Geschäftsbeziehungen mit Russland sind ein heikles Thema
ID: 1094554
Wie soll man sich denn da verhalten?
In Deutschland wurde und wird die bisher gute, wirtschaftliche Beziehung zu Russland auf eine harte Probe gestellt. Bisher lässt Bundeskanzlerin Merkel ihren angedrohten Sanktionen noch keine echten Taten folgen. Und dennoch sind bereits jetzt deutliche, durch die Krise bedingte Umsatzverluste für die deutsche Wirtschaft vorausgesagt. So belaufen sich die errechneten Einbußen auf rund 54 Milliarden Euro. Das geht aus einer aktuellen Prognose des Deutschen Industrie- und Handelskammertages allein für das Jahr 2014 hervor.
„Beim Thema Russland können wir nicht nur in Schwarz-Weiß-Kategorien denken“, meint Dr.-Ing. Edwin Tscheschlok, Geschäftsführer der Gigatronik-Gruppe. „Auf der einen Seite steht hier sicherlich die Wirtschaftsethik, aus deren Sicht sich etwas ändern muss. Auf der anderen Seite lassen sich über Jahrzehnte gewachsene Handels- und Industriebeziehungen nicht über Nacht umgestalten. Ich finde es falsch, alles so weiterzuführen wie bisher. Es liegt aber auch an uns, hier rasch Alternativen zu entwickeln.“
Gelder, die für Investitionen in Russland geplant waren, sind aktuell entweder eingefroren oder werden umgeschichtet. Laut IWF könnte sich die Summe am Ende des laufenden Jahres auf insgesamt 100 Milliarden Dollar belaufen. Dieser Trend ist auch bei deutschen Unternehmen zu beobachten. Der Wirtschaftsberatung KPMG zufolge zeichnet sich ein deutlicher Kapitalfluss aus Russland ab – Gelder strömen von Tochtergesellschaften im Osten zurück auf die heimischen Konten.
„Dieses Kapital sollte nicht schlafen und die eigene Wirtschaft schwächen, sondern sinnvoll und innovationstreibend eingesetzt werden“, erläutert Tscheschlok. „Denn irgendwann kommt die Zeit, da der Markt in Russland wieder ein stabiler und somit potenzieller Absatzmarkt für Leistungen und Produkte aus Deutschland ist. Wir sollten die Maschinerie nicht erst dann wieder anlaufen lassen.“
Kontaktdaten:
dieleutefürkommunikation
Katharina Schmidt
die zielgruppenAGentur Aktiengesellschaft®
Kurze Gasse 10/1
71063 Sindelfingen
Telefon: +49 / 7031 / 76 88 40
E-Mail: kschmidt@dieleute.de
Internet: www.dieleute.de
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
ukrainekonflikt-wirtschaft
russland-sanktionen
mittelstand-russlandkrise
investitionen-russland
sanktionen-mittelstand
russland-krise
geschaefte-russland
wirtschaftspolitik-russland
putin-sanktionen
krise-ukraine-wirtschaft
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Über die GIGATRONIK-Gruppe:
GIGATRONIK ist ein mittelständischer Entwicklungs- und Consultingdienstleister für Elektronik und Informationstechnologie. Mit den Sparten Automotive, Technologies und Mobile Solutions gehört die 2001 gegründete Unternehmensgruppe 2012 branchenübergreifend zu den 20 weltweit umsatzstärksten Entwicklungspartnern. Mit dem Hauptsitz in Stuttgart und zehn weiteren Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz beschäftigt die GIGATRONIK-Gruppe rund 900 Mitarbeiter und zählt mehr als 80 Unternehmen der Automobil-, Automobilzulieferer- und Technologiebranchen zu ihren Kunden.
Weitere Informationen zur GIGATRONIK-Gruppe finden Sie unter www.gigatronik.com
Datum: 11.08.2014 - 10:41 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1094554
Anzahl Zeichen: 2864
Kontakt-Informationen:
Kategorie:
Wirtschaft (allg.)
Meldungsart: Unternehmensinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 11.08.2014
Diese Pressemitteilung wurde bisher 496 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Geschäftsbeziehungen mit Russland sind ein heikles Thema"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
dieleutefürkommunikation (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
SINDELFINGEN, Dezember 2016 – CFOs agieren nicht immer im Vordergrund. Doch machen wir uns nichts vor: Ein starker CFO ist für ein erfolgreiches Unternehmen von entscheidender Bedeutung. Um den finanzstrategischen Aspekten von Industrie 4.0 gewachsen zu sein, kommen große Herausforderungen auf d
Servitization: Smarter Service dank Internet of Things ...
Die Digitalisierung gestaltet unsere Arbeitswelt um: Die Arbeitsstrukturen in den Unternehmen wandeln sich ebenso wie die Anforderungen an die Fähigkeiten und Kompetenzen der Mitarbeiter. So verlangt das Internet of Things (IoT) durch die gesteigerte Automatisierung der Systeme mehr Monitoring un
„3 Fragen an …“ Wencke Sarrach, Marketing Manager bei Interflex ...
Stuttgart, 04.08.2015 – Infanterie, Wachbataillon, Pressearbeit – was haben diese Begriffe miteinander zu tun? Wencke Sarrach! Mit der Ausbildung zum Fallschirmjäger in der Bundeswehr hat sich Wencke Sarrach einen Kindheitstraum erfüllt. Sie diente im Wachbataillon beim Bundesministerium der V
Weitere Mitteilungen von dieleutefürkommunikation
Weitere Ergebnissteigerung im 1. Halbjahr 2014 - positiver Ergebnisbeitrag in Q2 ...
Mitteilung gemäß Börsenordnung Düsseldorf (pta007/11.08.2014/10:00) - Konzern Geschäftszahlen des ersten Halbjahres 2014 (01.01. bis 30.06.2014) - Ergebnis vor Steuern um 1,9 Mio. EUR auf 9,3 Mio. EUR erhöht (1. HJ 2013: 7,4 Mio. EUR
Softwarehersteller Metasonic schließt sich Allgeier an ...
Die Allgeier IT Solutions AG mit Sitz in München hat einen Vertrag zum Erwerb der wesentlichen Vermögensgegenstände, Mitarbeiter und Kunden des Pfaffenhofener Softwareanbieters Metasonic AG in Pfaffenhofen an der Ilm geschlossen. Unter dem Dach der Allgeier Gruppe soll die neue Unternehmenstocht
Ameluz® nimmt erste Hürde im Zulassungsprozess in Israel ...
Biofrontera, (FSE/AIM:B8F), ein europäisches biopharmazeutisches Unternehmen, gibt bekannt, dass ihr Lizenzpartner Perrigo Company plc das Zulassungsdossier von Ameluz® beim israelischen Gesundheitsministerium (IMOH) eingereicht hat. Nach einem vorläufigen Review hat das IMOH Ameluz® zur Regist
Mitteldeutsche Zeitung: Beschäftigung Was wird aus Bürgerarbeit? ...
Magdeburg/MZ - Das Nachfolgeprogramm für die Bürgerarbeit soll nach den Plänen des Bundesarbeitsministeriums nur zur Vermittlung von Langzeitarbeitslosen in den regulären Arbeitsmarkt dienen. Dies steht um Gegensatz zu Forderungen, auch Menschen zu helfen, die schon lange keinen Job mehr ha



" alt="Weitere Ergebnissteigerung im 1. Halbjahr 2014 - positiver Ergebnisbeitrag in Q2