Dienstleistungsunternehmen mit Einrichtungen und Diensten in weiten Teilen Nordrhein-Westfalen. Rund 2.100 Mitarbeitende unterstützen und fördern in rund 3.600 Betreuungsverhältnissen Menschen mit geistiger Behinderung, psychischer Erkrankung oder sozialen Schwierigkeiten. Die Angebote der 50 Einrichtungen und 25 ambulanten Anlaufstellen umfassen die Bereiche Wohnen, Arbeit und Freizeit. Der Grundsatz lautet dabei ?ambulant vor stationär?. Das Ziel des Sozialwerks unter dem Leitsatz ?Nicht für, sondern mit Menschen arbeiten? ist eine verstärkte Teilhabe der Menschen mit Behinderung am öffentlichen Leben und ihre Integration in die Gesellschaft.
Die Arbeit der Stiftung kann unterstützt werden durch eine steuerlich absetzbare Spende an die Stiftung Sozialwerk St. Georg, Bank im Bistum Essen eG, Konto 10 221 013, BLZ 360 602 95 oder Volksbank Schmallenberg eG, Konto 15 001 700, BLZ 460 628 17.
Weitere Informationen: www.stiftung-st-georg.de / www.sozialwerk-st-georg.de
Informationen zum Sozialwerk St. Georg:
Das Sozialwerk St. Georg ist ein innovatives soziales Dienstleistungsunternehmen, das in Nordrhein-Westfalen ein vielfältiges Leistungsspektrum in den Bereichen Wohnen, Arbeit und Freizeit für Menschen mit geistigen Behinderungen, psychischen Erkrankungen und sozialen Schwierigkeiten bietet. Es hat die Rechtsform eines eingetragenen Vereins, dessen Tätigkeit als gemeinnützig anerkannt ist. Sitz und Hauptverwaltung befinden sich in Gelsenkirchen, weitere Unternehmensbereiche in den Regionen Ruhrgebiet, Westfalen-Nord und Westfalen-Süd. Den Vorstand bilden Dieter Czogalla (Sprecher) und Wolfgang Meyer. Die Gesamtleistung des Sozialwerks St. Georg einschließlich aller Unternehmensbereiche belief sich im Jahr 2008 auf rund 108 Millionen Euro.
Seit über 50 Jahren setzt sich das Sozialwerk St. Georg für hilfsbedürftige Menschen ein. Seit über 40 Jahren fühlt sich das Sozialwerk St. Georg dem konkreten Ziel verpflichtet, Menschen mit Behinderungen und Erkrankungen in ihre Lebensumgebung zu integrieren. Durch verschiedene ambulante, teilstationäre und stationäre Angebote hat das Sozialwerk St. Georg in Nordrhein-Westfalen ein Netzwerk geschaffen, das den Anforderungen gemeindenaher Versorgung gerecht wird. Wie der Namenspatron St. Georg verfolgen auch die Mitarbeitenden im Sozialwerk das Ziel, Menschen ein freies und selbstbestimmtes Leben und somit Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen.
Rund 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen im Sozialwerk St. Georg in rund 3.600 Betreuungsverhältnissen Menschen mit geistigen Behinderungen und psychischen Erkrankungen, von denen etwa 900 bei der Sozialwerk St. Georg Werkstätten gGmbH beschäftigt sind. Das Sozialwerk St. Georg unterhält 50 Heimstandorte und über 252 Außenwohnungen mit rund 500 Bewohnern. Rund 690 Klientinnen und Klienten im Betreuten Wohnen und rund 80 im ambulanten Pflegedienst ALPHA gGmbH erhalten ihre Hilfen in ihren eigenen Wohnungen bzw. in Wohngemeinschaften für demenziell beeinträchtigte Menschen (Stand: 12/2008). Auch für Menschen mit Autismus und im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe ist das Sozialwerk St. Georg mit seinen Tochtergesellschaften tätig. Und gemeinsam mit Partnern erforscht, entwickelt und erprobt das Sozialwerk St. Georg innovative technische Hilfen, um mit einem Leben in ?assistierenden Umgebungen? die persönliche Freiheit und Autonomie des Menschen im Alter zu erhöhen und zu verlängern.
Das Sozialwerk St. Georg e. V. ist korporatives Mitglied des Caritasverbandes, Mitglied im Bundesverband Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e. V. (CBP) und Gründungsmitglied des Brüsseler Kreises, einem Zusammenschluss von großen christlichen Sozialunternehmen in Deutschland.
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Datum: 10.08.2009 - 17:25 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 109267
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